Google Maps testet Anzeige von Blitzern und Höchstgeschwindigkeit© Unsplash

Google Maps testet Anzeige von Blitzern und Höchstgeschwindigkeit

von Jonathan Kemper
aktualisiert am 18. Januar 2019

Der Kartendienst Google Maps hat sich über die Jahre zu einer der besten und aktuellsten Navigationssoftwares für Smartphones entwickelt. Jetzt testet Google auch die Anzeige von Höchstgeschwindigkeit, nachdem erste Nutzer bereits selbstständig Blitzer und Radarfallen eintragen konnten.

Ein essentielles Feature findet endlich auch seinen Weg in die bereits sehr umfangreiche Navigation von Google Maps. Die Anzeige der erlaubten Höchstgeschwindigkeit auf der gerade befahrenen Straße existierte bislang nur in zahlreichen Wünschen von Fans. Screenshots zeigen, dass sich diese Funktion zumindest in den USA in der Testphase befindet.

Einige Tage zuvor haben erste Nutzer bereits von der Möglichkeit berichtet, Radarfallen und Blitzer eintragen zu können. Solche Datenbanken gibt es bereits zwar zum Beispiel schon von der App Waze, Google vertraut aber lieber auf seine riesige Community und baut eine eigene auf.

Vorsicht bei Blitzer-Apps

Sogenannte Blitzer-Apps sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Erst im November 2018 musste ein Autofahrer ein Bußgeld von 75 Euro zahlen, da er eine solche App auf seinem Smartphone laufen ließ.

Laut Straßenverkehrsordnung ist es verboten, "ein technisches Gerät zu betreiben oder betriebsbereit mitzuführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören". Selbst die Installation ist kritisch, wobei es sich bei Google Maps nur um eine Zusatz- und keine Kernfunktion handelt. Die Nutzung zur Routenplanung ist jedoch unbedenklich, kritisch sei laut ADAC, wenn der Fahrer kurz vorm Erreichen der Messstelle automatisch gewarnt würde.