Apple überrascht mit vielen neuen Produkten zur WWDC 2017© Apple

HomePod, iPad Pro & iMac Pro
Apple überrascht mit vielen neuen Produkten zur WWDC 2017

Stefan Trunzik, vom

Abseits der iPhones präsentiert Apple auf der diesjährigen WWDC 2017 ein Upgrade des kompletten Hardware- und Software-Portfolios. Neben den neuen Betriebssystemen iOS 11, watchOS 4 und macOS High Sierra gibt es mit dem HomePod sogar einen ersten Smart-Lautsprecher mit Siri-KI zu sehen. Zudem feiert ein leistungsstarker iMac Pro seine Premiere und das iPad Pro kommt im 10,5 Zoll Format. Doch Apple hat noch mehr Pfeile im Köcher als angenommen.

Blicken wir auf die letzten Jahre der Worldwide Developers Conference zurück, standen die Themen Software und Betriebssystem stetig im Vordergrund. Parallel dazu fokussiert sich Apple in diesem Jahr aber auch auf seine eigene Hardware. Angefangen beim neu vorgestellten Apple HomePod. Der Konkurrent zu intelligenten Lautsprechern wie dem Amazon Echo oder Google Home soll eine neue Generation des Siri Assistenten ins Wohnzimmer bringen. Vor allem die nahtlose Verbindung zum Apple Music Service spielt hier eine große Rolle in Sachen Personalisierung. Bis du den Siri-Speaker nach Songs, Wettervorhersagen, Nachrichten und Co. befragen kannst, wird allerdings noch einige Zeit verstreichen. Für 349 US-Dollar wird der HomePod ab Dezember vorerst nur in Australien, Großbritannien und den USA verkauft.

Apple HomePod© Apple

Ein weiteres, großes Thema während der Keynote von CEO Tim Cook und seinem Team ist das des Apple iMac. Die bisher erhältlichen All-in-One PCs erhalten ab sofort schnellere Intel Kaby Lake Prozessoren, leistungsstärkere AMD Grafikkarten, schnellere SSDs und ein helleres Retina Display mit 500 nit. Für die 21,5 Zoll Fassung des iMac wird es zudem eine Variante mit 4K UHD Auflösung geben, während das 27 Zoll Pendant ausschließlich mit 5K Display ausgeliefert wird. Alle neuen iMacs profitieren dabei auch von neuen Thunderbolt 3 Anschlüssen in Form von USB-C.

Ergänzt wird das iMac Line-Up vom neuen Apple iMac Pro, der ab Dezember dieses Jahres zum Startpreis von 4.999 US-Dollar verkauft werden soll. Die AiO-Workstation ersetzt wohl den Mac Pro und wird zum performantesten Stück Technik im Portfolio des Unternehmens. Mit Intel Xeon Prozessoren, bis zu 18 Rechenkernen, neuen AMD Radeon Pro Vega Grafikkarten, 4 TB SSDs und bis zu 128 GB DDR4 ECC Arbeitsspeicher unterscheidet er sich technisch deutlich von seinen iMac-Geschwistern. Natürlich treffen wir auch hier auf einen 27 Zoll Bildschirm mit 5K Auflösung, der sich optisch durch die Gehäuse-Farbvariante in Space Grey ebenso abheben kann.

Apple iMac Pro© Apple

Weiter geht es mit dem neuen iPad Pro 10.5 und der aufgefrischten Version des iPad Pro 12.9 Tablets. Im Vergleich zum früheren 9,7 Zoll Modell schafft Apple nun mehr Platz auf dem Bildschirm für Apps, Multi-Tasking und eine bessere, digitale Vollformat-Tastatur. Beide Formfaktoren profitieren zudem von hochauflösenden Retina Displays mit 120 Hz Technologie, dem bis zu 40 Prozent schnelleren Apple A10X Chip und einer neuen Kamera auf iPhone 7 Niveau. Durch das kommende iOS 11 Update erhalten die iPad Pro Modelle weiterhin mehr Features für den Apple Pencil, einen File-Manager in Form der Dateien App, Drag & Drop Funktionen zwischen verschiedenen Programmen, einen gänzlich neuen App Store und ein anpassbares Dock. Preislich starten die neuen Profi-iPads ab 729 Euro (10,5 Zoll) und 899 Euro (12,9 Zoll). Der maximale Speicher wurde dabei auf 512 GB angehoben und die Auslieferung der Tablets soll bereits in der nächsten Woche erfolgen.

Apple iPad Pro© Apple

Zu guter Letzt wurden auch die Apple Notebooks der Reihen MacBook, MacBook Pro und MacBook Air aktualisiert. Im Mittelpunkt stehen hier die neuen Intel Kaby Lake Prozessoren, schnellere SSDs und mehr Arbeitsspeicher. In Hinsicht auf das Betriebssystem wird im Herbst macOS High Sierra kostenlos als Update ausgerollt. Neben technischen Highlights wie dem Apple Dateisystem (APFS), der Metal 2 Technologie und dem HEVC Codec stehen hier vor allem Verbesserungen an den hauseigenen Apple-Apps auf dem Programm. Die Fotos Software erhält neue Bearbeitungs-Tools, Safari wird übersichtlicher, die Mail-Suche schneller und Siri noch ausdrucksvoller.

Apple MacBook Pro© Apple

Abschließend werden sich auch Apple Watch Besitzer freuen, denn ab Herbst geht auch hier das neue watchOS 4 an den Start. Die Intelligenz von Siri soll dabei auch in den Ziffernblättern zum Einsatz kommen. Apple legt zudem erneut Hand an und verbessert die Fitness-App, erweitert Apple Pay in ausgewählten Ländern und geht natürlich mit noch mehr Armbändern und Watchfaces in die nächste Saison. Unterstützt werden natürlich sowohl die erste, als auch die zweite Generation der Apple Watch.

Damit geht die diesjährige WWDC Keynote dem Ende entgegen. Viele der neuen Produkte sind ab sofort vorbestellbar und werden bereits im Juni ausgeliefert. Bis zum Start des iMac Pro und des HomePod müssen wir uns hingegen noch etwas gedulden. Vor allem aber dürften sich die meisten Apple-Nutzer über die anstehenden Betriebssystem-Updates freuen, die bereits jetzt im Developer Programm für Entwickler zur Verfügung stehen und demnächst auch als Public Beta angeboten werden.

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