DJI Mavic 2 Pro: Verspätete Vorstellung in zwei Versionen© www.dji.com

DJI Mavic 2 Pro: Verspätete Vorstellung in zwei Versionen

von Jonathan Kemper
aktualisiert am 18. August 2018

Die Veröffentlichung der neuen Superdrohne Mavic 2 Pro wurde von DJI bereits verschoben, nun gibt es mit dem 23. August einen neuen, offiziellen Termin. Die Präsentation wird im Livestream übertragen - bis dahin haben wir hier schonmal für dich die wichtigsten und realistischsten Gerüchte gesammelt.

DJI hat für den 23. August zum großen Launchevent nach New York eingeladen. Der Großteil der Fans wird sicherlich nicht vor Ort sein, daher überträgt der Marktführer für Drohnen die Veranstaltung live und kostenfrei auf seiner eigenen Webseite.

Für uns ist die aktuelle DJI Mavic Pro die perfekte Urlaubsdrohne, sie hat uns schon auf mehreren Trips begleitet und eindrucksvolle Perspektiven ermöglicht. Sie lässt sich auf ein winziges Maß zusammenfalten, bietet eine satte Akklaufzeit von 25 Minuten und eine stabile Verbindung über DJIs OcuSync-Technologie. Die nächste Generation der Mavic führt mit der Mavic 2 Zoom vermutlich eine weitere Variante ein und stellt uns damit vor eine Entscheidung.

Youtube-Video: DJI Mavic 2 Pro: Verspätete Vorstellung in zwei Versionen

Qual der Wahl: Mehr Licht oder mehr Zoom

Das normale Pro-Modell in der zweiten Generation soll vor allem mit einem größeren Bildsensor punkten. Der CMOS-Sensor misst dann nicht mehr 1/2,3 Zoll, sondern einen ganzen Zoll. Dadurch kannst du nachts bessere Aufnahmen machen, da einfach mehr Licht eingefangen wird.

Doch wird die Entscheidung bei den neuen Modellen schwer fallen, denn neben der zweiten Pro-Version wird auch eine „Zoom“-Variante erwartet. Diese soll mit einer Brennweite zwischen 24 und 48 Millimetern daherkommen, was eine verlustfreie zweifache Vergrößerung ermöglicht. Damit nicht genug: Offenbar kannst du dazwischen stufenlos wechseln, was ein erster Teaser zur Vorbereitung auf das Event nächste Woche vermuten lässt.

DJI Mavic 2 Pro: Verspätete Vorstellung in zwei Versionen (Bild 1)© Mopolis

Kooperation mit Hasselblad

Dass DJI schon kurz nach dem Start der ersten Mavic Pro vor zwei Jahren große Anteile am schwedischen Kamerahersteller erworben hatte, macht sich jetzt bezahlt. Eine durchgesickerte Werbeanzeige erwähnt den Namen und bringt nahe, dass man hier zumindest bei der Pro-Drohne gemeinsame Sache macht.

Die Leaks sprechen von einer Flugzeit von einer guten halben Stunde für beide Drohnen, Liveübertragung in FullHD-Auflösung sowie einer theoretischen Reichweite von bis zu acht Kilometern. In Deutschland muss die Drohne per Gesetz jedoch immer in Sichtweite fliegen, sodass nur etwa 300 Meter Distanz realistisch sind.

Unsere Ersteinschätzung: Abwarten

DJI hatte sicher gute Gründe, sich die Urlaubssaison entgehen zu lassen und die Mavic Pro 2 erst im August vorzustellen. Spätestens zu Weihnachten wird die neue Mavic dann verfügbar sein - wir würden dem Modell trotzdem erstmal ein paar Monate geben, um sich zu beweisen. Auch wenn unsere Mavic nach mehr als zwei Jahren immer noch einwandfrei funktioniert, heißt das nicht, dass es keine Kinderkrankheiten gab, die bei anderen Piloten schon zum Verlust des Flugmodells führten. Außerdem werden wir testen müssen, welche der beiden Varianten uns besser gefällt. Aus Vergleichen mit anderen Drohnen in der Preisklasse erwarten wir von der neuen Mavic 2 Pro wieder ein attraktives Paket aus Mobilität, Bildqualität und Verlässlichkeit.

Quelle: Engadget

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