Acer Swift und Aspire: Laptops brechen wieder Weltrekorde© Mopolis

Acer Swift und Aspire: Laptops brechen wieder Weltrekorde

von Jonathan Kemper
aktualisiert am 29. August 2018

Die IFA in Berlin nutzt Acer traditionell, um sein Produkt-Lineup für das Weihnachtsgeschäft zu präsentieren. So auch in diesem Jahr und Acer hatte wieder einmal die leichtesten und dünnsten Notebooks im Gepäck.

Während das Acer Swift 5 im Mai zur Vorstellung in New York nur als Dummy zu sehen war, folgt jetzt das echte Gerät auf der IFA 2018 in Berlin. Mit 990 Gramm Kampfgewicht behauptet Acer, damit das leichteste 15-Zoll-Notebook auf den Markt zu bringen. Die Hardware im Innern ist natürlich auf modernem Stand und auch die Robustheit sollte nicht leiden. „Minimiere das Gewicht, maximiere die Mobilität“ ist Acers Leitspruch in diesem Jahr.

Acer Swift und Aspire: Laptops brechen wieder Weltrekorde (Bild 10)© Mopolis

Angetrieben wird es wahlweise von einem Intel Core i5-8265U oder einem Intel Core i7-8565U Prozessor, beides Vertreter aus der neuen Whiskey-Lake-Generation. Bis zu 16 GB RAM und bis zu 512 GB SSD-Speicher sind verbaut. Trotz des niedrigen Gewichts kann die Akkulaufzeit auf dem Datenblatt beeindrucken. Bis zu zehn Stunden verspricht der taiwanesische Hersteller.

Dafür löst das Display aber "nur" mit FullHD (1080p) auf, was der Laufzeit zugutekommen soll und sich im Alltag zudem nicht sonderlich negativ bemerkbar machen sollte. Noch immer reicht die Pixeldichte für alle möglichen Anwendungen. Des Weiteren wird der Bildschirm nur von einem 5,87 Millimeter dünnen Rahmen abgeschlossen.

Nicht schon im September, sondern erst im Dezember wird das Swift 5 im Laden stehen. Dann wird auch der 14-Zöller der Swift-5-Geräte ein Upgrade auf die Whiskey-Lake-Prozessoren bekommen und etwa 1.000 Euro kosten.

Acer Swift und Aspire: Laptops brechen wieder Weltrekorde (Bild 6)© Mopolis

Swift 7: Titelverteidiger als dünnster Laptop

Neben dem Acer Swift 5 können wir schon einen kleinen Blick auf das Swift 7 erhaschen. Auch hier darf sich Acer wieder Rekordhalter nennen. Schon 2016 trug das damals vorgestellte Swift 7 den Titel "dünnstes Notebook der Welt". Im Januar 2018 gab es ein Update, das seit Juli auch in Deutschland zu kaufen ist. Jetzt schrumpft der Nachfolger deutlich und ist weniger als einen Zentimeter dünn.

Die Diagonale des Displays bleibt zwar bei 14 Zoll, die Ränder rundherum wurden aber stark reduziert. Nicht nur an den Seiten, wo jetzt nur noch 4,27 Millimeter verbleiben, sondern vor allem am unteren Ende. Der Bildschirm rückt somit viel näher an die Tastatur heran, was den Deckel um insgesamt 15 Prozent verkleinert.

Acer Swift und Aspire: Laptops brechen wieder Weltrekorde (Bild 5)© Mopolis

Unter der Haube steckt ein Intel Core der achten Generation, genauer wurde Acer bislang aber nicht. Sowieso ist mit einem baldigen Marktstart nicht zu rechnen, Acer hat noch nicht einmal eine Pressemitteilung veröffentlicht. Da müssen wir also noch auf offizielle Informationen warten, sodass das Acer Swift 7 frühestens nächstes Jahr in den Läden steht.

Swift 3: Mit LTE immer gut verbunden

Doch damit noch nicht genug: Kleiner geht’s immer. Das Acer Swift 3 bekommt in dieser Generation ein "Pro"-Modell spendiert. Der 13-Zöller hat ein FullHD-Display mit IPS-Panel und bringt im Vergleich zu seinen Brüdern mit 1,3 Kilogramm ein bisschen mehr auf die Waage. Auch hier ist wieder Whiskey Lake an Bord.

Acer Swift 3© Acer

Du hast also die Wahl zwischen den neuesten Vertretern der Intel-Core-i3-, i5- oder i7-Reihe. Das Besondere am Swift 3 Pro ist sicherlich die Verbindung. Ein LTE-Modul erlaubt dir mit dem entsprechenden Datentarif auch ohne WLAN im Netz zu surfen. Schon ab September soll es in Deutschland ab etwa 1.000 Euro verfügbar sein.

Die Acer Aspire Notebooks erhalten eine Neuauflage

Die Swift-Modelle sind für ihre Power in kompaktem Format bekannt, alternativ gibt es aber auch die Aspire-Reihe. Die Laptops sind meist etwas klobiger, dafür aber auch merklich günstiger. Das neue Aspire 5 hat ein 15,6-Zoll-Display mit FullHD-Auflösung und bringt 1,8 Kilogramm auf die Waage. Die günstigste Konfiguration startet bei 699 Euro im Dezember. In einer teureren Version gibt es auch die etwas in die Jahre gekommene Nvidia GeForce MX150. Ein Fingerabdruckscanner und eine Tastaturbeleuchtung können auch dazugebucht werden.

Acer Aspire 7© Acer

Das Aspire 7 hingegen hat nichts zu verstecken. Das Display misst zwar ebenfalls 15,6 Zoll in der Diagonalen, löst aber mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf. Dafür stecken auch eine AMD Radeon RX Vega M GL, bis zu 16 GB RAM und 512 GB SSD an Bord. Wann es zu welchem Preis nach Deutschland kommt, hat Acer leider noch verschwiegen.

Aspire Z24: All-in-One ohne Displayrahmen

Auch in die Aspire-Produktfamilie fällt der Z24, dabei handelt es sich allerdings um keinen Laptop. Stattdessen ist der Acer Aspire Z24 ein schlanker All-in-One-PC für den Alltagsgebrauch. Dir bleibt die Auswahl aus Prozessoren der Intel Core i3-, i5- oder i7-Reihe neben einer Nvidia GeForce MX150 mit maximal 2 GB Grafikspeicher. Das 23,8-Zoll-Display löst mit FulllHD auf. Die SSD ist bis zu 256 GB, die HDD bis zu zwei TB groß und der DDR4-Speicher bewegt sich zwischen acht und 32 GB.

Acer Aspire Z24 IFA 2018 Press Kit© Acer

Trotz des abgespeckten Gehäuses sind einige Anschlüsse vorhanden. Ein USB-2.0-Port und vier weitere USB-3.1-Anschlüsse geben dir genügend Platz für Peripherie und externen Speicher. Dank eines HDMI-Inputs kannst du den Z24 sogar als Monitor verwenden und über einen HDMI-Output einen weiteren anschließen. Ab Oktober soll der Acer Aspire Z24 ab 899 Euro im Handel stehen.

Du hast die Wahl: Alexa und Cortana

Microsofts Sprachassistent ist bislang nur auf Windows-Rechnern und der Xbox One verfügbar und irgendwie nicht ganz so umfangreich und erfolgreich wie die Konkurrenz aus den Häusern Amazon, Google oder Apple. Acer hat sich jetzt für eine Kooperation mit Alexa entschieden und stattet nicht nur alle Laptops, sondern auch die All-in-Ones damit aus. Das Z24 wirbt damit, immerhin noch in vier Metern Abstand die Echo-ähnlichen Befehle zu verstehen. Hauptsächlich sollst du den Assistenten also nutzen, wenn du sowieso gerade am PC sitzt.