Mobile Bluetooth Lautsprecher© Mopolis

Die besten mobilen Bluetooth Lautsprecher 2018 im Test

von Robert Kern
aktualisiert vor mehr als 2 Wochen
Dein Ratgeber
Robert Kern

Managing Editor bei Mopolis und Experte für Audio, Smartphones & Notebooks

Wir haben solide Bluetooth-Lautsprecher für unterwegs mit tollem Klang und langer Akkulaufzeit verglichen und getestet. Die Testsieger unserer Redaktion sind der Bose SoundLink Revolve, Vifas Reykjavik und der JBL Charge 3. Egal ob Indoor oder Outdoor, unsere Favoriten erfüllen alle Anforderungen - vom gemütlichen Abendessen, bis hin zur Party am Pool. Der Anker SoundCore 2 kann hingegen als Budget-Tipp überzeugen.

Der Bose SoundLink Revolve ist nicht nur ein würdiger Nachfolger des beliebten SoundLink Mini 2, sondern auch unsere erste Wahl, wenn es um Bluetooth-Lautsprecher geht. Mit seinem 360-Grad-Sound werden tiefe Bässe und klare Höhen in alle Richtungen verteilt. Er ist laut, einfach zu bedienen und liefert mit einer Akkuladung Musik für über 10 Stunden.

Wir setzen den Revolve nicht nur ein, um kleine und mittelgroße Räume gut zu beschallen, auch seine Outdoor-Fähigkeiten haben uns überzeugt. Stürze und kurze Regenschauer überlebt das stylische Aluminium-Gehäuse mit IPX4-Schutz ohne Probleme. Zudem ist der kompakte Revolve mit seinen 660 Gramm schnell eingepackt und somit unser stetiger Begleiter für den Tag im Park, am See oder auf Grillpartys. Für uns das aktuell beste Gesamtpaket aus starkem Sound und Mobilität.

Du willst mehr erfahren? Dann empfehlen wir dir unseren Bose SoundLink Revolve Test.

Wem der Zylinder-Look des Bose Revolve nicht zusagt, der kann zum Vifa Reykjavik greifen. Der Bluetooth-Lautsprecher aus Dänemark geht mehr in die Breite als in die Höhe, ist aber ebenso mobil und mit 600 Gramm sogar noch etwas leichter als unser Favorit. Er verpasst die Spitzenplatzierung nur knapp. Grund dafür: Die Akkulaufzeit ist mit 6-10 Stunden gut, aber geringer als beim Revolve. Zudem fehlt ihm ein Schutz gegen Spritzwasser.

Beim Klang hingegen setzt der Vifa Reykjavik neue Maßstäbe in seiner Kompaktklasse. Die druckvollen Bässe und die klangliche Präzision begeistern wie sein edles Metall-Design. Durch die angebrachte Schlaufe ist der Bluetooth Speaker auch besonders flexibel im Handling und der Positionierung. Er steht bei uns nicht nur auf dem Couchtisch im Wohnzimmer, sondern hängt auch gerne mal am Fenstergriff.

Der Vifa könnte auch dein Favorit sein? Dann besuche unseren Vifa Reykjavik Test.

Suchst du einen Bluetooth-Lautsprecher, den du überwiegend im Freien einsetzt, ist der JBL Charge 3 genau der richtige. Der 800 Gramm leichte Speaker ist gummiert und äußerst robust. Er gibt seinen kräftigen, ausgewogenen Sound gerichtet ab und versorgt dich bei mittlerer Lautstärke bis zu 20 Stunden mit Musik. Seine hohe, maximale Lautstärke ist laut genug, um auch größere Räume oder den Fussballplatz zu beschallen. Das gelingt ihm auf diesem Level sogar fast 7 Stunden lang.

Er lädt zudem dein Smartphone oder Tablet über einen extra USB-Port, falls dir im Freibad, Park oder am Strand mal der Akku ausgeht. Der Charge 3 ist mit IPX7-Rating wasserdicht und somit nicht nur vor Spritzwasser geschützt. Du kannst ihn tatsächlich für 30 Minuten unbeschadet im Pool versenken.

Etwas Robustes soll es sein? Erfahre mehr in unserem ausführlichen JBL Chrage 3 Test.

Der Anker SoundCore 2 ist ein leichter, robuster und überraschend gut klingender Bluetooth-Lautsprecher. Für die Preiskategorie liefert der SoundCore 2 eine überdurchschnittliche Soundqualität, die Akkulaufzeit von 24 bis 40 Stunden je nach Lautstärke ist aber das eigentliche Hauptargument. Das zurückhaltende Design ist robust und wasserdicht nach IPX5 (Schutz gegen Spritzwasser). Bei dem Preis ein Nobrainer, was dem kleinen 414-Gramm-Speaker zum Bestseller-Status verhilft.

Du willst weniger ausgeben? Im Anker SoundCore 2 Test erklären wir die Vor- und Nachteile.

Der B&O Beoplay A1 ist handlich, wiegt nur 600 Gramm und powert einen sehr vollen und lauten Klang heraus. Die Oberseite ist mit schwarzem Aluminium versehen, die untere Hälfte wurde griffig gummiert. Damit du einen gerichteten Sound aus dem Beoplay A1 bekommst, kannst du ihn auch am stylischen Lederband aufhängen. Das schicke Gehäuse ist spritzwassergeschützt und übersteht auch Stürze.

Für eine Akkulaufzeit von mehr als 9 Stunden solltest du die Lautstärke nicht höher als zur Hälfte aufdrehen, ansonsten musst du für längere Sessions eine Powerbank einplanen. Dafür bespielt der B&O Beoplay A1 dann aber auch gerne Grillparties oder kleine Turnhallen.

Mehr Informationen gefällig? Du findest sie in unserem B&O Beoplay A1 Test.

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Besten im Überblick
  2. Warum du uns vertrauen kannst
  3. Was uns bei Bluetooth-Lautsprechern wichtig ist
  4. Bose SoundLink Revolve im Test
  5. Vifa Reykjavik im Test
  6. JBL Charge 3 im Test
  7. Anker SoundCore 2 im Test
  8. B&O Beoplay A1 im Test

Warum du uns vertrauen kannst

Tragbare Bluetooth Lautsprecher Test© Mopolis

Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung mit Kaufberatung im Bereich Consumer Electronics vertrauen wir auf ein Netzwerk von Experten für Hinweise zu spannenden Neuvorstellungen und Ersteinschätzungen zu Produkten. Eine langjährige Produkthistorie ist uns wichtiger als ein gehypter Newcomer. Wir unterhalten uns mit Herstellern auf Fachmessen und wir durchforsten besonders die kritischen, ersten Rezensionen im Online-Versandhandel. Jeder “Nutzerbericht” wird auf Unabhängigkeit und Authentizität abgeklopft - bei Unstimmigkeiten vertiefen wir die Richtung.

Wir recherchieren bei nationalen und internationalen Fachmedien wie What Hifi oder The Soundguys für Beschreibungen zum Klang und Erwartung an Akkulaufzeiten. Wir kämpfen uns durch Threads im Hifi-Forum, besuchen den Hersteller-Support, verfolgen Youtube-Kanäle wie von Clavinetjunkie für Frequency-Response-Messungen oder Speakertoni für einen Blick ins Innenleben. Bevor wir uns einen Bluetooth-Lautsprecher zum Test in die Redaktion bestellen, erhält jedes Produkt meistens zwischen 50 und 100 Browser-Tabs und somit eine tagelange Recherche.

Alles auf der Suche nach dem Dealbreaker. Sammelt ein Lautsprecher Defizite oder sind Mängel abzusehen, kommt er nicht in die Auswahl. Einige wenige Kandidaten schaffen es in unsere Tests. Wenn du einen prominenten Bluetooth-Lautsprecher bei uns nicht findest, heißt das, er konnte uns nicht überzeugen. Manchem Kandidaten widmen wir viele Stunden, andere schicken wir direkt nach dem ersten Eindruck zurück.

Jeden empfohlenen Bluetooth-Lautsprecher hören wir uns für mindestens 30 Stunden an. Mal laut und mal leise, mit 96 kbit Mp3 EDM und HiFi-Klassik via Tidal. Wir hören im Wohnzimmer, in der Küche, im Park, in der Garage und auf dem Balkon. Wir koppeln Android-Smartphones, iPads und iPhones. Wir testen sämtliche Codecs wie SBC, AAC, Apt-X und spielen auch Musik vom PC. Nachdem wir ausgiebig gehört und Fotos gemacht haben, dürfen Geräte mit IP-Zertifikat unter die Dusche oder in den Pool. Erst dann empfehlen wir dir die nachfolgend besten, tragbaren Bluetooth-Lautsprecher.

Was uns bei Bluetooth-Lautsprechern wichtig ist

Bluetooth Lautsprecher im Regen© Mopolis

Mobilität: Die Speaker dieser Kategorie sollst du immer dabei haben können. Wir werden gerne nach JBL Extreme 2, Marshall Kilburn, Dockin D Fine oder Sony SRS XB41 gefragt - Hören wir uns in einer nächstgrößeren Kategorie an, weil man bei dieser Gewichtsklasse weit über 1 Kilogramm schon sehr genau überlegt, ob man die jetzt wirklich mitschleppt auf der Fahrradtour zum Badesee, einem spontanen Trip durch die Stadt oder in den Park. Besser dein kleiner leichter Speaker lässt noch Platz für Tischtennisschläger, eine Frisbee und eine DJI Mavic - für alle Fälle.

Guter Sound: In allererster Linie muss ein mobiler Bluetooth-Lautsprecher gut klingen, schließlich ist der Musikgenuss zuhause und unterwegs das Hauptaufgabengebiet. Der Speaker muss Wohnzimmer füllen können, darf bei hohen Lautstärken nicht zu sehr verzerren und er sollte auch genügend Bass mitbringen.

Ausdauer: Ebenso wichtig für einen mobilen Lautsprecher ist die Akkulaufzeit. Wer hier patzt und nicht mindestens für ein paar Stunden bei hoher Lautstärke durchhält, hat wenig Chancen auf eine Empfehlung. Ausdauernde Lautsprecher sind oft schwerer, ein Gewicht von 900 Gramm sollte aber nicht überschritten werden. Du musst den Speaker bequem im Rucksack unterbringen können, vielleicht sogar in der Jackentasche. Selbstverständlich muss der Akku per USB aufgeladen werden können.

Design: Form follows function. Bei einem Bluetooth-Lautsprecher gehen Klang und Ausdauer mit dem Design einher. Egal ob 360-Grad-Sound im Zylinder oder direktional in Barrenform - wir suchen durchdachte Produkte, die ihren Job herausragend gut machen. Neben Sound und Ausdauer kommt es auch auf die Ästhetik und Handhabung an. Die von uns empfohlenen Speaker setzen auf hochwertige Materialien, sie sind ansprechend und unaufdringlich.

Wir bei Mopolis achten nicht nur darauf, dass du keinen Schrott kaufst. Wir empfehlen Bluetooth-Lautsprecher, an denen du lange Freude hast. Sie müssen ein paar Spritzer Wasser abkönnen, teilweise dürfen sie sogar untertauchen. Stürze und Kollisionen dürfen nicht gleich zum Totalschaden führen.

Preis: Wir widmen uns einem Preisbereich von 50 bis über 200 Euro und suchen dir stetig den besten Preis für die besten Bluetooth-Lautsprecher.

Bose SoundLink Revolve im Test

Bose SoundLink Revolve© Mopolis

Unser Favorit bei den mobilen Bluetooth-Lautsprechern ist ein Rundum-Speaker. Der Bose SoundLink Revolve verteilt seinen Klang mit zylindrischer Bauweise, so dass man auch in jeder Richtung was davon hat. Er ist klein und leicht, sehr robust, da er aus Metall gefertigt ist und er klingt stark mit hoher Ausdauer. Er spielt sich nicht nur mit Bravour durch die Checkliste, der Bose SoundLink Revolve (Testbericht) hat auch das gewisse Etwas, das wir für Mopolis in allen Produkten suchen.

Auf den ersten Blick wird deutlich, dass es sich beim eleganten Metallzylinder um ein Premium-Produkt handelt. Er ist nach IPX4 vor Spritzwasser geschützt und Stürze machen ihm nichts aus. Wirft man den kühlen Speaker mit Softtouch-Gummierung an, so verblüfft er mit seinem voluminösen und ausgewogenen Sound. Der Klang zeichnet sich durch kontrollierte und tiefe Bässe aus. Er bietet präsente Mitten, die nicht untergehen und arbeitet mit klaren Details in den Höhen.

Bose SoundLink Revolve & iPhone X© Mopolis
Bose SoundLink Revolve Anschlüsse© Mopolis

Gerichtete Lautsprecher wie der SoundLink Mini 2 lösen etwas feiner auf, allerdings nur, wenn man direkt davor sitzt. Der SoundLink Revolve spielt dafür freier und lauter als sein Vorgänger. Er ist zudem für etwas Abstand zum Hörer konzipiert. In der Bose Connect App lassen sich zwei Revolve-Lautsprecher zum Stereo-Paar verbinden, falls dein Freundeskreis einen zweiten zur Grillparty mitbringt.

Wir sind von der hohen Ausdauer des Bose SoundLink Revolve begeistert. Bei 50 Prozent Lautstärke erreichten wir 20 Stunden Spielzeit, bei 80 bis 85 Prozent halbierte sich dieser Wert auf immer noch starke 10 Stunden. Wir hätten uns die praktische Ladeschale direkt im Lieferumfang gewünscht und müssen so den Zukauf empfehlen. Der SoundLink Revolve kann auch über Micro-USB geladen werden, von 0 bis 100 Prozent dauert es allerdings sehr lange 4 Stunden. Ansonsten haben wir bei diesem stylischen und ausdauernden Begleiter keine Schwächen gefunden.

  • Großartiger 360 Grad Sound
  • Bis zu 12 Stunden Akkulaufzeit
  • Ausgezeichneter Klang mit satten Bässen
  • Hohe Lautstärke
  • Optisch dezentes Gehäuse
  • Geringes Gewicht
  • Micro-USB-Anschluss statt USB-C
  • Nicht komplett wasserdicht


Vifa Reykjavik im Test

Vifa Reykjavik mit Smartphone© Mopolis

Mit dem Vifa Reykjavik bekommst du einen anstrengungslosen Bluetooth-Lautsprecher, der Sound ist natürlich und präzise. Die dänische Audio-Manufaktur Vifa ist ihrem Ruf gerecht geworden und hat einen hochwertigen Design-Speaker geschaffen, der beim Sound keine Kompromisse eingeht. Dank 70mm-Woofer und zwei 19-Millimeter Hochtönern geht der Vifa Reykjavik (Testbericht) auch im Freien nicht gleich unter, wie so manch ein Bluetooth-Lautsprecher in seiner Gewichtsklasse.

Diese Kombination sorgt für präsente Mitten, kräftige Bässe und klare Höhen. Bei akustischer Musik, Jazz und Klassik macht das besonders viel Spaß. Aber auch bei elektronischer Musik wie Drum'n'Bass von Calibre, die alle genannten Komponenten vereint, ist der Reykjavik ein angenehmer Spieler. Er klingt auch bei geringem Abstand nicht entrückt.

Vifa Reykjavik an der Leder-Schlaufe© Mopolis
Vifa Reykjavik mit Smartphone in der Hand© Mopolis

Das robuste Design ist zweigeteilt: Die untere Schale hat eine Softtouch-Gummierung als Überzug, die obere Hälfte besteht in der schwarzen Farbvariante aus eloxiertem Aluminium. Es gibt den Reykjavik auch in Sandsteingrau, mit einem Textilüberzug von Kvadrat. Deren akustische Stoffe finden sich auch auf Lautsprechern von Bang & Olufsen oder Harman Kardon. Damit sieht der kleinste und mobilste Lautsprecher von Vifa nicht nur gut aus, er fühlt sich auch toll an.

Lassen wir die Lautstärke auf mittlerer Stufe, so spielt der Vifa Reykjavik bis zu 10 Stunden lang. Zwischen 70 und 100 Prozent sind immer noch 6 Stunden zu erwarten. Aufgeladen wird der mobile Bluetooth-Lautsprecher über USB-C, was wir sehr begrüßen. So kann er sich beispielsweise eine Powerbank mit aktuellen Smartphones teilen. Nach rund 2 Stunden ist er wieder vollständig aufgeladen. Mit seinem natürlichen Klang ist der Vifa Reykjavik empfehlenswert für gemütliches HiFi im Kleinformat.

  • Klarheit und Präsenz im Klang
  • Natürlicher Sound
  • Lange Akkulaufzeit
  • Minimalistische, hochwertige Optik
  • Einfache Bedienung
  • Geringer Schutz gegen Staub und Wasser


JBL Charge 3 im Test

JBL Charge 3 im Test© Mopolis

Robust, ausdauernd, wasserdicht und als Powerbank nutzbar: Der JBL Charge 3 ist unser Outdoor-King. Um diesen Speaker musst du dir weniger Sorgen machen, er kann ordentlich was ab und hält auch einen Camping-Ausflug durch. Jetzt haben wir seinen klasse Sound noch nicht einmal erwähnt. Er gehört nicht unbedingt ins Spitzenfeld unserer Favoriten, klingt aber durchaus passabel und über seiner Preisklasse. Gerade im Freien sorgt er für druckvolle Bässe und einen breiten Sound. Wie viele Speaker braucht er einen gewissen Abstand für den besten Sound.

Der JBL Charge 3 (Testbericht) ist der Speaker aus unserer Übersicht, den wir zum Strandurlaub mitnehmen würden. Mit IPX7-Rating darf er auch ins Wasser fallen oder im Regen vergessen werden. Im Pool schwimmt er zudem oben. Die Anschlüsse schützt er dabei mit einer Gummilasche. Du kannst ihn per Micro-USB aufladen oder aber an einem großen USB-Anschluss das Ladekabel für dein Smartphone dranhängen. Mit 6.000 mAh Kapazität reicht der Akku für 24 Stunden Spielzeit. Wenn du dein Smartphone einmal komplett auflädst, sollten immer noch 12 Stunden drin sein.

JBL Charge 3 Anschlüsse© Mopolis
JBL Charge 3 Powerbank Funktion© Mopolis

Für den Charge 3 gibt es einen Nachfolger mit USB-C, kräftigerem Sound und in neuen Farben. Den Charge 4 hören wir uns natürlich auch ausführlich an und schauen, ob es den Aufpreis wert ist. Der Charge 3 nutzt zwei Treiber, der Charge 4 nur einen, der dafür größer ist und tieferen Bass erreichen soll. Mit 965 Gramm vs. 800 Gramm ist der Charge 4 auch etwas schwerer. Das sowieso schon gute Preis-Leistungs-Verhältnis des Charge 3 hat das Erscheinen des Nachfolgers nochmal etwas gepusht. Auch wenn es schon einen Charge 4 gibt, machst du mit dem JBL Charge 3 nichts falsch.

  • Lauter und kräftiger Sound
  • Ausgewogen, mit starkem Bass
  • Extreme Akkulaufzeit, Power-Bank
  • Wasserdicht und robust
  • Etwas sperrig
  • Kein NFC


Anker SoundCore 2 im Test

Anker SoundCore 2 mit kompakten Gehäuse© Mopolis

Der Anker SoundCore 2 ist das "mainstreamigste" Produkt unter unseren Favoriten. Er ist günstig, hat eine hohe Ausdauer und klingt gut für seine Größe und Preisklasse. Dank IPX5-Rating darf er auch mal nass werden und wenn der SoundCore 2 dir mal aus der Hand fällt, bringt ihn das auch nicht gleich um. Besonders begeistert sind wir von der langen Akkulaufzeit, ganze 24 Stunden erreichte der SoundCore 2 bei mittlerer Lautstärke.

Mit einem Gewicht von 400 Gramm ist der Anker SoundCore 2 (Testbericht) ein kompakter Bluetooth-Lautsprecher, den du gern spontan mitnehmen kannst. Ob man ihn dann auch braucht, spielt bei den Abmessungen noch keine so die Rolle, er ist unterwegs einfach "nice to have". Bei einem Speaker vom Kaliber JBL Charge 3 muss man schon planvoller vorgehen, weil man diese Größe nicht einfach auf gut Glück einpackt. Hier kommt dem Anker auch die Akkulaufzeit zugute. Als Vielhörer mussten wir ihn nur einmal in der Woche aufladen, die meiste Zeit ist man dahingehend sorgenfrei.

Anker SoundCore 2 im Test© Mopolis
Anker SoundCore 2 Anschlüsse© Mopolis

Natürlich kann man mit einem Bluetooth-Lautsprecher in dieser Größe keine wilden Parties feiern. Also du kannst schon, die Größe der Treiber im Anker SoundCore 2 bestimmt nur über seinen Output. In diesem Fall würden wir den Anker als Mindestmaß erachten, für alles drunter kannst du auch einfach dein Smartphone nutzen.

Das Potential, die Nachbarn zu nerven hat aber auch der Anker SoundCore 2. Wie bei allen unseren Favoriten gilt: Für die Größe ist der Klang sehr gut. Und bei jedem Bluetooth-Speaker ist die maximale Lautstärke nicht zu empfehlen, meist klingen sie ab 70 bis 80 Prozent dann zu verzerrt. Wenn du also einen kleineren Speaker immer am Limit betreibst, solltest du dir einen größeren zulegen.

  • Enorme Akkulaufzeit über 24h
  • Handlich, leicht, robust
  • Spritzwassergeschützt nach IPX5
  • Voluminöser Klang für die Abmessungen
  • Viel Bass, klare Höhen
  • Kein Stereo-Pairing
  • MicroUSB statt USB-C


B&O Beoplay A1 im Test

B&O Beoplay A1 im Test© Mopolis

Dieser kleine, freche Bluetooth-Speaker erreicht einen warmen und klaren Sound, er wird ordentlich laut und ist mit seinem stylischen Aluminiumgehäuse gegen Spritzwasser und Stürze gefeit. Der Bose SoundLink Revolve ist ausdauernder und liefert knackigeren Bass, falls du jedoch den B&O Beoplay A1 (Testbericht) aufgrund seines Designs und etwas kompakteren Klang ins Auge gefasst hast, wirst du auch da nicht enttäuscht.

B&O Beoplay A1 im Test© Mopolis
B&O Beoplay A1 mit Smartphone© Mopolis

Der 2.200-mAh-Akku des Beoplay A1 wird per modernem USB-C geladen, hält bei seiner hohen Lautstärke aber auch nur 2 bis 3 Stunden nach dem Prinzip kurz aber heftig durch. Moderate Nutzung bei 50 Prozent Lautstärke verlängert die Akkulaufzeit auf etwa 9 Stunden. Wir wollen sagen, bei diesem Speaker solltest du die Batterie im Blick haben. Eine Powerbank ist für einen längeren Einsatz anzuraten.

Mit 600 Gramm ist der B&O Beoplay A1 dafür sehr leicht und handlich, man kann ihn für einen gerichteteren Sound auch an seiner Schnur aufhängen. Ein IP-Rating fehlt, ein Glas Wasser sollte dem kleinen Speaker jedoch nichts ausmachen. Im Test haben wir den Beoplay als Outdoor-tauglich erlebt und gern mitgenommen. Nur mit der begrenzten Ausdauer muss man zurechtkommen.

  • Super Klang, lautstark und voluminös
  • 180 Grad Sound und Mikrofon
  • Spritzwassergeschützt
  • Elegantes Design mit Premium Materialien
  • Akkulaufzeit kürzer als versprochen (ca. 10 Stunden)
  • Tasten schwierig zu bedienen


Das Mopolis-Prinzip

  1. Produkte die wir lieben
    Nicht allein der Preis ist entscheidend. Ebenso Nutzen, Qualität, Zuverlässigkeit und einiges mehr, können für Dich wichtig sein.
  2. Transparente Empfehlungen
    Wir legen alle Quellen offen. So kannst Du den Spuren unserer Erkenntnisse bis hin zur Empfehlung klar folgen.
  3. Preise vergleichen und sparen
    Wir vergleichen für Dich die Preise aus 35 Onlineshops. Für getätigte Käufe oder Klicks erhalten wir eine Provision.
  4. Über 15 Jahre Erfahrung
    Das gründliche und ausführliche Beraten konnten wir schon seit 2003 mit Notebookinfo.de und unseren erfahrenen Redakteuren üben.