Huawei MateBook: Kommen jetzt auch Premium-Notebooks?© Huawei

Gerüchte
Huawei MateBook: Kommen jetzt auch Premium-Notebooks?

Stefan Trunzik, vom

Nach hochwertigen Android-Smartphones sind bei Huawei nun auch wieder neue MateBook 2-in-1s und sogar Notebooks im Gespräch. Im Laufe des Jahres könnte der chinesische Hersteller seine Fühler weiter ausstrecken und dabei den klassischen Clamshell-Markt erobern. Was besagen also die aktuellen Gerüchte?

Über Twitter verbreiteten sich die Nachrichten der Tech-Journalisten und Blogger wie ein Lauffeuer. Mit der Bezeichnung MateBook E, MateBook X und MateBook D könnte Huawei nicht nur neue Windows 10 Tablets mit Tastatur-Cover – so genannte 2-in-1 Produkte – vorstellen, sondern sogar ins Notebook-Segment einsteigen. Unter den Codenamen Bell, Pascal und Watt haben sich die neuen Kandidaten im Netz versteckt. Sogar erste technische Daten stehen bereit.

Den Anfang macht das Huawei MateBook E, das die Nachfolge des aktuellen MateBook antreten könnte. Als Konkurrent zum Microsoft Surface (Pro) Einsteiger-Modell soll ein 12 Zoll Display vorhanden sein und um den Antrieb könnte sich ein Intel Core M Prozessor kümmern. Einen ernsthaft leistungsstarken Konkurrenten für die Surface-Riege dürften wir hier nicht erwarten können, dafür aber vielleicht ein universell einsetzbares Tablet mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Klassisch unterwegs könnten wir demnächst mit dem Huawei MateBook X sein. Die aktuell aufgetauchten Spezifikationen sprechen von einem 13,3 Zoll oder 15,6 Zoll Display, einem Intel Core i5 Prozessor der aktuellen Kaby Lake Generation und 8 GB Arbeitsspeicher. Ob sogar ein Touchscreen verbaut wird und sich Huawei somit Intels Gunst sowie das Ultrabook-Siegel abholen kann ist bisher unklar. Die ersten Bilder sehen in jedem Fall vielversprechend aus. Fragt sich nur: Plastikbomber oder Aluminium-Schönling?

Einem Lenovo Yoga soll hingegen bald das Huawei MateBook D Konkurrenz machen. Schenkt man den Gerüchten Glauben, treffen wir hier auf ein 12,5 Zoll Convertible mit 360 Grad Scharnier. Das 2-in-1 Notebook könnte sich so wie ein Buch umklappen und alternativ als Tablet verwenden lassen. Das schmutzanfällige Floating Keyboard aus den veröffentlichten Bildern stimmt uns allerdings nicht besonders positiv. Zukünftige Besitzer des MateBook D sollten ihren nächsten Starbucks-Cookie mit etwas Vorsicht über der Tastatur genießen.

Bis zu voraussichtlichen Vorstellung Ende Mai 2017 hält sich Huawei mit Aussagen zu den neuen MateBook Modellen bekanntlich bedeckt. Somit tappen wir auch in Hinsicht auf die Preise bislang im Dunkeln. Sollte der chinesische Hersteller jedoch die gleichen Premium-Ambitionen an den Tag legen, wie man es von bekannten Smartphones wie dem Huawei P10 und Mate 9 gewohnt ist, dürften die neuen Gerätschaften durchaus Potential haben zu gefallen.

Quellen: Evan Blass, WinFuture

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