OnePlus 6T im Test:
Top Smartphone zum fairen Preis

von Kamal Nicholas
aktualisiert vor mehr als 1 Woche

Das OnePlus 6T bietet Premium-Feeling zum Mittelklasse-Preis. Ein starkes Display, lange Akkulaufzeiten und viel Speicher überzeugen im Test. Doch ganz ohne Einschnitte geht es nicht. Für seine Performance und saubere Software bekommt OnePlus' neues Flaggschiff-Smartphone trotzdem unsere Empfehlung.

Exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
Flaggschiff-Smartphone für die Hälfte

Das OnePlus 6T fühlt sich oft an wie ein Google Pixel 3 XL. Es ist schnell, sauber "durchdesignt" und greift dir irgendwie immer ein bisschen unter die Arme. Du hältst mit dem Technologie-Upgrade in Form des In-Display-Fingerabdruckscanners, einer kleineren Notch und einer größeren Batterie im Vergleich zum OnePlus 6 eine deftige Portion Smartphone in der Hand. Das Gesamtpaket überzeugt uns.

  1. Preis-Leistungs-Verhältnis
  2. Starkes OLED-Display
  3. Gute Kamera mit Abstrichen
  4. Technische Daten
  5. Unauffälliges Design
  6. Überzeugende Hardware
  7. OxygenOS
  8. Unser Fazit
  9. Preisvergleich

OnePlus hat an den Feature-Umfang und viele kleine Extras gedacht: Das Android-Smartphone begleiten ein Schnellladegerät, ein Kopfhörer-Adapter (USB-C auf 3,5mm Klinke), ein Silicon-Case und ein bereits vorinstallierter Display-Schutz.

Wie diverse aktuelle Smartphones verzichtet das OnePlus One 6T auf erweiterbaren Speicher per MicroSD-Karte. Dafür ist das Smartphone in seiner günstigsten Variante bereits mit 128 GB internem Speicher ausgestattet. Für einen fairen Aufpreis gibt es doppelt so viel Speicher und in einer McLaren Special-Edition sogar satte 10 GB Arbeitsspeicher. Zudem besteht die Möglichkeit zwei SIM-Karten einzusetzen. Der Funktionsumfang des 6T wirkt größtenteils sehr gut durchdacht und ist umfangreich.

Nun, niemand ist perfekt. Für mehr Akku wurde der Kopfhöreranschluss gestrichen, es gibt trotz Glasrückseite kein Wireless-Charging, kein IP-Rating für Wasserdichtigkeit und keine Benachrichtigungs-LED. Dafür geht das OnePlus 6T aber auch nicht ganz so ins Geld.

Youtube-Video: OnePlus 6T im Test:

Starkes OLED-Display
Der Retina-Ansatz von OnePlus

Immer wieder versucht die Konkurrenz im Android-Bereich sich mit höheren Display-PPI-Werten (Pixel per Zoll) zu übertrumpfen, obwohl das menschliche Auge den Unterschied in der Auflösung irgendwann gar nicht mehr wahrnehmen kann. Meist hat dies nur einen Zweck: Marketing. 500 ppi klingt einfach besser als 400, mehr muss ja schließlich besser sein.

Das OnePlus 6T ist aber ein exzellentes Beispiel dafür, dass das nicht wahr ist. Die Bildschirmdiagonale beträgt 6,41 Zoll und bietet eine Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixel, was 402 Pixel pro Zoll entspricht. Im Vergleich dazu liefert das Huawei Mate 20 Pro 538 ppi, das Apple iPhone Xs Max 458 ppi. Wirkt das Display deshalb schlechter? Absolut nicht.

OnePlus 6T im Test: (Bild 2)© Mopolis

Der Bildschirm des OnePlus 6T ist hell mit hohen Kontrasten und satten Farben. Aufgrund seiner Helligkeit von "nur" 405 Nits ist es in der prallen Sonne aber etwas schwieriger, das einfallende Licht mit den Inhalten zu überstrahlen. Das Samsung Galaxy Note 9 bietet 660 Nits, beim Apple iPhone XS Max sind es 700 Nits. Zur Displaykalibrierung stehen gleich vier voreingestellte Modi zur Verfügung (Standard, sRGB, DCI-P3 und Adaptives Modell), zusätzlich können die Farben auch benutzerdefiniert angepasst werden. Uns gefällt der voreingestellte Standardmodus allerdings am besten. Die Farben sind dabei zwar kräftig, aber noch am natürlichsten, Weiß wirkt am neutralsten.

Notch in kleiner Tropfen-Form

Eine Notch im Display liegt derzeit im Trend, um so mehr Platz auf dem Bildschirm zu bieten. Bei manchen Smartphones funktioniert das besser, bei anderen geht der Schuss eher nach hinten los. Mit seiner tropfenförmigen Mini-Notch gehört das OnePlus 6T glücklicherweise in die erste Kategorie. Die Notch stört hier nur wenig, da sie auf ihre minimale Größe reduziert wurde und lediglich Platz für die Frontkamera bietet. Bei Nichtgefallen lässt sie sich über die Einstellungen des Gerätes digital verstecken, für uns geht sie aber dank ihres geringen Ausmaßes absolut in Ordnung.

OnePlus 6T im Test: (Bild 3)© Mopolis

In-Display-Fingerprint & Gestensteuerung

Um das OnePlus 6T zu entsperren, stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Neben klassischen Methoden wie PIN, Passwort und Muster kommt auch eine Gesichtserkennung zum Einsatz, die wirklich schnell und präzise funktioniert. Wer es noch sicherer mag als die rein optische Erkennung, kann den In-Display-Fingerabdrucksensor nutzen, der im unteren Bereich des Bildschirms angebracht ist. Dabei handelt es sich um einen optischen Scanner, der mit Hilfe von Licht Fingerabdrücke erkennt. So wird quasi ein Foto deines Fingers gemacht, das dann mit dem Bild in der Datenbank verglichen wird, welches du beim Einrichten des Sensors erstellst.

Damit das Scannen möglich ist, leuchtet der Sensor bei Auflage des Fingers auf. Die voreingestellte Animation ist dabei etwas kitschig und erinnert unweigerlich etwas an die 90er Jahre, die sind ja aber gerade ohnehin in Mode. Im Menü stehen außerdem noch zwei weitere, etwas weniger auffällige Animationen zur Auswahl, die dir zeigen, dass der Scan anspringt und die kurze Wartezeit überbrücken.

OnePlus 6T im Test: (Bild 23)© Mopolis

Im Großen und Ganzen funktioniert der Sensor sehr zuverlässig, ist dabei aber merklich langsamer als kapazitive Fingerabdrucksensoren der Konkurrenz, die nicht mit Leuchtdioden, sondern mit elektrischer Spannung arbeiten. So dauert das Entsperren des OnePlus 6T ein paar Millisekunden länger, was aber wirklich kein Problem darstellt. Der Fingerabdrucksensor kann neben dem Entsperren des Bildschirms außerdem auch für die Autorisierung von App-Zugriffen und Käufen verwendet werden. Wer es am bequemsten haben möchte, aktiviert einfach beides: Face Unlock und den Fingerabdruck-Sensor.

OnePlus hat zusätzlich noch einige Spielereien in das Display eingebaut. Die sind praktisch, kommen bei uns im Alltag aber größtenteils kaum zum Einsatz. Per Gesten lassen sich verschiedene Funktionen nutzen und Apps öffnen. Ein doppeltes Tippen kann das Display aufwecken, wer einen Kreis auf den Screen malt, kann direkt die Kamera starten. Schneller und vor allem mit einer Hand funktioniert das aber auch mit einem Doppelklick auf den Power-Knopf. Zur Musiksteuerung stehen ebenfalls Gesten bereit, mit der sich Songs pausieren oder überspringen lassen. Daneben lassen sich auch weitere aufs Display gezeichnete Buchstaben (V, M, S und W) mit Funktionen oder Apps verknüpfen.

Richtig nützlich ist für uns hingegen die Funktion, mit drei Fingern über das Display nach unten zu Wischen, um einen Screenshot zu erstellen, anstatt wie üblich die Knöpfe für Power und leiser gleichzeitig zu drücken.

Solide Kamera mit Abstrichen
Die Kameras machen (meistens) Spaß

OnePlus 6T im Test: (Bild 17)© Mopolis

Auf der Rückseite des OnePlus 6T kommen gleich zwei Kameras zum Einsatz. Die erste bietet 16 Megapixel, die zweite arbeitet mit 20 Megapixel für Tiefeninformationen. Beide besitzen eine Blende von f/1.7. Bei guten Lichtverhältnissen kommt es dabei zu hervorragenden Ergebnissen. Hohe Kontraste, gute Schärfen, starke Farben. Bei schlechten Lichtverhältnissen sieht das Ergebnis allerdings nicht mehr ganz so gut aus. Hier kommt es leider recht schnell zu Bildrauschen, verwaschenen Konturen und etwas “matschigen” Farben.

OnePlus 6T im Test: (Bild 24)© Mopolis
OnePlus 6T im Test: (Bild 24) (Bild 25)© Mopolis

Vor allem wenn der Nachtmodus eingesetzt wird, werden diese Effekte häufig verstärkt. Lichtquellen im Dunkeln erhalten dabei unschöne Lichtkegel und Streifen, was an der längeren Belichtungszeit des Modus liegt. Das Urteil soll jetzt nicht zu hart klingen, das OnePlus 6T bringt eine gute Kamera mit. Wenn du gerne (Selbst-)Portraits machst, wir dir dafür der Portrait-Modus gefallen, der sehr gute Ergebnisse mit einer schönen Tiefenschärfe liefert.

4K Videos und Ultra-Slow-Motion

In Sachen Video liefert OnePlus auf Papier sehr viel, in der Praxis sind die Ergebnisse meist zufriedenstellend. Bei maximal 4K-Auflösung können Videos mit 60 Bildern pro Sekunde (fps) geschossen werden, das Mate 20 Pro liefert hier nur die halbe Bildrate. Slow-Motion Videos gehen bis 240 fps bei 1080p. Für 480 fps sinkt die Auflösung auf 720p. Die Super-Slow-Mo bietet interessante Einblicke, die man sonst mit dem bloßen Auge nicht sieht. Gute Lichtverhältnisse sind dabei allerdings eine sehr wichtige Voraussetzung für akzeptable Ergebnisse. Bei 480fps sind Videoaufnahmen auf eine maximale Länge von einer Minute beschränkt und das Telefon läuft dabei ziemlich schnell heiß. Das Resultat kann Stottern und lange Verarbeitungszeiten sein.

OnePlus 6T im Test: (Bild 16)© Mopolis

Technische Daten

  1. Prozessor:Qualcomm Snapdragon 845
  2. Arbeitsspeicher:6 GB RAM
  3. Speicher-Kapazität:128 GB
  4. Display:6,41 Zoll (2340 x 1080 Pixel, OLED)
  5. Hauptkamera:16 MP und 20 MP (je f/1.7)
  6. Frontkamera:16 MP Weitwinkel (f/2.0)
  7. Anschlüsse:USB Type-C, Dual-SIM (Nano)
  1. Akku:3700 mAh, fest verbaut
  2. Wireless:WLAN-ac, Bluetooth 5.0, aptX (HD), NFC, GPS
  3. Betriebssystem:OxygenOS / Google Android 9 Pie
  4. Besonderheiten:Face Unlock, In-Display Fingerprint, Fast Charging
  5. Größe (HxBxT in cm):15,75 x 7,48 x 0,82
  6. Gewicht:185 Gramm
  7. Material & Farbe:Glas, Aluminium, mattschwarz

Unauffälliges Design
3D Glass und S-Shape

In Sachen Design hält sich das OnePlus 6T eher zurück, was aber nichts Schlechtes heißen soll. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet und die verwendeten Materialien fühlen sich sehr wertig an. Auch das ist ein Punkt, bei dem sich das 6T nicht vor der meist deutlich teureren Konkurrenz verstecken muss. Auf der Rückseite kommt "3D Glass" zum Einsatz, das laut OnePlus mehr als 40 Arbeitsschritte hinter sich hat, bevor es eingesetzt wird.

OnePlus 6T im Test: (Bild 14)© Mopolis

Ein schönes Detail des Glases ist der optische Effekt, der dem Gerät in der Farbe "Midnight Black" bei richtigem Lichteinfall eine S-Form verleiht. Dieser Effekt entsteht durch eine entspiegelnde Beschichtung und einen dünnen, texturierten und mehrschichtigen Film. Neben der Ausführung in mattem Schwarz gibt es das 6T außerdem noch in den Farben "Mirror Black" (hochglänzendes Schwarz) und "Thunder Purple" (hochglänzendes Violett).

Nicht ganz wasserdicht

Optisch macht das OnePlus 6T so trotz seines reduzierten Auftritts einiges her, allerdings geht das Material ein wenig auf Kosten der Handhabung. Das Glas ist sehr glatt und so ziemlich rutschig in der Hand. Eine Hülle mit etwas mehr Grip ist für uns deshalb unentbehrlich. Zudem ist das Glas selbst in der matten Ausführung recht anfällig für Fingerabdrücke. OnePlus hat kein IP-Zertifikat, sagt aber, dass Spritzwasser kein Problem sei und das 6T auch nicht gleich vollläuft, wenn es mal ins Klo fällt.

OnePlus 6T im Test: (Bild 15)© Mopolis

Die 6,41 Zoll Bildschirmdiagonale und fast 16 Zentimeter Höhe des Gerätes gestalten die Bedienung wie bei vielen großen Smartphones mit einer Hand nicht gerade einfach. Smartphones anderer Hersteller - wie etwa das Google Pixel 3 XL - liefern hierfür praktische Features, um die einhändige Steuerung trotzdem zu ermöglichen. Beim OnePlus 6T muss für den alltäglichen Gebrauch dann aber doch meistens die zweite Hand dazu genommen werden.

Ja, es ist Trend, auf einen 3,5mm Anschluss zu verzichten und stattdessen nur USB-C zur Verfügung zu stellen. Das 6T macht hier keine Ausnahme. Wer also noch klassische Kopfhörer mit Klinkenanschluss verwenden möchte, muss den mitgelieferten Adapter nutzen. Etwas schade ist, dass nicht automatisch Kopfhörer zum Lieferumfang gehören, was aber natürlich auch der relativ günstigen UVP des Gerätes geschuldet ist. OnePlus bietet allerdings über die eigene Webseite Bundles mit Kopfhörern (verkabelt oder Bluetooth) namens "Bullets" an, die gut klingen und ein ebenfalls gutes Preis-/Leistungsverhältnis bieten.

OnePlus 6T im Test: (Bild 26)© OnePlus

Überzeugende Hardware
Mit fantastisch schlanker Software

In Sachen Innenleben hat das 6T einiges zu bieten. OnePlus’ eigene Benutzeroberfläche ist sehr nah am reinen Google Android 9.0 Pie und kommt so ohne viel Bläh-Software und unnötige, vorinstallierte Apps aus. Daraus ergibt sich ein weiterer Vorteil: das Gerät läuft flüssig und schnell, was einerseits Qualcomms Snapdragon 845 Prozessor zu verdanken ist und andererseits an den 8 GB Arbeitsspeicher (RAM) liegt. Auch anspruchsvolle Aufgaben erledigt das Smartphone meist ohne Probleme, bis auf die erwähnten Schwierigkeiten im Bereich der Slow-Motion-Videos.

Wirklich toll finden wir die Entscheidung, selbst die günstigste Variante des OnePlus 6T mit bereits 128 GB Speicherplatz auszustatten. Somit ist der Verzicht auf einen Steckplatz für eine zusätzliche microSD-Karte absolut zu verkraften. Solltest Du dennoch mehr Speicher benötigen, gibt es für einen relativ geringen Aufpreis doppelt so viel Speicherplatz.

OnePlus 6T im Test: (Bild 9)© Mopolis

Etwas eigen ist der Alarm-Schieberegler über dem Powerknopf, mit dem zwischen Lautstärken-Modi (Ton, Lautlos, Vibration) gewechselt werden kann. Zwar ist dieser Knopf praktisch, traditionell lässt sich diese Einstellung aber auch ganz einfach per Software oder über die Lautstärkewippe vornehmen. Wer ständig zwischen den drei Modi hin und her wechselt, wird den Knopf sicherlich schnell ins Herz schließen. Für uns ist er aber eher unnötig wie damals Samsungs dedizierter Bixby-Knopf. Eine Kleinigkeit, die uns aber sehr gut gefallen hat: Das haptische Feedback des Gerätes (z.B. beim Tippen) ist wirklich sehr angenehm und fühlt sich "leicht" an.

Ein Akku mit Durchhaltevermögen

Der Akku mit seinen 3.700 mAh ist mit etwa 6 Stunden on-screen-time mehr als zufriedenstellend. Selbst für Vielnutzer hält das Gerät problemlos einem Arbeitstag stand, im normalen Gebrauch ist ohne Weiteres ein ganzer Tag drin. Aber selbst wenn der Ladezustand des Akkus sich dem Ende zuneigt muss das kein Grund zur Sorge sein, denn innerhalb von gerade einmal 30 Minuten lädt das im Lieferumfang enthaltene Netzteil das Gerät zu 60 Prozent auf, innerhalb einer Stunde ist das OnePlus 6T wieder ganz aufgeladen. Dennoch vermissen wir das kabellose Aufladen (Wireless Charging).

OxygenOS
Clean und nahe am Original

OnePlus 6T im Test: (Bild 18)© Mopolis

Wie auch viele andere Hersteller von Android-Smartphones bietet OnePlus eine eigene Benutzeroberfläche, die auf den Namen OxygenOS hört. Im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten übertreibt es OnePlus zum Glück nicht und liefert so eine "Android-Experience", die dem Original sehr nahe kommt. Mit Android 9.0 Pie als Grundlage bietet das OnePlus 6T auch die damit von Google eingeführte Gestensteuerung und erweitert diese um ein paar Funktionen.

Der Verzicht auf eine übertriebene Anpassung von Android hat außerdem den Vorteil, dass OnePlus nicht nur sehr schnell neue Updates nachlegen kann, sondern auch einen langfristigen Support für die Geräte verspricht. Und natürlich funktioniert auf dem 6T auch der Google Assistant. Dieser lässt sich mit einem langen Drücken der Start-Taste öffnen, um so das Gerät auch per Sprachbefehl zu steuern. Nicht zuletzt gefällt uns auch das Design der Menüs und Icons beim OxygenOS.

OnePlus 6T im Test: (Bild 19)© Mopolis

Gaming Mode und Smart Boost

Eher im Hintergrund verstecken sich nach initialem Aktivieren die beiden unterstützenden Features Gaming Mode und Smart Boost. Ersterer sorgt - wie der Name ja schon impliziert - für ein besseres Erlebnis beim Zocken. So wird etwa die Bildschirmhelligkeit fixiert, ankommende Nachrichten werden nicht ständig angezeigt oder können auch dezent eingeblendet werden. Bei Bedarf kann die Datennutzung für Spiele bevorzugt werden, während sie für andere Apps während des Zockens limitiert ist.

Smart Boost hilft dabei, den Kaltstart von Apps zu beschleunigen, indem Daten häufig verwendeter Apps im Arbeitsspeicher abgelegt werden. Das ist vor allem bei solchen Apps sehr nützlich, die größere Mengen an Input- und Output-Daten benötigen, um zu starten.

OnePlus 6T im Test: (Bild 13)© Mopolis

Unser Fazit zum OnePlus 6T
Viel Leistung zum hervorragenden Preis

Das OnePlus 6T ist ein äußerst interessantes Gerät für all diejenigen, die auf der Suche nach High-End sind, dabei aber nicht den Preis von High-End zahlen wollen und auf ein paar nicht-essentielle Features verzichten können. Mit einer UVP, die je nach Ausstattung ungefähr bei der Hälfte der aktuellen Konkurrenz-Flaggschiffe liegt, erhält man hier ein Gesamtpaket, das im Alltag definitiv zufrieden stellt.

Die erwähnten Abstriche wie fehlendes kabelloses Laden und die nicht ganz so überzeugenden Foto- und Videoaufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen sind angesichts des Preises ohne Weiteres zu verkraften. Gleiches gilt auch für den fehlenden microSD-Steckplatz, da der interne Speicher von 128 GB bereits reichlich ist und für einen geringen Aufpreis verdoppelt werden kann. Was beim OnePlus 6T hingegen wirklich fehlt ist, dass es nicht wasserdicht ist.

Durch seine Größe und das eingesetzte Material ist das Smartphone zwar nicht besonders gut mit einer Hand zu bedienen, dafür bietet es aber ein tolles, großes Display mit einer beeindruckenden Screen-to-Body-Ratio von 86 Prozent. Das OnePlus 6T wirkt insgesamt sehr durchdacht, hier macht sich die nahe Zusammenarbeit mit der eigenen Community bemerkbar, die in den letzten Jahren immer wieder dazu beiträgt, dass die Geräte wirklich sinnvoll weiterentwickelt werden.

Die Angebote
zum OnePlus 6T, 128 GB, 8 GB RAM, Mattschwarz

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