Mobile Bluetooth Lautsprecher© Mopolis

Die besten Bluetooth Lautsprecher für unterwegs

von Robert Kern
aktualisiert vor mehr als 2 Wochen
Dein Ratgeber
Robert Kern

Managing Editor bei Mopolis und Experte für Audio, Smartphones & Notebooks

Wir sind ständig auf der Suche nach den besten, mobilen Bluetooth-Lautsprechern. Nach unzähligen Tests und Vergleichen haben wir unseren Favoriten gefunden - den Bose SoundLink Revolve. Seine Stärken: Toller Rundum-Sound, eine hohe Lautstärke und lange Akkulaufzeiten, verpackt in einem robusten und regensicheren Metall-Zylinder. Egal ob Indoor oder Outdoor, der Revolve erfüllt alle unsere Anforderungen mit Bravour - vom gemütlichen Abendessen, bis hin zur Party am Pool.

Der Bose SoundLink Revolve ist nicht nur ein würdiger Nachfolger des beliebten SoundLink Mini 2, sondern auch unsere erste Wahl, wenn es um Bluetooth-Lautsprecher geht. Mit seinem 360-Grad-Sound werden tiefe Bässe und klare Höhen in alle Richtungen verteilt. Er ist laut, einfach zu bedienen und liefert mit einer Akkuladung Musik für über 10 Stunden.

Wir setzen den Revolve nicht nur ein, um kleine und mittelgroße Räume gut zu beschallen, auch seine Outdoor-Fähigkeiten haben uns überzeugt. Stürze und kurze Regenschauer überlebt das stylische Aluminium-Gehäuse mit IPX4-Schutz ohne Probleme. Zudem ist der kompakte Revolve mit seinen 660 Gramm schnell eingepackt und somit unser stetiger Begleiter für den Tag im Park, am See oder auf Grillpartys. Für uns das aktuell beste Gesamtpaket aus starkem Sound und Mobilität.

Wem der Zylinder-Look des Bose Revolve nicht zusagt, der kann zum Vifa Reykjavik greifen. Der Bluetooth-Lautsprecher aus Dänemark geht mehr in die Breite als in die Höhe, ist aber ebenso mobil und mit 600 Gramm sogar noch etwas leichter als unser Favorit. Er verpasst die Spitzenplatzierung nur knapp. Grund dafür: Die Akkulaufzeit ist mit 6-10 Stunden gut, aber geringer als beim Revolve. Zudem fehlt ihm ein Schutz gegen Spritzwasser.

Beim Klang hingegen setzt der Vifa Reykjavik neue Maßstäbe in seiner Kompaktklasse. Die druckvollen Bässe und die klangliche Präzision begeistern wie sein edles Metall-Design. Durch die angebrachte Schlaufe ist der Bluetooth Speaker auch besonders flexibel im Handling und der Positionierung. Er steht bei uns nicht nur auf dem Couchtisch im Wohnzimmer, sondern hängt auch gerne mal am Fenstergriff.

Suchst du einen Bluetooth-Lautsprecher, den du überwiegend im Freien einsetzt, ist der JBL Charge 3 genau der richtige. Der 800 Gramm leichte Speaker ist gummiert und äußerst robust. Er gibt seinen kräftigen, ausgewogenen Sound gerichtet ab und versorgt dich bei mittlerer Lautstärke bis zu 20 Stunden mit Musik. Seine hohe, maximale Lautstärke ist laut genug, um auch größere Räume oder den Fussballplatz zu beschallen. Das gelingt ihm auf diesem Level sogar fast 7 Stunden lang.

Er lädt zudem dein Smartphone oder Tablet über einen extra USB-Port, falls dir im Freibad, Park oder am Strand mal der Akku ausgeht. Der Charge 3 ist mit IPX7-Rating wasserdicht und somit nicht nur vor Spritzwasser geschützt. Du kannst ihn tatsächlich für 30 Minuten unbeschadet im Pool versenken.

Der Anker SoundCore 2 ist ein leichter, robuster und überraschend gut klingender Bluetooth-Lautsprecher. Für die Preiskategorie liefert der SoundCore 2 eine überdurchschnittliche Soundqualität, die Akkulaufzeit von 24 bis 40 Stunden je nach Lautstärke ist aber das eigentliche Hauptargument. Das zurückhaltende Design ist robust und wasserdicht nach IPX5 (Schutz gegen Spritzwasser). Bei dem Preis ein Nobrainer, was dem kleinen 414-Gramm-Speaker zum Bestseller-Status verhilft.

Der B&O Beoplay A1 ist handlich, wiegt nur 600 Gramm und powert einen sehr vollen und lauten Klang heraus. Die Oberseite ist mit schwarzem Aluminium versehen, die untere Hälfte wurde griffig gummiert. Damit du einen gerichteten Sound aus dem Beoplay A1 bekommst, kannst du ihn auch am stylischen Lederband aufhängen. Das schicke Gehäuse ist spritzwassergeschützt und übersteht auch Stürze.

Für eine Akkulaufzeit von mehr als 9 Stunden solltest du die Lautstärke nicht höher als zur Hälfte aufdrehen, ansonsten musst du für längere Sessions eine Powerbank einplanen. Dafür bespielt der B&O Beoplay A1 dann aber auch gerne Grillparties oder kleine Turnhallen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Besten im Überblick
  2. Warum du uns vertrauen kannst
  3. Was uns bei Bluetooth-Lautsprechern wichtig ist
  4. Unser Favorit: Bose Soundlink Revolve
  5. Fast genauso gut: Vifa Reykjavik
  6. Der Outdoor-Speaker: JBL Charge 3
  7. Gut und günstig: Anker SoundCore 2
  8. Auch besonders: B&O Beoplay A1

Warum du uns vertrauen kannst

Tragbare Bluetooth Lautsprecher Test© Mopolis

Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung mit Kaufberatung im Bereich Consumer Electronics vertrauen wir auf ein Netzwerk von Experten für Hinweise zu spannenden Neuvorstellungen und Ersteinschätzungen zu Produkten. Eine langjährige Produkthistorie ist uns wichtiger als ein gehypter Newcomer. Wir unterhalten uns mit Herstellern auf Fachmessen und wir durchforsten besonders die kritischen, ersten Rezensionen im Online-Versandhandel. Jeder “Nutzerbericht” wird auf Unabhängigkeit und Authentizität abgeklopft - bei Unstimmigkeiten vertiefen wir die Richtung.

Wir recherchieren bei nationalen und internationalen Fachmedien wie What Hifi oder The Soundguys für Beschreibungen zum Klang und Erwartung an Akkulaufzeiten. Wir kämpfen uns durch Threads im Hifi-Forum, besuchen den Hersteller-Support, verfolgen Youtube-Kanäle wie von Clavinetjunkie für Frequency-Response-Messungen oder Speakertoni für einen Blick ins Innenleben. Bevor wir uns einen Bluetooth-Lautsprecher zum Test in die Redaktion bestellen, erhält jedes Produkt meistens zwischen 50 und 100 Browser-Tabs und somit eine tagelange Recherche.

Alles auf der Suche nach dem Dealbreaker. Sammelt ein Lautsprecher Defizite oder sind Mängel abzusehen, kommt er nicht in die Auswahl. Einige wenige Kandidaten schaffen es in unsere Tests. Wenn du einen prominenten Bluetooth-Lautsprecher bei uns nicht findest, heißt das, er konnte uns nicht überzeugen. Manchem Kandidaten widmen wir viele Stunden, andere schicken wir direkt nach dem ersten Eindruck zurück.

Jeden empfohlenen Bluetooth-Lautsprecher hören wir uns für mindestens 30 Stunden an. Mal laut und mal leise, mit 96 kbit Mp3 EDM und HiFi-Klassik via Tidal. Wir hören im Wohnzimmer, in der Küche, im Park, in der Garage und auf dem Balkon. Wir koppeln Android-Smartphones, iPads und iPhones. Wir testen sämtliche Codecs wie SBC, AAC, Apt-X und spielen auch Musik vom PC. Nachdem wir ausgiebig gehört und Fotos gemacht haben, dürfen Geräte mit IP-Zertifikat unter die Dusche oder in den Pool. Erst dann empfehlen wir dir die nachfolgend besten, tragbaren Bluetooth-Lautsprecher.

Was uns bei Bluetooth-Lautsprechern wichtig ist

Bluetooth Lautsprecher im Regen© Mopolis

Mobilität: Die Speaker dieser Kategorie sollst du immer dabei haben können. Wir werden gerne nach JBL Extreme 2, Marshall Kilburn, Dockin D Fine oder Sony SRS XB41 gefragt - Hören wir uns in einer nächstgrößeren Kategorie an, weil man bei dieser Gewichtsklasse weit über 1 Kilogramm schon sehr genau überlegt, ob man die jetzt wirklich mitschleppt auf der Fahrradtour zum Badesee, einem spontanen Trip durch die Stadt oder in den Park. Besser dein kleiner leichter Speaker lässt noch Platz für Tischtennisschläger, eine Frisbee und eine DJI Mavic - für alle Fälle.

Guter Sound: In allererster Linie muss ein mobiler Bluetooth-Lautsprecher gut klingen, schließlich ist der Musikgenuss zuhause und unterwegs das Hauptaufgabengebiet. Der Speaker muss Wohnzimmer füllen können, darf bei hohen Lautstärken nicht zu sehr verzerren und er sollte auch genügend Bass mitbringen.

Ausdauer: Ebenso wichtig für einen mobilen Lautsprecher ist die Akkulaufzeit. Wer hier patzt und nicht mindestens für ein paar Stunden bei hoher Lautstärke durchhält, hat wenig Chancen auf eine Empfehlung. Ausdauernde Lautsprecher sind oft schwerer, ein Gewicht von 900 Gramm sollte aber nicht überschritten werden. Du musst den Speaker bequem im Rucksack unterbringen können, vielleicht sogar in der Jackentasche. Selbstverständlich muss der Akku per USB aufgeladen werden können.

Design: Form follows function. Bei einem Bluetooth-Lautsprecher gehen Klang und Ausdauer mit dem Design einher. Egal ob 360-Grad-Sound im Zylinder oder direktional in Barrenform - wir suchen durchdachte Produkte, die ihren Job herausragend gut machen. Neben Sound und Ausdauer kommt es auch auf die Ästhetik und Handhabung an. Die von uns empfohlenen Speaker setzen auf hochwertige Materialien, sie sind ansprechend und unaufdringlich.

Wir bei Mopolis achten nicht nur darauf, dass du keinen Schrott kaufst. Wir empfehlen Bluetooth-Lautsprecher, an denen du lange Freude hast. Sie müssen ein paar Spritzer Wasser abkönnen, teilweise dürfen sie sogar untertauchen. Stürze und Kollisionen dürfen nicht gleich zum Totalschaden führen.

Preis: Wir widmen uns einem Preisbereich von 50 bis über 200 Euro und suchen dir stetig den besten Preis für die besten Bluetooth-Lautsprecher.

Unser Favorit: Bose Soundlink Revolve

Bose SoundLink Revolve© Mopolis

Mit dem SoundLink Mini 2 hat Bose die Kompaktklasse der Bluetooth-Lautsprecher dominiert, der SoundLink Revolve tritt mit Rundum-Sound, Spritzwasserschutz und NFC in die Fußstapfen. Er ähnelt dem Vorgänger in seinen Abmessungen und Gewicht, ist jedoch lauter, präziser und „geselliger“ im Klang. Unserer Meinung nach ist der Revolve eine sehr gute Zusammenführung von Design, Größe, Verarbeitung, Ausdauer und Klang.

Durch die zylindrische Bauweise des Revolve strahlt der einzelne Lautsprecher im Inneren seinen Klang in alle Richtungen gleichermaßen. Der Revolve ist ein persönlicher Speaker in dem Sinne, dass er für den Alltag und kleinere Gruppen ausreicht. Das umfasst:

  • Musikhören zuhause, auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten
  • Unterwegs im Park, beim Sport oder am Pool
  • Im Hotelzimmer im Urlaub sowie am Strand

Für seine Größe liefert der SoundLink Revolve erstklassigen Sound. Er ist trotzdem klein und leicht. Bei 660 Gramm Gewicht muss man nicht lange überlegen und planen. Du kannst deine Lieblingsmusik bei dir tragen und zuhause ersetzt er eine kompakte Stereoanlage.

Wenn du größere Räume beschallen möchtest, kannst du über die Bose Connect App auch zwei Revolve Lautsprecher im Stereo- oder Party-Modus miteinander verbinden. Somit hast du die Wahl, ob du ein Revolve-Paar simultan zur besseren Raumbeschallung oder klassisch als linker und rechter Speaker an einem Computer oder Fernseher verwenden möchtest.

Tadellose Verarbeitung

Der handliche Bose SoundLink Revolve wurde in einer ungewöhnlichen Laternenform gestaltet. Das Bedienfeld auf der Oberseite und der Fuß wurden mit Softtouch-Überzug gummiert. Dazwischen schützt stabiles Aluminium die Soundtechnik im Inneren. Stürze und Kratzer mit Schlüsseln oder Kabeln bleiben nicht immer folgenfrei, insgesamt ist der Revolve aber sehr robust.

Bose SoundLink Revolve Touch-Bedienung© Mopolis

Bose verleiht ein IPX4-Rating. Das heißt: Schutz vor Spritzwasser aus allen Richtungen. Damit ist der Bluetooth-Lautsprecher gegen Regen und umfallende Getränke immun, er kann aber nicht untergetaucht werden. Wir haben den SoundLink Revolve im laufenden Betrieb unter dem Wasserhahn gewaschen – hält er aus. Wir haben ihn vom Tisch gestoßen - keine Dellen. Er ist stabil und verlässlich.

Satter Power-Sound

Unser Soundlink Revolve liefert klare Höhen, kräftige Mitten und einen tiefen Bass. Auf dem Fußboden aufgestellt oder in der Hand gehalten, leidet der Bass allerdings. Auf dem Tisch oder einem Stativ gibt es dafür kein Dröhnen. Mit einem Aufstellort in der Nähe von reflexiven Flächen kannst du zudem mit dem Sound experimentieren.

Der voluminöse und detaillierte Klang verblüffen. Messungen des Frequenzgangs zeigten einen Boost für den Bass, der erst ab 75% Lautstärke zurückgeregelt wird. Der Output ist ansonsten linear ohne Verzerrungen und Ausschläge bis in die Höhen. Bose greift wenig in den originalen Klang ein. Voll aufdrehen würden wir den Revolve aber nicht, nur bis 90 Prozent Lautstärke hält sich das ausgewogene Klangbild.

Die Lautstärke des Revolve ist wirklich beeindruckend. Bei Weitem keine Selbstverständlichkeit: Er lässt sich auch sehr fein herunterregeln. Wer abends gern ein Hörspiel zum Einschlafen anwirft, kann den Revolve sehr leise einstellen und die automatischen Sleep-Timer nutzen.

Akkulaufzeit & Aufladen

Geht einem Mal der Saft aus, was je nach Lautstärke zwischen 4 (100%) und 20 Stunden (50%) dauern kann, muss der Revolve für lange 4 Stunden ans Netz. Bei ungefähr 80 bis 85 Prozent Lautstärke kannst du mit 10 Stunden Musik rechnen – Ein starker Wert. Steht er aber gewohnheitsmäßig in einer optionalen Ladeschale und wird er nur für den mobilen Einsatz herausgenommen, vermeidet man die meisten Durststrecken.

Bose SoundLink Revolve Anschlüsse© Mopolis

Anschlüsse für jedes Szenario

Als Quelle nutzten wir Bluetooth-fähige Geräte wie iPhones, iPads, einen PC und Android-Smartphones. Letztere können einfach per NFC-Berührung mit der Oberseite des Bose SoundLink Revolve gekoppelt werden. Die Bluetooth-Verbindung erfolgt sehr schnell, die Reichweite beträgt maximal 10 Meter. Es können auch zwei Geräte gleichzeitig gekoppelt sein und sich bei der Wiedergabe abwechseln.

Für Filme auf dem iPad haben wir den 3,5mm-Audioeingang genutzt, da über Bluetooth kleine Verzögerungen von ein paar Millisekunden zwischen Bild und Ton auftreten. Am PC arbeitet der SoundLink Revolve auch mit einer USB-Verbindungen. Auf den AptX-Codec verzichtet Bose, für den besten Klang muss auf ein Kabel zurückgegriffen werden. In der Regel hört man das aber nicht raus.

Bose SoundLink Revolve & iPhone X© Mopolis

Um zum smarten Bluetooth-Lautsprecher aufzusteigen, hat Bose einen Button für Siri und den Google Assistant integriert. Allerdings muss man auf die Hotword-Funktion mit „OK Google“ oder „Hey Siri“ verzichten. Alternativ kannst du aber auch einen Amazon Echo Dot per Klinke anschließen und den Revolve so als eigenständigen Smart-Speaker nutzen.

Fazit: Absolute Kaufempfehlung

Der Bose SoundLink Revolve verblüfft mit seiner Performance, überzeugt aber auch im Handling. Die Kombination aus starkem Sound, langer Akkulaufzeit, kompakten Abmessungen und sehr guter Verarbeitung ergibt ein klasse Gesamtpaket.

Fast genauso gut: Vifa Reykjavik

Vifa Reykjavik mit Smartphone© Mopolis

Der Vifa Reykjavik hat einen turbulenten Start hinter sich und steigt durch ein Software-Update klanglich in die erste Liga auf. Das neue Tuning sorgt für mehr Bass und rundet den kleinen Speaker ab, so dass wir bedenkenlos eine Empfehlung aussprechen.

Er klingt beeindruckend präzise, voll und transparent. Mit seinem stylischen Design und der hochwertigen Verarbeitung beeindruckt er auch optisch und sorgt mit einfachem Handling sowie langer Akkulaufzeit für sorgenfreien Musikgenuss. In den Wochen, die uns der kleine Bluetooth-Lautsprecher begleitete, erwies er sich als sehr verlässlich und er wird überall auf Anhieb gemocht.

Seinen Sound wirst du beim ersten Anblick sicher unterschätzen - die Power ist durch das nordisch-kühle Understatement nicht gleich ersichtlich. Dabei zählt der Vifa Reykjavik zu den am besten klingenden Bluetooth-Lautsprechern und wird dich sicher nicht enttäuschen.

Design und Sound

Oft ist skandinavisches Design sehr clean gehalten, mit seinen beiden minimalistischen Varianten Sandstein-Grau und Lava macht der Vifa Reykjavik da keine Ausnahme. In Grau ziert die Oberseite des an einen Kieselstein erinnernden Lautsprechers eine Textilummantelung. Bei der schwarzen Variante greifst du auf raues, eloxiertes Aluminium. Du wirst den kleinen Reykjavik gern in die Hand nehmen. Auf der Unterseite sorgt eine Softtouch-Gummierung für den nötigen Grip. Eine Lederschlaufe komplettiert die dezente aber hochwertige Erscheinung.

Vifa Reykjavik an der Leder-Schlaufe© Mopolis

Optisch fügt sich der Vifa Reykjavik zuhause und unterwegs gern ein, klanglich sticht er hervor. Der kleine Lautsprecher verblüfft mit seinem Sound. Zwei 19-Millimeter-Hochtöner und ein mittig platzierter 70-Millimeter Woofer liefern einen kraftvollen und trotzdem bis in hohe Lautstärken präzisen Sound ab.

Flexibel, aber mit Vorlieben für den Standort

Nicht nur die Power des Reykjavik sorgt für den Wow-Faktor, es sind auch seine Surround-Qualitäten. Am besten klingt er für uns, wenn wir ihn an einer Türklinke oder einem Fenstergriff aufhängen - auch wenn dann das Parkett nicht mitbebt. Klasse finden wir auch, wie der Reykjavik seinen präsenten Klang bis in hohe Lautstärken beibehält. Naturgemäß regelt der DSP den Bass zurück, so harsche Mitten und Höhen sind mitunter auch nicht jedermanns Sache. Unterhalb 80 Prozent Lautstärke bleibt Vifa natürlich im Klangbild.

Bei eher sphärischen Soundtracks wie zu Blade Runner 2049 oder A Thought of Ecstasy zeigt der Reykjavik seine Stärke mit detailreichen Mitten. Borders von M.I.A. oder Haul von Christian Löffler verlangen bassmäßig alles ab und zeigen die Tiefe, aber im Falle des EDM-Tracks ab 75 Prozent Lautstärke auch die Grenzen des kleinen Bluetooth-Lautsprechers.

Vifa Reykjavik mit Smartphone in der Hand© Mopolis

Prinzipiell klingt der Vifa Reykjavik sehr unaufgeregt und natürlich. Das macht vor allem HiFi-Freunden Spass, die sich durch zu schrille Höhen oder übertriebene Bässe schnell gestört fühlen. Die Telefonfunktion ist hingegen, wie bei der Konkurrenz, nur bedingt zu empfehlen.

Ausdauer und Aufladen

Der Vifa Reykjavik hat nicht nur seinen Klang gut im Griff, auch die Akkulaufzeit ist gut. Bei hoher Lautstärke zwischen 70 und 100 Prozent kriegst du mindestens 6 Stunden Musik aus dem Speaker. Wir haben im Test überwiegend voll aufgedreht, bei mittlerer Lautstärke sind auch gerne 10 Stunden drin. Über USB-C wird der Akku in etwas mehr als 2 Stunden wieder vollständig aufgeladen.

Bluetooth mit AAC-Codec, Klinke und USB-Anschluss

Normalerweise können die meisten Bluetooth-Lautsprecher die Grenzen des Low Complexity Subband Codec (SBC) nicht wirklich darstellen. Man hört bei vielen Speakern einen feinen Unterschied zwischen dem Standard-Bluetooth und dem 3,5-Millimeter-Kabel-Anschluss. In der Gewichtsklasse des Vifa Reykjavik sind Codecs wie AptX daher nicht so bedeutend, die Unterstützung für AAC ist aber trotzdem „nice to have“.

Vifa Reykjavik Anschlüsse© Mopolis

Das bedeutet nicht, dass die Klinkenbuchse fehlen darf. Bei mobilen Speakern ist die Kabelverbindung durchaus noch wichtig. Gerade Aufnahmegeräte nutzen diese Verbindung. So hören wir uns zum Beispiel Vorträge, Jam Sessions oder Interviews noch einmal an. Du kannst den Vifa Reykjavik aber auch einfach per USB an den Laptop, PC oder dein MacBook hängen. Er wird als Lautsprecher erkannt, lädt und spielt deine Musik ab.

Fazit: Natürlich klingender Design-Speaker

Mit dem Vifa Reykjavik genießt du deine Musik auch unterwegs mit Style und klarem Sound. Für das Premium-Design, gute Akkulaufzeiten und einen verzerrungsfreien Klang küren wir ihn zu einem der besten Bluetooth-Lautsprecher.

Der Outdoor-Speaker: JBL Charge 3

JBL Charge 3 im Test© Mopolis

Der JBL Charge 3 ist perfekt für einen aktiven Einsatz gemacht. Damit ist nicht die gelegentliche Grillparty oder das jährliche Camping gemeint - vielmehr die Beachvolleyball-Saison, Tischtennisturniere, Pool-Parties und alles, was man sonst so draußen machen kann. Dieser mobile Bluetooth-Lautsprecher ist besonders robust, besonders ausdauernd und kräftig im Sound.

Dank einer Ummantelung mit dickem Gewebe und Gummiabdeckungen für die Anschlüsse ist der Charge 3 wasserdicht. Weil es am Strand oder Pool nicht gerade von Steckdosen wimmelt, kommt der extrem dicke Akku mit 6.000 mAh sehr gelegen. Bei Zimmerlautstärke kriegst du mehr als einen Tag konstante Musikwiedergabe aus der Batterie - das ist in etwa das Doppelte von den meisten Bluetooth-Lautsprechern.

Trotz Wasserdichtigkeit klingt der JBL Charge 3 klar und detailliert, sein Textil “verschluckt” weniger Sound als bei anderen ausgewiesenen Outdoor-Lautsprechern. Das Klangbild ist ausgewogen, auch bei hoher Lautstärke, die es für den geselligen Außeneinsatz oftmals braucht.

JBL Charge 3 Anschlüsse© Mopolis

Äußerst robustes Design

Während unsere anderen Kandidaten Stürze gern mal mit einer Schramme quittieren und im Park lieber auf der Picknick-Decke chillen, darfst du den JBL Charge 3 gern rumwerfen, wenn gerade kein Football zur Hand ist. Zugegeben, das ist vielleicht etwas übertrieben aber der Charge 3 ist härter im Nehmen als die meisten Bluetooth-Lautsprecher.

Mit dem IPX7-Rating ist er zum Beispiel richtig wasserdicht. Das Zertifikat bescheinigt schadfreie 30 Minuten in 1 Meter tiefem Süßwasser. Ein umgekipptes Glas Wasser überstehen alle unsere Empfehlungen, der Charge 3 kann aber auch tropischen Platzregen ab. Er schwimmt sogar obenauf im Pool.

Fantastische Ausdauer, für dich und dein Smartphone

Der Charge heißt Charge, weil er dein Smartphone im Betrieb aufladen kann. Wenn du im Urlaub die Displayhelligkeit im Sonnenlicht voll aufdrehen und deine Freunde per GPS navigieren musst, kann es durchaus passieren, dass dein Telefon vor dem Charge 3 schlapp macht. Als 6.000-mAh-Powerbank trägt der Bluetooth-Lautsprecher dafür mehr als zwei Ladungen für ein iPhone X.

JBL Charge 3 Powerbank Funktion© Mopolis

Das geht natürlich zulasten der Laufzeit für die Musikwiedergabe, aber auch da ist der Charge 3 bestens gerüstet. Auf Zimmerlautstärke (50%) kannst du schon fast einen ganzen Tag durchspielen. Keinen 8-Stunden-Arbeitstag, einen vollen 24-Stunden-Tag.

Bei voller Lautstärke sind es immer noch gute 6,5 Stunden. Damit beschallst du ein kleines Fussball-Turnier. Geht es nur um dein tägliches Workout im Kraftraum, muss der Charge vermutlich 2 Wochen nicht ans Netz. Um den Akku zu schonen, kannst du auch auf Bluetooth verzichten und ein 3,5mm-Audiokabel nutzen.

Klasse Sound, satter Bass

Wir haben uns eine Reihe Outdoor-Speaker angehört, teilweise deutlich teurer als der JBL Charge 3 und wurden von vielen enttäuscht. Der Charge 3 macht hier einen mehr als soliden Job. Der Klang ist nicht herausragend, das wasserdichte Textil verhindert ein bisschen die glasklaren Höhen. Aber: Der Sound ist super ausbalanciert und hält das vor allem bis in hohe Lautstärken durch.

JBL Charge 3 mit Spotify via Bluetooth© Mopolis

Man muss dem Lautsprecher ein bis zwei Meter Platz geben, mindestens auf 30 Prozent aufdrehen und ihn in seine Richtung platzieren. Auf der Schokoladenseite und in entsprechender Entfernung fügt sich dann ein schönes Klangbild zusammen. Der JBL Charge 3 macht eine große Bühne auf und füllt diese mit differenzierten Instrumenten, kontrolliertem Bass und das ohne in einem Bereich matschig zu werden.

Wir würden eher einen stärkeren Lautsprecher als zwei Charge 3 kaufen, aber wenn ein Bekannter ihn ebenfalls zur Party mitbringt, können beide mit der JBL Connect App als Stereo-Paar genutzt werden.

Fazit: Der beste Bluetooth-Lautsprecher für Draußen

Wenn du viel unterwegs bist, vor allem auch sportlich, dann solltest du dir den JBL Charge 3 kaufen. Er ist in allen Aspekten auf den robusteren Einsatz optimiert. Er ist wasserdicht, ausdauernd, laut und klingt gut. Was will man mehr.

Gut und günstig: Anker SoundCore 2

Anker SoundCore 2 mit kompakten Gehäuse© Mopolis

Was für ein Akkumonster! Manche Hersteller tricksen gerne mal bei den Angaben der Batterielaufzeit. “24 Stunden Spielzeit”, die du nur bei geringster Lautstärke erreichst, schrumpfen so schnell auf deutlich unter 10 zusammen. Nicht so beim Anker SoundCore 2. Der kleine 400-Gramm-Barren spielt deutlich länger als die angegebenen 24 Stunden, die für diesen Lautsprecher als Mindestlaufzeit gelten dürfen.

Der SoundCore 2 ist handlich genug für die Jackentasche, robust und spritzwassergeschützt und klingt angesichts seiner geringen Größe erstaunlich voll und laut. Ein wirklich mobiler Bluetooth-Lautsprecher, weil er das Mitnehmen so einfach macht.

Mit seiner enormen Akkulaufzeit und dem IPX5-Rating hat der Anker SoundCore 2 sich unter anderem gegen den Xiaomi Mi Bluetooth Lautsprecher durchgesetzt. Letzterer ist zwar noch schlanker und edler gestaltet, spricht aber ausschließlich chinesisch und spielt nicht so lange wie der SoundCore 2.

Einmal in der Woche laden

Anker verbaut einen Akku mit 2.600 mAh Kapazität im SoundCore 2. Zum Vergleich: Im fast doppelt so schweren und etwa 2,5-fach größeren JBL Charge 3 kommen 6.000 mAh unter. Beide erreichen bei 50% Lautstärke, die beim Charge 3 naturgemäß höher ausfällt, einen vollen 24-Stunden-Tag Wiedergabe. Bei beiden lässt sich das durch leisere Wiedergabe auch verlängern, aber der SoundCore 2 ist der absolute Laufzeit-King.

Anker SoundCore 2 Anschlüsse© Mopolis

Über den MicroUSB-Port unter einer Gummiklappe wird der SoundCore 2 aufgeladen, für 100% braucht es in etwa 3 Stunden. Die Funktion einer Power Bank fehlt, mit dem SoundCore 2 kannst du dein Smartphone leider nicht laden. Aber das wäre angesichts des Preises auch ein bisschen viel verlangt.

Ausbalancierter, starker Sound

Kaum zu glauben, was die zwei kleinen Treiber und die mittige Passivmembran im Anker SoundCore 2 für einen Klang hervorbringen. Du darfst dich auf füllige Bässe und einen sehr ausbalancierten Sound freuen. Natürlich zeigen unsere gewichtigeren und teureren Favoriten, teilweise bis 800 Gramm schwer, in allen Lautstärken mehr Substanz und Pegelfestigkeit, aber der Anker SoundCore 2 klingt für die Preisklasse und Größe wirklich gut.

Anker SoundCore 2 im Test© Mopolis

Ruggedness für sorgenfreie Musik

Wenn der Anker SoundCore 2 mit IPX5 in den Pool fällt, solltest du schneller zur Rettung schreiten als beim JBL Charge 3. Die Schutzklasse des Anker gilt nur für Strahlwasser aus allen Richtungen, bis auf die Seite mit dem Lautsprechergrill ist der SoundCore 2 aber auch komplett “unzugänglich”. Eine ausgiebige Dusche verträgt der Bluetooth-Lautsprecher locker. Unter der Gummierung sitzt ein stabiles Chassis, sodass du auch kannst bei Stürzen entspannt bleiben kannst.

Falls deinem SoundCore 2 der Akku stirbt oder ein anderer Defekt auftritt, so glänzt Anker mit einem guten Support. Es ist leider nicht selbstverständlich, dass der Hersteller so erpicht ist, jedem Kunden ohne Umschweife und stressfrei ein fehlerfreies Gerät zukommen zu lassen.

Fazit: Für viele vollkommen ausreichend

Der Anker SoundCore 2 ist ideal für Einsteiger, mit ihm kannst du nicht viel falsch machen. Klang und Outdoortauglichkeit sind gut, die Ausdauer ist überragend und das sind die drei Aspekte, unter denen viele Menschen einen ersten Bluetooth-Lautsprecher kaufen.

Auch besonders: B&O Beoplay A1

B&O Beoplay A1 im Test© Mopolis

Der B&O Beoplay A1 liefert trotz handlicher Abmessungen einen satten, erstklassigen Sound. Klang und Optik des Bluetooth-Speakers machen aus ihm einen Begleiter, den man nicht mehr vermissen möchte. Mehr Performance lässt sich in einem so kleinen Paket mit einem Gewicht von 600 Gramm kaum unterbringen.

Er liegt entweder flach auf dem Tisch oder kann an seiner Lederschnur aufgehängt werden. Man kann ihn an der Schnur tragen oder an einer Tasche befestigen. Zuhause ersetzt er durchaus eine kleine Stereoanlage, die mit auf den Balkon oder die Terrasse genommen werden kann.

Im Test gab es keine Problem mit Spritzwasser vom Pool oder Regen. Bei Grillpartys, die ins Wasser fallen, muss die Musik deswegen nicht gleich aufhören. Wir haben ein Glas Wasser über dem Beoplay A1 ausgeschüttet und bis auf zeitweise beeinträchtigten Klang gab es keine Probleme. Die stabile Aluminiumkuppel schützt die Technik bei Stürzen und Stößen. Einer Outdoor-Nutzung beim Wandern, Skaten oder Fahrradfahren steht also nichts im Weg.

Schlichtes Design, schwere Bedienung

Bei der runden und flachen Form vermutet man nicht gleich einen portablen Lautsprecher. Die Oberseite aus perforiertem Aluminium ist thermisch aktiv. Ruht der gut verarbeitete Speaker, greift man auf kühles Metall. Spielt er aber, dann erwärmt sich das Gehäuse etwas und der Beoplay A1 wird zum Handschmeichler. Mit Softtouch-Gummierung auf der Unterseite bietet er zudem ein rundum hochwertiges Design.

B&O Beoplay A1 Touch-Bedienung© Mopolis

Nicht ganz so elegant ist die Bedienung. Die Tasten für Power, Lautstärke, Bluetooth und Anrufe sind sehr versteckt und schwer zu drücken. Am besten du schaltest den B&O Beoplay A1 einfach nur ein und die restliche Steuerung erfolgt per Smartphone, Tablet oder PC.

Toller Sound in der Kompaktklasse

Der A1 überzeugt mit einem tiefen und kontrollierten Bass, der bei 50 Prozent und höherer Lautstärke nur leicht heruntergeregelt wird. Er macht den A1 in Verbindung mit voluminösen Mitten und klaren Höhen sowie zuverlässiger Wiedergabe über den kompletten Frequenzbereich hinweg zu einem grandios klingenden Bluetooth-Speaker. Bei höherer Lautstärkeeinstellung lässt der Beoplay A1 ein leises Grundrauschen vernehmen. Für uns kein Dealbreaker.

Wir haben Android-Smartphones, iPads, einen Windows PC und ein iPhone als Zuspieler getestet und auch ohne AptX-Codec produziert der B&O Beoplay A1 seinen tollen Sound. Bei der Abspiel-Quelle sollte auf eine hohe Bitrate geachtet werden. Spotify bietet hier beispielsweise „Extrem“ mit 320 kbit/s, Tidal liefert sogar unkomprimierte Musik. Der Beoplay A1 begeistert jedoch nicht nur mit seiner Lautstärke, sondern auch mit den Details, die er unabhängig von der Quelle herausholt.

B&O Beoplay A1 an der Leder-Schlaufe© Mopolis

Akkulaufzeit: Die Power fordert ihre Tribut

Begleitet unser der Beoplay A1 an einem verregneten Sonntag auf der Couch bei 30 Prozent Lautstärke, dann ist ein Lesemarathon von 20 Stunden drin. Bei immer noch moderater Zimmerlautstärke von 50 Prozent reduziert sich die Laufzeit auf 9 Stunden.

Im Freien verlangt es nach mehr Lautstärke und da kommt jede Stufe die Batterie teuer zu stehen. Hören mit 80 Prozent Lautstärke zieht den Akku in unter 3 Stunden leer. Basslastige Musik bei voller Power schafft das sogar in etwas mehr als 2 Stunden. Dann sind 15 Prozent Akkustand erreicht und der Beoplay A1 spielt nur noch sehr leise.

Über USB-C wird der Akku in 1,5 bis 3 Stunden geladen und die Laufzeiten lassen sich mit Powerbanks verlängern. Uns ist es zwar nicht passiert, aber Bang & Olufsen warnt vor Überhitzung, wenn an heißen Tagen gleichzeitig laute Musik abgespielt und geladen wird. Auch dann wird die Lautstärke reduziert, um für kurze Zeit abzukühlen. Wir haben den Beoplay A1 bei 22°C Raumtemperatur auf voller Lautstärke spielen lassen und mit einem externen Akku gleichzeitig von 50 auf 100 Prozent aufgeladen - ohne dass der Speaker zu warm wurde.

B&O Beoplay A1 Anschlüsse© Mopolis

Anschlüsse und Software

Der B&O Beoplay A1 kann über Bluetooth 4.2 gekoppelt oder mit der 3,5-Millimeter-Audiobuchse angeschlossen werden. Es gibt kein NFC, dafür spendieren die Dänen dem A1 eine Taste für den Pairing-Modus. Am PC oder Mac kann der Bluetooth-Lautsprecher auch mit dem USB-C-Kabel genutzt werden. Nicht selten haben wir den Laptop-Ton über Kabel ausgegeben, aufgeladen und den Beoplay A1 dann für die Pirsch abgezogen und mitgenommen.

B&O verzichtet auf den AptX-Codec wie auch auf Apples AAC. Mit AptX können einige wenige Bluetooth-Lautsprecher in CD-Qualität effizienter und weniger hörbar komprimiert als mit dem Standard-Codec SBC übertragen. Vergleichbar mit dem was über Klinkenstecker auf dem Beoplay A1 ankommt. Es gibt einen kleinen Unterschied, aber eben nur einen kleinen, den man mit einem durchschnittlichen Bluetooth-Speaker wahrscheinlich akustisch noch nicht einmal darstellen kann.

Die Beoplay-App für iOS und Android würden wir nur gelegentlich für Firmware-Updates anwerfen – es sei denn, es kommt ein zweiter Beoplay A1 für den Stereo-Modus ins Spiel. Dann braucht es die App zur Einrichtung und der enthaltene Equalizer kann volle Wirkung entfalten.

Fazit: Eleganter Begleiter

Der B&O Beoplay A1 ist ein Erlebnis. Er hört sich gut an, er fühlt sich gut an und er sieht gut aus. Dass er seinen Wunder-Sound nicht wie versprochen 24 Stunden lang produziert, damit können wir leben.

Das Mopolis-Prinzip

  1. Produkte die wir lieben
    Nicht allein der Preis ist entscheident. Ebenso Nutzen, Qualität, Zuverlässigkeit und einiges mehr, können für Dich wichtig sein.
  2. Transparente Empfehlungen
    Wir legen alle Quellen offen. So kannst Du den Spuren unserer Erkenntnisse bis hin zur Empfehlung klar folgen.
  3. Preise vergleichen und sparen
    Wir vergleichen für Dich die Preise aus 36 Onlineshops. Für getätigte Käufe oder Klicks erhalten wir eine Provision.
  4. Über 15 Jahre Erfahrung
    Das gründliche und ausführliche Beraten, konnten wir schon seit 2003 mit Notebookinfo.de und unseren erfahrenen Redakteuren üben.