Neues Dell XPS 13 9370 ist kleiner, schneller und besser© Dell

Neues Dell XPS 13 9370 ist kleiner, schneller und besser

von Robert Kern
aktualisiert am 10. Januar 2018

Das neue Dell XPS 13 (9370) Ultrabook sieht auf den ersten Blick perfekt aus. Nur im Kleingedruckten versteckt sich ein winziger Makel: Der Akku schrumpft etwas. Dafür ist das Gehäuse extrem kompakt, es gibt eine weiße Farbvariante und ein 4K-Display.

Auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas zeigt Dell ein neues, stylishes XPS 13 (9370). In unserem Test des aktuellen Dell XPS 13 (9360) bescheinigen wir dem Ultrabook, zu den besten zu gehören aber ein paar Kleinigkeiten haben uns gestört. Mit dem neuen Anlauf verbessert Dell notwendige Aspekte wie die Anschlussausstattung mit ladefähigen USB-C-Ports. Da die Gehäusehöhe von 15 auf 11,6 Millimeter schrumpft, miniaturisiert Dell auch den SD-Kartenleser auf microSD und verkleinert den Akku von 60 auf 52 Wattstunden. Auch damit dürften noch ordentliche Laufzeiten erreicht werden. Bis zu 11 Stunden sind es für die Version mit Touchscreen, bis zu 20 Stunden für die matte Bildschirmvariante. Das neue Gehäuse ist insgesamt 24 Prozent kompakter - beachtlich angesichts des Vorgängers, der schon ein Winzling war. Dell setzt hier beim Design wieder Maßstäbe.

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Dell XPS 13 (9360)

Dell XPS 13 (9360)

  1. Extrem kompakt und leicht
  2. Hochauflösender Touchscreen
  3. Starke Performance
Razer Blade Stealth

Razer Blade Stealth

  1. Dünn und stabil mit Premium-Verarbeitung
  2. Leicht, handlich und portabel
  3. Schnelle Hardware, viele Anschlüsse
Dell XPS 13 (9370)

Dell XPS 13 (9370)

  1. Umwerfendes Design
  2. Brillanter 4K-Touchscreen
  3. Starker Intel Core i7 Quad Core

4K-Display und noch dünnere Rahmen

Das nahezu randlose 13,3-Zoll-Display des Dell XPS 13 (9370) gibt es wieder in zwei Versionen: Full HD (1920 x 1080 Pixel) mit matter Beschichtung oder, und hier hat Dell die Pixelzahl nach oben geschraubt, als Touchscreen in 4K-Auflösung mit 3840 x 2160 Pixel. Mehr Helligkeit, ein größerer Farbraum und noch weniger Rand drumherum verspricht Dell: "Schließlich blickt man jeden Tag in dieses Display, wir haben es besser denn je gemacht".

Youtube-Video: Neues Dell XPS 13 9370 ist kleiner, schneller und besser

Im unteren Displayrahmen sitzt nun mittig eine Infrarotkamera für die Anmeldung per Windows Hello. Ob die Position etwas vorteilhafter für Videoanrufe ist, muss sich noch rausstellen. Beim Vorgänger gehörte die Webcam zu den zu verschmerzenden Kritikpunkten. Im Tausch erhält man das Randlos-Design und ein insgesamt extrem handliches Gehäuse. Im Power-Knopf bringt Dell auf Wunsch einen Fingerabdruckscanner als weitere bequeme Authentifizierungsmethode unter.

Neues Dell XPS 13 9370 ist kleiner, schneller und besser (Bild 2)© Dell

Bessere Kühlung für bekannte Hardware

Von der Erweiterung der Kühllösung auf zwei Lüfter darf ein noch leiserer Betrieb erwartet werden. Beim Prozessor bleibt es bei Intels aktueller 8. Generation mit Core i5-8250U und Core i7-8550U. Letzterer erhält vermutlich noch ein wenig mehr Spielraum für seinen Turbo, Dell selber verspricht 2x Performance im Vergleich zum XPS 13 9360. Damit die Abwärme nicht auf den Innenraum mit Glasfaser-Geflecht (statt Karbonfaser bei der Farbvariante Silber-Schwarz) wandert, verwendet Dell eine Aerogel-Isolierung, die auch beim Mars-Rover Anwendung findet. "Konkurrenzlos", beschreibt Dell das Design, wir sind gespannt.

Neues Dell XPS 13 9370 ist kleiner, schneller und besser (Bild 1)© Dell
Neues Dell XPS 13 9370 ist kleiner, schneller und besser (Bild 1) (Bild 3)© Dell

Speicherkapazitäten gibt es von 128 GB bis 1 TB, RAM bleibt bei 4 bis 16 GB. Die Preise starten bei 1000 US-Dollar. Wenn das Dell XPS 13 (9370) in den nächsten Wochen verfügbar sein wird, gibt es wahrscheinlich auch Preisanpassungen für das aktuelle XPS 13 (9360). Mit ähnlich guter Hardware und längerer Akkulaufzeit ist auch das sicher noch einen Blick wert - hier gehts zum Test. In Roségold und Alpinweiß starten die Preise für das XPS 13 (9370) bei 1.749 Euro und der Verkauf ab dem 5. Februar. Die traditionelle Platinumsilber-Variante ist ab sofort ab 1.349 Euro erhältlich.

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