Samsung Gear S3:
Smartwatch für Anzugträger und Abenteurer

von Jonathan Kemper
aktualisiert am 21.September.2017

Wenn dir die beliebten Klassiker mit Android Wear oder watchOS Betriebssystem nicht zusagen, schau dir die Samsung Gear S3 Smartwatch an. Mit Tizen OS macht es sich eine neue Oberfläche auf der stylischen Armbanduhr bequem, die vor allem in Kombination mit einem Samsung Galaxy Smartphone ihr volles Potenzial entpuppt.

Nachdem Samsung vor vielen Jahren einen ersten Ausrutscher mit der Gear Live Richtung Android Wear schnell begraben hatte, setzt man seitdem auf die Software-Eigenentwicklung Tizen OS. Eigentlich für Smartphones unter dem Namen “bada” konzipiert, hat man die Software bald auf Smartwatches umgestellt. Zusammen mit einem Android-Smartphone hast du bei den prominenten Betriebssystemen eigentlich nur die Wahl zwischen Android Wear und Tizen mit der Gear S3.

Zwar konnte Samsung für Tizen schon einige Apps gewinnen, das Angebot ist insgesamt aber natürlich wesentlich kleiner als bei Googles Pendant. Für den Alltag gibt es trotzdem Standardbegleiter wie eine Karten-Anwendung oder Wetterberichte.

Ansprechende Hardware im edlen Gewand

Nicht nur für Fitness-Fans sind Features wie ein Herzfrequenzsensor oder ein GPS-Modul interessant. Solltest du doch tatsächlich mal Sport treiben, musst du dein Smartphone nicht in der Tasche haben, um deine gelaufene Strecke aufzuzeichnen oder sogar Musik zu hören. Auf dem 4 GB großen Speicher lässt sich immerhin ein kleiner Teil der Bibliothek synchronisieren und über Bluetooth-Kopfhörer abspielen.

Die Samsung Gear S3 wird bei der Classic-Version mit einem Leder-Armband ausgeliefert, die Frontier kommt mit einer Gummi-Variante daher. Da man auf den Standard von 22 Millimeter Breite der Bänder setzt, kann man bei beiden auch jedes andere Armband einsetzen und nicht nur die, die Samsung bereitstellt.

Nur optische Unterschiede zwischen Classic und Frontier

Auch darf man sich von den beiden verschiedenen Modellen nicht verwirren lassen. Die Unterschiede sind nämlich rein optischer Natur. Die Frontier und die Classic bringen jedoch das gleiche Set an Features und Spezifikationen mit, abgesehen von den 5 Gramm mehr, die die Frontier des Designs wegen auf die Waage bringt.

Während die Classic einen, wie der Name schon verrät, klassischen und edlen Piloten-Look mitbringt, ist die Frontier für Abenteurer gemacht. Die Buttons sind statt rund und hervorstehend etwas breiter, schmiegen sich an die matte Lünette an und sind dank der Riffelung auch im Outdoor-Einsatz besser benutzbar. Während der obere Knopf für den Befehl “Zurück” vorgesehen ist, wird man mit dem unteren stets auf den Home-Bildschirm geschickt.

Obwohl die Frontier eher für den Outdoor-Gebrauch gemacht ist und etwas klobiger wirkt, fühlt sich die Classic bei Wind und Wetter genauso wohl. Nach IP68-Standard zertifiziert halten beide sowohl Staub in ungesunden Mengen als auch dauerhaftem Untertauchen in klarem Wasser bis 1,5 Meter für eine halbe Stunde stand. Ein Ausflug an den Strand oder ein Sprung in den Pool ist also kein Problem, höchstens das Leder-Armband könnte an der Stelle nicht mitmachen.

Kratzern auf dem Display sagt Samsung mit dem Corning Gorilla Glass SR+ den Kampf an, welches extra für Wearables und Smartwatches entwickelt wurde. Das Schutzglas spannt sich über den runden Bildschirm mit einer Diagonalen von 1,3 Zoll. Das Super-AMOLED-Display sorgt für einen niedrigen Stromverbrauch und ist mit einer Auflösung von 360 x 360 Pixeln auf aktuell höchstem Niveau.

Abhängig vom genutzten Smartphone

Wichtig ist beim Kauf der Samsung Gear S3, welches Smartphone du besitzt. Zwar funktioniert die Gear S3 auch autark, allerdings mit einem beschränkten Funktionsumfang. In Deutschland ist das LTE-Modell mit eigenem SIM-Kartenslot nicht erhältlich, sodass du zum Telefonieren ein Smartphone über Bluetooth verbunden haben musst. Beim iPhone ist dafür eine zweite Verbindung über Bluetooth erforderlich, da die erste lediglich im Low Energy Modus erfolgt. Ist das erledigt, kannst du mittels verbautem Mikrofon und Lautsprecher Agenten-mäßig ins Handgelenk sprechen.

Der Akku hat eine Kapazität von 380 mAh und soll laut Samsung für bis zu vier Tage ausreichen, realistisch sind jedoch eher zwei bis drei. Die maximale Laufzeit ist denkbar, wenn du dich auf das Always On-Display beschränkst, welches lediglich die Uhrzeit zeigt. Ist die Gear S3 leer, wird sie mangels mechanischem Anschluss induktiv über die mitgelieferte Qi-Ladestation geladen.

Quellen: CNET, Wareable, Curved, Android Authority

Technische Daten
Für das Samsung Gear S3

  1. Display:1,3 Zoll (360 x 360 Pixel)
  2. Display-Art:Super AMOLED
  3. Speicher:768 MB RAM, 4 GB Flash
  4. Besonderheiten:wasserdicht, Always On-Display
  5. Sensoren:Herzfrequenz, Beschleunigung, Gyroskop, Barometer
  1. Akkulaufzeit:Bis zu 4 Tage
  2. Betriebssystem:Tizen OS
  3. Schnittstellen:WiFi, Bluetooth 4.2, GPS, NFC
  4. Gewicht:62 Gramm

Weitere Varianten
Zum Samsung Gear S3

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Die Alternativen
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