Die besten 3 Notebooks
die wir lieben

von Mika Baumeister
aktualisiert am 29.August.2017

Mit einem Notebook kann man sich schnell überall seinen Arbeitsplatz einrichten. Daten, Texte und Medien sind immer griffbereit, der Laptop ist aufgrund seiner Abmessungen ein ständiger Begleiter. Die Notebooks sind für uns die leichtesten, ausdauerndsten und performantesten. Sie lassen sich schnell laden, tragen viele Anschlüsse und überzeugen mit schickem Design. Wir haben für dich drei Favoriten ausgewählt, die dich begeistern werden.

Anforderungen & Erwartungen
BYOD: Bring your own Device

Hinter diesem Marketing-Buzzword verbirgt sich der Umstand, dass viele für Arbeit und Privates ein Smartphone und ein Notebook nutzen. Letzteres ist genauso Ausdruck unserer Persönlichkeit, es ist im Alltag unverzichtbar und begleitet uns überall dorthin, wo Arbeit ist. Wer Pech hat, kriegt vom Chef einen 5 Zentimeter dicken und 3 Kilo schweren Uralt-Klopper als Notebook in die Hand gedrückt, mit dem nie eingelösten Versprechen, dass da mal was Neues kommt.

  1. Anforderungen & Erwartungen
  2. Recherche & Quellen
  3. Neuveröffentlichungen & Innovationen

Wer Glück mit dem Boss hat oder sein eigener Chef ist, kauft sich einen echten Mobilisten. Ein schlankes, leichtes Notebook mit 12 bis 15 Zoll großer Bildschirmdiagonale, schneller Hardware für Büroanwendungen und Multimedia, umfassender Konnektivität und langer Akkulaufzeit. Im beruflichen Alltag wirkt sich die Kaufentscheidung für ein Arbeitsnotebook, die meist nur alle 2 bis 5 Jahre gefällt wird, sehr schnell auf Geld, Zeit und Nerven aus.

Unabhängigkeit und Wohlfühlen

Ein schickes Notebook macht auf jeden Fall einen positiven Eindruck bei Terminen und Meetings. Ein Mitarbeiter, der seine Präsentation aufgrund niedrigen Akkustands erst auf den Rechner des Kollegen kopieren muss oder am Ende gar nicht halten kann, macht auf jeden Fall einen schlechten Eindruck. Es sind mitunter seltene Schlüsselmomente im Berufsleben, die hinsichtlich des mobilen Arbeitsgeräts die Spreu vom Weizen trennen.

"Wie du hast keinen Cardreader?", "Das Rendern dauert 2 Stunden?", "Wo ist nochmal der Stick mit dem Portfolio und wieso passt das nicht mehr auf die SSD?" - Mobilität kommt immer auch um einen Preis und manchmal hat man am falschen Ende gespart. Notebooks ohne Cardreader oder mit sparsamen Prozessoren sind jetzt nicht per se schlecht und könnten aufgrund von schlanken, lüfterlosen Designs punkten – es kommt auf das Tätigkeitsprofil an. An dieser Stelle wird auch von vornherein geklärt, ob es eher ein Apple MacBook oder ein Modell mit Windows wird. Gleichzeitig sind Kreative nicht immer in der Lage, das portabelste Notebook wählen zu können. Eine dedizierte Grafik für Bildbearbeitung oder Videoschnitt kann den Workflow enorm verbessern und wertvolle Zeit sparen.

Vielleicht benötigst du auch zwingend einen Touchscreen oder sogar die Möglichkeit, einen Stylus nutzen zu können. Nutzungsszenarien unterscheiden sich enorm, aber deshalb gibt es glücklicherweise auch eine große Auswahl an Modellen auf dem Laptop-Markt.

Diese Faktoren waren uns bei der Favoriten-Auswahl besonders wichtig:

Can-Do-Mentalität

Über die Nutzungszeit eines mobilen Rechners sammeln sich schnell Situationen und Gründe, die für den Kauf der Besten sprechen. Auf die Jahre gerechnet ist Sorgenfreiheit dahingehend unbezahlbar. Wichtig ist die "Can-do-Mentalität" des Arbeitsgeräts. Ein Notebook ohne Leistungsbereitschaft bringt keine Flexibilität mit. Der Unterschied besteht dann in Form von 4 oder 15 Stunden Akkulaufzeit, 1 oder 2 Kilo Gewicht, universelles Netzteil oder proprietärer Anschluss, 30 oder 80 Wörter pro Minute.

Aktuelle Hard- und Software ist in der heutigen Zeit fast ein Muss. Anwendungen wie Webbrowser benötigen immer mehr Zwischenspeicher, Videos mit 4k-Auflösung beanspruchen Prozessor und Grafikkarte stärker und durch mehr Pixel im Display ist es wichtig, dass auch der Akku eine große Kapazität hat. Ein modernes Betriebssystem schützt dich derweil vor bösartiger Software wie WannaCrypt - und nein, nur weil MacOS auf dem Gerät installiert ist, ist es nicht unbedingt vor Viren oder Würmern sicher.

Es gibt auch schon einen Unterschied, wie motiviert man sein mobiles Arbeitsgerät hochfährt. Sieht es elegant aus, ist es responsiv und benutzerfreundlich, macht man sich mit mehr Elan ans Werk als bei einem verstaubten Relikt, das über lahmes WLAN erst einmal 2 Stunden Updates lädt und mittendrin an die Steckdose muss. Es kann eigentlich jeder schnell für sich beantworten, wie oft das Arbeitsnotebook verlässlich oder eher eine Quelle für Frust war. Manchmal muss man Kompromisse eingehen, manchmal darf man es nicht.

Recherche & Quellen
Der komplette Marktüberblick zusammengefasst

Neben den Tests der reinen Ausdauer sowie Benchmarks, um die Performance eines Laptops zu ermitteln, ist natürlich der subjektive Eindruck ebenfalls sehr wichtig. Was bringt der beste Laptop, wenn die Tastatur mit kleinen Händen nicht ordentlich nutzbar ist oder Probleme bei anderen Testern auffallen, die bei uns nicht auftauchten? Bei unseren ausführlichen Notebook-Tests verlassen wir uns deswegen natürlich nicht ausschließlich auf unser Bauchgefühl sowie die von uns durchgeführten Tests. Stattdessen recherchieren wir zu jedem Produkt sehr ausführlich und analysieren auch die Eindrücke und Meinungen der deutschen sowie internationalen Presse-Kollegen.

Golem: 13,3 Zoll im 11,6 Zoll-Formfaktor
Die neueste Version des Dell XPS 13 tat es den Testern von Golem besonders an: Das Ultrabook überzeugte mit einer langen Batterielaufzeit, einer großen Body-to-Screen-Ratio und neuen Prozessoren. Die neuen Kaby Lake-Chips sind energiesparender als alle vorher erschienenen CPUs, sind aber dennoch leistungsstärker als die Vorgängergeneration. Die Laufzeit liegt bei mehr als zehn Stunden - das Gerät ist also genau das Richtige für einen Bürohengst auf Schienen oder in der Luft.

Notebookinfo.de: Praktische Touch Bar macht den Mac-Einstieg leichter
Das Macbook Pro 13 von 2017 sammelte wieder einmal Bestnoten für den kalifornischen Konzern Apple ein. Im Gegensatz zu den älteren MacBooks gab es bei der neuen Version zum ersten Mal seit langem eine offensichtliche Änderung: Die Touchbar ersetzt die Funktionstasten und ist im direkten Vergleich sehr praktisch. Vor allem in Produktiv-Programmen wie Photoshop, Premiere Pro oder GarageBand kann die schmale Leiste am oberen Tastaturrand überzeugen, da sie vom Softwareentwickler frei für das beste Use Case programmiert werden kann. Aktuellste Prozessoren vervollständigen das Gesamtbild. Gleiches gilt auch für das 15 Zoll Pendant mit AMD Radeon Pro Grafikkarten.

Notebookcheck: Sehr gutes mobiles Business-Notebook
Das Lenovo ThinkPad X1 kommt mit dem charakteristischen roten TrackPoint daher und kann im Test überzeugen: Der 14 Zoll große Monitor kommt fast ohne Ränder aus und macht das Notebook mobil. Die Leistung des Gerätes stimmt ebenfalls: Mit einem Intel Core i7 Prozessor und 16 GB Arbeitsspeicher ist das ThinkPad vielen, anspruchsvollen Aufgaben gewappnet. Trotzdem ist das Gewicht vergleichsweise gering und die Akkulaufzeit überzeugt Notebookcheck auch. Durch das geringe Bauvolumen wird das ThinkPad X1 jedoch warm und der Lüfter ist hörbar. Trotzdem wird der dünne Rechner als beinahe konkurrenzlos bewertet.

Connect: Schick, dünn, praktisch
Die Asus Zenbook-Reihe ist bekannt für ihr schickes Design. Die Außenseite besteht komplett aus gebürstetem Aluminium und erlaubt sich keinen Fauxpas in Sachen Haltbarkeit. Im Inneren des neuesten Modells, dem Zenbook 3, werkelt ein Core i7 der neuesten Intel Generation. Damit erreicht das Zenbook 3 neunzig von einhundert Wertungspunkten im Systemleistungs-Test von Connect. Das Notebook nimmt sich jedoch ein Vorbild am MacBook und hat nur einen verbauten USB Typ C-Anschluss. Ein mitgeliefertes Erweiterungsdock mit sechs Anschlüssen macht dieses Manko wieder wett. Der Akku, das stabile Gehäuse und das geringe Gewicht verhelfen dem Asus Zenbook 3 zu einer sehr guten Gesamtnote.

Neuveröffentlichungen & Innovationen

Was erwartet uns in nächster Zeit an Notebooks? Wird es mehr Geräte mit Digitizer geben, ähnlich wie das Surface Pro 4? Kommen Laptops, die so flexibel sind wie die Lenovo Yoga-Books, die ihr Display um 360 Grad drehen lassen? Wir wagen den Blick in die Glaskugel. Naja, fast - die meisten kommenden Geräte sind offene Geheimnisse.

Apple Macbook Pro: 4k-Display und AMD-Prozessoren?
Noch ist es ein Weilchen hin, bis Apple neue Notebooks vorstellen wird. Trotzdem gibt es bereits Wünsche und durchaus logische Schlüsse, wie das kommende Modell des Macbook aussehen könnte. Das Display löst derzeit mit 2560 x 1600 Pixel auf. Ein logischer Schritt wäre es, den Screen auf 4K aufzurüsten: 3840 x 2160 Pixel würden sich vor allem für Grafiker und Designer anbieten, die sowieso schon fast ausschließlich Apple-Hardware nutzen. Apple vertreibt bereits ein Display mit 5K-Auflösung, höhere Pixeldichten sind dem Konzern also durchaus bekannt. Neue AMD-Prozessoren könnten vielleicht Intel aus dem Profi-Laptop verjagen: Die Ryzen-Chips sind seit langer Zeit die ersten konkurrenzfähigen Mobil-CPUs zu Intels aktuellen Kaby Lake Prozessoren.

Microsoft Surface Book 2: Nachfolger mit neuen Prozessoren in den Startlöchern
Vielleicht schon zur IFA 2017 erwartet uns ein neues Surface Book. Der Laptop von Microsoft war 2015 während der Präsentation das Pendant zu Apples "One more thing" und machte Notebook-Herstellern Druck. Microsoft als Hardware-Produzent zeigte auf, was moderne Notebooks können müssen. Aufgrund von Rabatten auf das Surface Book in Großbritannien kann man annehmen, dass schon bald ein Nachfolger das Licht der Welt erblickt. In naher Zukunft präsentiert Intel die optimierte Version der Kaby Lake Prozessoren und genau diese Rechenchips sollen in Version zwei des Surface Book stecken. Wahrscheinlich wird es auch eine neue dedizierte Grafiklösung geben: Die aktuellen Nvidia-Grafikchips sind sehr stromsparend geworden und bieten eine gute Leistung pro Watt.

Mobile Grafikkarten: kleiner, schneller, sparsamer
Die rasanten Entwicklungen im Bereich mobiler Grafikchips ist nicht nur für unsere Gaming Notebooks interessant. Auch normale Notebooks und Ultrabooks profitieren von der Mehrleistung und dem geringen Stromverbrauch potenter Lösungen. Nvidias Max-Q Technologie könnte zeitnah immer mehr Notebooks mit starker GeForce-Power versorgen, sogar in sehr flachen Gehäusen. Parallel dazu zeigt sich AMD mit seinem Polaris Refresh und den kommenden Radeon Vega Karten, die den Markt ordentlich aufmischen könnten. Vielleicht gelingt ja sogar Intel ein größerer Sprung, sodass die im Prozessor verwendeten "integrierten Grafikchips" noch mehr Leistung abrufen können.

Das Mopolis-Prinzip

  1. Produkte die wir lieben
    Nicht allein der Preis ist entscheident. Ebenso Nutzen, Qualität, Zuverlässigkeit und einiges mehr, können für Dich wichtig sein.
  2. Transparente Empfehlungen
    Wir legen alle Quellen offen. So kannst Du den Spuren unserer Erkenntnisse bis hin zur Empfehlung klar folgen.
  3. Preise vergleichen und sparen
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  4. Über 14 Jahre Erfahrung
    Das gründliche und ausführliche Beraten, konnten wir schon seit 2003 mit Notebookinfo.de und unseren erfahrenen Redakteuren üben.