Huawei Mate 20 Pro im Test:
Das Smartphone-Highlight

von Robert Kern
aktualisiert am 13. Dezember 2018

Mit dem Huawei Mate 20 Pro haben wir ein Next-Level-Smartphone im Test. Ein fantastisches OLED-Display im perfekten Formfaktor, eine begeisternde Triple-Kamera, sorglos viel Akkukapazität mit Rekordgeschwindigkeit fürs Laden, In-Screen-Fingerprint, Face Unlock - wir könnten noch lange so weitermachen.

Technologie-Protz
Huawei übertrumpft sich selbst

Ein Fingerabdruckscanner im Display, ein Lautsprecher im USB-C-Port und ein 4.200 mAh starker Akku im enorm schlanken, wasserdichten Glasgehäuse - das sind nur drei der fantastischen Innovationen des Huawei Mate 20 Pro, mit denen wir gleich in den Test einsteigen wollen, bevor wir sie angesichts der Technologie-Vielfalt des Geräts vergessen. Den Fingerabdruckscanner braucht man selten, weil sich das Mate 20 Pro schon durchs anheben und reinschauen entsperrt. Ganz ohne Wischgeste. Willst du das Mate 20 Pro auf dem Tisch liegen lassen und nur schnell was checken, nutzt du den In-Display-Fingerabdrucksensor. Die Kombi ist so simpel und doch genial im Alltag.

  1. Technologie-Protz
  2. Perfekter Formfaktor
  3. Triple-Kamera
  4. Varianten
  5. Technische Daten
  6. Akku & Performance
  7. Android 9 mit Gesten
  8. Unser Fazit
  9. Preisvergleich

Nicht nur hat das Mate 20 Pro ohnehin einen riesigen Akku, das mitgelieferte Netzteil braucht dazu auch weniger als 60 Minuten von 0 auf 100 Prozent mit Peaks von 40 Watt Ladeleistung. Aber auch das braucht man eher selten, wenn man das Mate 20 Pro über Nacht auf einen Wireless Charger (15W) legt, oder tagsüber einen am Schreibtisch hat. Der Akku denkt sogar an andere, indem er über Reverse Charging Qi-fähige Geräte wie das iPhone Xs Max lädt.

Haben wir die fantastische Triple-Kamera erwähnt? Und dass sie Kalorien zählen kann? Oder das der Laser-Dot-Projector nicht nur Face Unlock, sondern auch 3D-Scan kann? Wir haben in unserem Intro bisher auch vergessen, wie die Emotion UI für Android 9 Pie das 6,4-Zoll-Smartphone mittels Gestensteuerung zum perfekten Formfaktor macht. Wir sind im Grunde rundum begeistert.

Youtube-Video: Huawei Mate 20 Pro im Test:

Perfekter Formfaktor
Ein bedienbares, fantastisches Display

Mit den Abmessungen des Samsung Galaxy S9+, der Notch des Apple iPhone Xs Max und der hauseigenen Twilight-Farbe ist das wasserdichte Glasgehäuse des Mate 20 Pro ein kurioser Mix, der das Beste aus vielen Welten vereint. Auch wenn sie uns oft zu Kompromissen zwingen, sind wir Fans großer Displays und freuen uns, das mit BOE ein eher unbekannter Hersteller hier auf Anhieb ein fantastisches OLED-Display gezaubert hat.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 2)© Mopolis
Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 2) (Bild 3)© Mopolis
Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 2) (Bild 3) (Bild 8)© Mopolis

Mit 6,4 Zoll reicht das hochauflösende und kontrastreiche HDR-Panel im 19,5:9-Format über knapp 88 Prozent der Frontfläche. Die 3.120 x 1.440 Pixel sortieren sich um eine harmonisch proportionierte Notch, die durch den unkomplizierten Entsperrvorgang ihre volle Berechtigung hat. Legt euch die Prozentangabe für den Akku in das Batteriesymbol und deaktiviert die Anzeige des Netzbetreibers - dann ist genug Platz für alle Symbole neben der Notch.

Das Display selber strahlt mit mehr als 600 Nit sehr hell. Die Farben sind knackig, an das Curved-Design gewöhnt man sich. Um Akku zu sparen, aktivierst du am besten den Dark Mode, dessen dunklere Darstellung schwarze Pixel einfach deaktiviert.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 9)© Mopolis

Seine “wahre Größe” erreicht das Display durch eine Gestensteuerung, die Apples iOS nachempfunden ist. Ein Wisch von den Seiten ins Innere führt zurück, ein Wisch von unten nach oben auf den Homescreen und die gleiche Geste länger gehalten in die App-Übersicht. Das spart die Navi-Leiste und häufig auch die Zweihandbedienung. Da wir häufig alle möglichen Apps einfach offen lassen (was bei 6 GB RAM kein Problem ist), kannst du das Mate 20 Pro mit einer Hand entsperren, dich durch Suchergebnisse klicken und wieder sperren. So großformatig und trotzdem gut bedienbar ist sonst nur das Google Pixel 3 XL.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 11)© Mopolis
Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 11) (Bild 27)© Mopolis

Sound aus dem USB-C-Anschluss

Der In-Display-Fingerabdrucksensor arbeitet schnell und zuverlässig und ist ein weiteres wesentliches Element bei der Bedienbarkeit. Ein solcher Scanner war schon hier und da zu erleben, so aber das erste Mal in einem Mainstream-Flaggschiff. Ein weiteres Novum findet sich beim Sound. Auch wenn es nicht so aussieht, das Huawei Mate 20 Pro hat gute Stereolautsprecher.

Der eine sitzt in der Notch, der andere im USB-C-Port. Richtig gelesen, aus dem Anschluss kommt Klang und zwar kein schlechter. Das Design des Mate 20 Pro wurde nach IP68 für Schutz gegen Wasser und Staub zertifiziert. Für das Touchdisplay gibt es sogar einen Unterwassermodus, bei dem die Kamera über die Lautstärketasten auslöst und leitfähiges Wasser den kapazitiven Screen nicht beeinträchtigt.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 5)

Triple-Kamera
Geniale Fotos, nur 4K60 für Videos fehlt

Schon mit dem P20 Pro (Testbericht) hat Huawei eine beeindruckende Smartphone-Kamera abgeliefert, das Mate 20 Pro toppt diese nochmal. Es hat wieder drei Kameras, verzichtet aber auf den Monochrom-Sensor zugunsten einer Super-Weitwinkelkamera (f/2.2 / 16mm / 20MP). Die Hauptlinse hat 40 Megapixel Auflösung, eine Blende von f/1.8 bei 27mm Brennweite und schießt auf einen großen 1/1,7-Zoll-Sensor. Für Tele-Aufnahmen mit 3-fach Zoom gibt es die dritte Kamera mit 8 Megapixeln, f/2.4 und 80mm Brennweite.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 7)© Mopolis
Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 7) (Bild 15)© Mopolis

Die Fotos sind klasse: Farbecht, scharf, detailliert. Dank stufenlosem Zoom (0,6x bis 5x digital ohne große Verluste) darf flexibel geknipst werden und selbst bei schlechtem Licht gelingen dank der KI beeindruckende Aufnahmen. Huawei kann Kameras, das Mate 20 Pro stellt das einmal mehr unter Beweis. Mit der Weitwinkelkamera kommt auch die Option für extreme Makrofotos mit einer Naheinstellgrenze von 2,4cm dazu. Auch wenn das Google Pixel 3 XL mit dem Nightmode nachts die besseren Fotos schießt, gewinnt für uns die Kamera des Mate 20 Pro dank ihrer Vielseitigkeit.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 18)© Mopolis
Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 18) (Bild 20)© Mopolis
Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 18) (Bild 20) (Bild 21)© Mopolis
Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 16)© Mopolis
Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 16) (Bild 17)© Mopolis

Auf der Front verbaut Huawei eine 24-Megapixel-Kamera für Selfies, die schärfer klingt, als sie ist. Gut ist sie allemal. Für die Gesichtserkennung nutzt Huawei allerdings ein Punktmuster für eine Infrarot-Kamera wie bei Apples Face ID. Vor dem Marktstart konnten zwei ähnlich aussehende Kollegen von Androidpit.de das Mate 20 Pro beide entsperren, hier hat Huawei nachgebessert.

Stabile 4K-Aufnahmen aber nur bei 30 Frames

Die Videos des Mate 20 Pro sehen genauso gut aus wie die Fotos, bei der Stabilisation für 4K-Aufnahmen hat das Mate einen großen Vorteil gegenüber dem P20 Pro. Allerdings ist bei 30 FPS für 4K Schluss, eine Option für 4K60 wie beim iPhone Xs Max fehlt. Die ultraflüssige Wiederholrate ist für FullHD wählbar, kann aber auch da nicht auf elektronische Stabilisierung zurückgreifen. Dafür sind die Linsen optisch stabilisiert, was schon zu ruhigen Aufnahmen verhilft.

Du erhältst unbegrenzt Zeitlupen-Aufnahme bei FullHD und 120 FPS, für die Super-Slowmo mit 960 FPS sinkt die Auflösung auf 720p. Damit könnt ihr auf jeden Fall Spaß haben.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 30)© Mopolis

Kalorienzähler und 3D-Maker-App

Technisch gesehen haben wir nichts anderes als hervorragende Hardware erwartet. Aber auch die Software-Features rufen bei uns Begeisterung hervor. Oben links in der Kamera-App versteckt sich ein Button für HiVision. Im folgenden Menü findest Du
einen QR-Code-Scanner, einen Live-Übersetzer (einfach auf geschriebene Fremdsprache richten), einen Produktfinder (sucht Bilder der Verpackung) und den Punkt “Identifizieren”. Damit könnt ihr die Kamera auf Lebensmittel halten und das Mate 20 Pro errechnet euch die Kalorien. Mit Mandarinen oder Steak funktioniert das prima, sofern man zwischen 225 und 235 Gramm jetzt keinen Unterschied mehr macht.

Die Technologie kommt sicher von Google Lens, macht die Sache aber nicht minder beeindruckend. Per HiTouch-Feature - dafür müsst ihr mit zwei Fingern auf ein Bildschirmelement tippen - scannt die KI auch Bilder auf deinem Screen und sucht nach Ergebnissen. Die Kinderbuch-App für gehörlose "StorySign" macht ebenfalls Gebrauch der Visual-Computing-Kapazitäten des Mate 20 Pro.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 26)© Mopolis

Viel Spaß hatten wir auch mit der 3D-Maker-App. Damit lassen sich 3D-Modelle erstellen, das Mate 20 Pro nutzt dafür die Tiefenkamera auf der Front. Ob Teddybären, Iron Man oder Star Wars Drohne - Ihr könnt die Modelle animieren lassen, lustige Momente mit den Kids sind damit garantiert. Ihr könnt die 3D-Modelle auch mit anderen teilen, sofern sie die App haben. Der Scan ist allerdings sehr friemelig, braucht Übung und ist am Ende nicht ganz so präzise.

Die Sache mit der Präzision gilt eigentlich für alle der aufgeführten Funktionen. Wer auf den Punkt genaue Kalorien, Übersetzungen und Modelle erwartet, muss sich wohl noch 1-2 Jahre gedulden. Der Status Quo ist dennoch beeindruckend.

Weitere Varianten

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Technische Daten

  1. Prozessor:Huawei Kirin 980
  2. Arbeitsspeicher:6 GB RAM
  3. Speicher-Kapazität:128 GB + Nano Memory Card (NM)
  4. Display:6,39 Zoll (3120 x 1440 Pixel, OLED)
  5. Hauptkamera:40 MP (f/1.8) + 20 MP (f/2.2) + 8 MP (f/2.4) Leica Triple-Kamera
  6. Frontkamera:24 MP + Laser-Dot-Projector
  7. Anschlüsse:USB-C 3.1, Nano-SIM, Nano Memory Card (NM)
  1. Akku:4200 mAh, Wireless, Fast & Reverse Charging
  2. Wireless:WLAN-ac, Bluetooth 5.0, NFC, A-GPS, 4G LTE
  3. Betriebssystem:Google Android 9.0 Pie (EMUI 9.0)
  4. Besonderheiten:3D Gesichtserkennung, Infrarot-Blaster, wasserdicht (IP68)
  5. Größe (HxBxT in cm):15,69 x 7,24 x 0,86
  6. Gewicht:189 Gramm
  7. Material & Farbe:Glas, Aluminium, Twilight

Akku und Performance
Die sorglose Super-Batterie

Im Mate 20 Pro platziert Huawei den wohl fortschrittlichsten Smartphone-Akku. Das schlanke Gerät fasst mit 4.200 mAh nicht nur eine enorme Kapazität, sowohl per Kabel (40 Watt) als auch drahtlos (Qi 15 Watt) ist die Ladeleistung irre. Dass euch dieser Super-Akku nicht um die Ohren fliegt, hat der TÜV getestet. Im Lieferumfang findet sich auch das passende 40-Watt-Netzteil mit Huawei Super Charge.

In weniger als einer Stunde ist das Mate 20 Pro voll aufgeladen, von 0 auf 100. Nach 30 Minuten seid ihr schon bei 70 Prozent, was für einen Tag auch locker ausreicht. Wir legen das Mate 20 Pro meistens sowieso auf einen Charger am Schreibtisch und müssen uns um den Akku keine Sorgen machen. Per Reverse Charging könnt ihr auch andere Qi-fähige Geräte wie das iPhone Xs Max (Testbericht) oder Samsungs Galaxy Note 9 (Testbericht) mit Strom versorgen.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 13)© Mopolis

Aus Effizienzgründen ist das Mate 20 Pro als Charging Pad aber eher eine Notfalllösung, dennoch kannst Du damit einem Freund nach einem Kneipenabend den Nachhauseweg per Google Maps ermöglichen. Da bleibt uns nur zu sagen: Wow, Huawei!

Hat es seinen Akku nur für sich, so beeindruckt das Mate 20 Pro mit einer enormen Laufleistung. Das iPhone Xs Max und das Note 9 bei liegen bei 7 bis 8 Stunden Screen-on-time, eine Leistung, die das Mate 20 Pro auch locker schafft und sogar übertrifft. Natürlich kommt es dabei immer auf die Nutzung an, wie viel Gaming, Visual Computing oder AI man dem HiSilicon Kirin 980 des Mate 20 Pro oder dem Apple A12 Bionic im iPhone Xs Max antut. Das Mate 20 Pro hat deutlich mehr Pixel zu befeuern (35%, 3,3MP vs. 4,5MP).

Schnelles und unkompliziertes Laden, eine große Batterie, ein effizienter Chip und stromsparende Featuresmachen das Mate 20 Pro zum Akku-König unter den Smartphones.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 12)© Mopolis

Der Kirin 980 Prozessor - 7nm und KI

Den schnellen Achtkern-Chip im Mate 20 Pro hat Huawei schon ein paar Wochen vor dem Smartphone vorgestellt. Mit einer Strukturbreite von 7 Nanometern (Kirin 970: 10nm) verbaut der Prozessor sparsame Transistoren. Deren schiere Anzahl von 6,9 Milliarden verdeutlicht die Komplexität des Chips und Huaweis Bestrebungen, dem Platzhirsch Apple immer weiter auf die Pelle zu rücken.

Huawei will mit einer Dual-NPU überzeugen: Zwei KI-Prozessoren, die sich die Aufgaben mit vier Cortex-A76-Kernen für Leistung, vier Cortex-A55 für Effizienz und einer Mali-G76-Grafik teilen. Die sogenannte Neural Processing Units übernehmen Berechnungen für neuronale Netze und maschinelles Lernen und sind dabei schnell und effizient.

Der Prozessor ermöglicht die KI-Funktionen in der Kamera-App, beispielsweise Objekterkennung und Bildverbesserungen, die Spracherkennung oder Rauschreduzierung, biometrisches Anmelden, die Verteilung von Ressourcen wie RAM nach der Analyse des Nutzerverhaltens oder auch die Erkennung auffälligen Verhaltens einer App.

Kurz gesagt: Der Chip spiegelt die umfassende Ausstattung des Huawei Mate 20 Pro mit Spitzentechnik.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 10)© Mopolis

Die Nano Memory Card - kritikwürdig? Quatsch.

In den Hybridslot des Huawei Mate 20 Pro kannst du entweder zwei SIM Karten im Nano-Format oder aber eine NM-Card zur Speichererweiterung im gleichen Format unterbringen. Dual-SIM mit Dual-LTE und Twin-Apps finden wir schon mal klasse für Business oder Urlaub.

Dass Huawei das Speicherupgrade nicht gestrichen hat, ist auch positiv. Warum man dann ab und zu hört, die proprietäre NM-Card sei ein Negativ-Punkt? Weil es - auch wenn es so klingt - kein Standard ist und nicht in andere Lesegeräte passt. Verdeutlicht man sich allerdings die Nutzung, kann das eigentlich egal sein. Das Telefon zieht man mit Phone Clone oder Alternativen um. Die Karten aus Kameras landen in den seltensten Fällen im Smartphone, um die Fotos einzulesen.

Im Endeffekt könnt ihr euch relativ günstig den so schon üppigen 128-GB-Speicher aufrüsten und das neue Format ermöglicht die Unterbringung einer ganze Menge anderer Features.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 28)© Mopolis
Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 28) (Bild 29)© Mopolis

Google Android 9 Pie mit Gesten
Options-Flut für Poweruser

Vom Entsperren ohne Zutun (Gesichtserkennung), Kalorienzählen, Statusleisten-Settings, Wifi- und Passwort-Weitergabe, kompletten Nutzer-Accounts (Private Space) über den Scan anderer Fingerabdrücke, HiTouch, Übersetzung, Produktsuche, Gestensteuerung, Dark Mode und smarte Auflösung bis hin zu Google-Feed oder App-Twins für mehrere Whatsapp- oder Facebook-Konten: Das Huawei Mate 20 Pro lässt auch softwareseitig kaum Luft zum Atmen.

Du erhältst das neueste Android 9 Pie, eine rekordverdächtige Feature-Vielfalt und enorme Benutzerfreundlichkeit. So ist die Lernkurve beim Mate 20 Pro aber auch deutlich größer als etwa beim Google Pixel 3 XL, das mit seinem simplifizierten aber nicht minder smarten Ansatz nur wesentliche Funktionen zeigt.

Huawei Mate 20 Pro im Test: (Bild 25)© Mopolis

Unser Fazit zum Huawei Mate 20 Pro
Herausragend Gut: Technik die begeistert

Das Huawei Mate 20 Pro ist für uns nicht nur das beste Android-Smartphone, es ist auch generell das beste Smartphone. Solltest du also von Apple wechseln wollen, schau dir das Gerät unbedingt an. Hinsichtlich der Hardware, Software, Innovationsdichte, Benutzerfreundlichkeit und der Zufriedenheit geht es derzeit einfach nicht besser. Wir sind begeistert.

Kann man meckern? Über Gestensteuerung in Verbindung mit einer Hülle vielleicht. Über die vielen kopierten Ansätze anderer Hersteller - die dann aber meist auch wieder eine eigene Schaffenshöhe vorweisen können. NanoSD? Für uns eine gute Idee.

Die überfüllten Basics wie ein starkes, großes OLED-Display, eine scharfe aber auch smarte Kamera, einen ausdauernden, sorgenfreien Akku und kompromisslose Performance gehen bei diesem Ausstattungsmonster schon unter. Kauft euch dieses Telefon.

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