ASUS ZenBooks: Keine Displayränder, neues ScreenPad© Mopolis

ASUS ZenBooks: Keine Displayränder, neues ScreenPad

von Jonathan Kemper
aktualisiert am 30. August 2018

Nach der Eröffnung durch Acer hat auch ASUS auf der IFA sein neues Notebook-Lineup präsentiert. Der Fokus liegt auf den randlosen NanoEdge-Displays. Das ScreenPad beim ZenBook Pro 14 wurde auch überarbeitet. Das ZenBook S punktet indes mit einer Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden.

„In den vergangenen dreißig Jahren hat ASUS stets auf Innovationen gesetzt – für ein immer umfassenderes digitales Leben“, erklärte Vizepräsident Eric Chen bei der Vorstellung. „Durch Neuheiten, die Stil und Eleganz mit Leistung und aktuellsten Technologien verbinden, wollen wir die kreativen Kräfte jedes einzelnen freisetzen.“ Besondere Aufmerksamkeit bekommen die beinahe randlosen Convertibles Flip 13 und 15 sowie das besonders akkustarke und dennoch kompakte ZenBook S.

ASUS ZenBooks: Keine Displayränder, neues ScreenPad (Bild 14)© Mopolis

ZenBook 13, 14 und 15: Infinity-Optik

Die Hauptmodelle von ASUS gehen mit dem NanoEdge getauften Display voran, das beim 13-Zöller für eine Screen-to-Body-Ratio von 95 Prozent sorgt. Sie setzen wie alle anderen Modelle auch auf einen Intel Core aus der achten Generation und haben wahlweise sogar eine GTX 1050 verbaut. Besondere Mühe hat sich ASUS bei der Tastatur gemacht. Mittels des „ErgoLift“-Scharniers wird die Tastatur die optimale Position gebracht, was auch die Kühlung verbessern soll. Ende des Jahres werden das 13 und 14 ab 1.099 Euro verfügbar sein, das 15 startet bei 1.399 Euro.

ASUS ZenBooks: Keine Displayränder, neues ScreenPad (Bild 4)© ASUS
ASUS ZenBooks: Keine Displayränder, neues ScreenPad (Bild 4) (Bild 5)© ASUS

ZenBook Flip 13 und 15: 10 Prozent geschrumpft

Das ZenBook Flip 13 und das Flip 15 wollen sich als der perfekte Begleiter für unterwegs positionieren. Dafür bieten sie eine Screen-to-Body-Ratio von 90 Prozent. Fast der komplette, um 360 Grad drehbare, Deckel wird also von dem NanoEdge-Display eingenommen. Das Flip 13 gibt es ausschließlich mit FullHD, das Flip 15 mit bis zu UHD-Auflösung und zudem einer PANTONE-Zertifizierung für besonders farbsensitive Anwender. Neben Intel-Prozessoren der jüngsten, achten Generation ist auch eine Nvidia GeForce GTX 1050 MaxQ an Bord.

Beide Modelle starten im vierten Quartal bei 1.399 Euro. Die beiden Premium-Convertibles sind auch gute Anwärter für unsere neue Bestenliste der 2-in-1-Geräte. Wir sind gespannt auf unsere anstehenden Tests mit den Hybriden.

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ScreenPad hat neue Funktionen

Auf der CES 2018 wurde mit dem ZenBook Pro 15 das sogenannte ScreenPad eingeführt. Das Touchpad des portableren ZenBook Pro 14 verfügt über ein hochauflösendes Display, das nicht nur den Desktop erweitern oder spiegeln, sondern auch sinnvoll unterstützen kann. Ähnlich zur Touch Bar, die wir beim Apple MacBook Pro schätzen, gibt es hier Schnellfunktionen für Office, die Musiksteuerung oder einen eigenen Taschenrechner. Neue Features halten jetzt mit Spotify und Adobe Sign Einzug.

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Schon von Acer wissen wir, dass Alexa inzwischen zu einem Windows-Laptop dazugehört. Deswegen wird auch hier Microsofts Cortana von Amazons Alternative begleitet. Die Hardware ist vergleichbar mit der im ZenBook Flip 15, also ein FullHD-NanoEdge-Display mit PANTONE-Prüfung und ein Intel Core Prozessor der achten Generation. Noch in diesem Jahr soll das Pro 14 ab 1.499 Euro gehandelt werden.

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ASUS ZenBook S: Akku mit 50 Wattstunden

ASUS verspricht beim ZenBook S mit 50 Wh eine wahnsinnige Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden, versieht dieses werbewirksame Argument aber natürlich gleich auch mit einer Fußnote. Derlei Laufzeiten erreicht man nur bei anspruchslosem Gebrauch und halber Bildschirmhelligkeit. Dennoch kann es dir sicherlich das eine oder andere Dokument retten, das du gerade noch mit den letzten Akkuprozenten fertigstellen kannst. Robust ist es auch noch und sogar nach dem Militärstandard MIL-STD 810G zertifiziert. Noch in diesem Jahr soll es erscheinen, ein Preis fehlt jedoch noch.

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All-in-One PC mit Qi-Charger

Für eine ganz andere Zielgruppe als Acer hat ASUS offenbar seinen All-in-One-PC konzipiert. Das NanoEdge-Display hat eine Diagonale von 27 Zoll und löst mit 4K-UHD auf, die PANTONE-Zertifizierung darf natürlich nicht fehlen. Die hochklassige Hardware wie ein Intel Core i7 achter Generation und eine Nvidia GeForce GTX 1050 befindet sich im Boden des Geräts, was Kühlung, Aufrüstbarkeit und Aussehen verbessert. Im Fuß ist außerdem ein Qi-Charger für kabellos ladbare Mobilgeräte platziert.

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