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Die besten kabellosen Sportkopfhörer 2018 im Test

von Robert Kern
aktualisiert am 06. September 2018
Dein Ratgeber
Robert Kern

Managing Editor bei Mopolis und Experte für Audio, Smartphones & Notebooks

Wir haben robuste Sportkopfhörer mit tollem Klang, langer Akkulaufzeit und komfortablem Sitz verglichen und getestet. Die Testsieger unserer Redaktion sind die Zolo Liberty+ und die Jaybird X3. Mit den Libratone Track+ oder Apples AirPods inklusive einem Accessoire zählen aber auch Allrounder zu den besten Bluetooth-Kopfhörern für dein Workout. In jedem Fall sind alle unsere Favoriten sehr gut geeignet zum Laufen, Schwitzen und vielleicht sogar Schwimmen.

Die Zolo Liberty+sind für uns die besten komplett kabellosen Sportkopfhörer, primär wegen ihrer soliden Bluetooth-Verbindung. Eigentlich müssen gute Truly-Wireless-Sportkopfhörer nicht viele Sachen können: Ein komfortabler und fester Sitz ist wichtig, ein satter Klang für schweißtreibende Beats und ein robustes Design. All das bringen die Liberty+ mit, garniert mit unterbrechungsfreier Musik und einer satten Ladung Energie im Case.

In den beiden Ohrsteckern selber halten die Akkus für bis zu 4,5 Stunden, nach dem Hören werden sie im schicken Metallgehäuse wieder aufgeladen. Die kleine Box der Zolo Liberty Plus muss je nach Nutzung nur alle zwei Wochen an den Strom. Bis du 40 Stunden leergehört hast, müssen alle anderen Truly Wireless Bluetooth Kopfhörer schon zwei bis dreimal ans Netz.

Du willst mehr erfahren? Dann schau dir unseren ausführlichen Zolo Liberty+ Test an!

Die Jaybird X3 belasten dich nicht während deines Workouts oder beim Laufen, sie sind klein, leicht und handlich. Mit einem robusten und äußerst wasserdichten Design machen sie jede Action mit, bis zu 8 Stunden hält der Akku dabei durch.

Dank kraftvoller 6-Millimeter-Treiber überraschen sie mit einem starken Klang. Out of the box präsentieren sie ein neutrales Klangprofil. In der Jaybird-MySound-App kannst du das im Equalizer nach deinen Vorlieben anpassen oder aber eines der vielen Presets wählen. Genauso vielfältig wie der Sound der Jaybird X3 fällt das Zubehör aus. Mit den zahlreichen Eartips ist es unmöglich, nicht den perfekten Sitz zu finden.

Mit ihrer guten Ausdauer von 12 Stunden, der Schnellladetechnik, einer stabilen Bluetooth-Verbindung und extrem sicheren Halt heimsen sich die Beats PowerBeats 3 unsere Empfehlung ein. Sie sind Sportkopfhörer in Reinform - Kein Workout ist actionreich genug, sie dir vom Ohr zu werfen.

Waren sie zur Markteinführung vielleicht ein bisschen zu teuer, so sind die PowerBeats 3 mittlerweile reduziert und ein attraktives Schnäppchen. Mit einem iPhone ist das Pairing dank Apples W1-Chip wie immer kinderleicht - einfach danebenlegen reicht. Vorsicht: Einmal verbunden kannst du dein iPhone am anderen Ende des Fitnessstudios vergessen, ohne dass die Wiedergabe unterbricht. Auch mit Android-Smartphones funktionieren die PowerBeats 3 prima, nur nicht ganz so komfortabel.

Die Libratone Track+ kannst du als Neckbuds, also Bluetooth-Kopfhörer mit Nackenband, am besten zum Joggen nutzen. Für Crunches oder Liegestütze sind sie nicht ausbalanciert. Dafür passen sie aber prima auch zum täglichen Arbeitsweg, zur Geräuschunterdrückung im Büro oder zum entspannten Hören zuhause.

Mit der Kombination aus elegantem aber robustem Design, dynamisch anpassbarem Sound, 8 Stunden Akkulaufzeit und effektivem Noise Cancelling decken die Libratone Track Plus einen enormen Einsatzbereich ab. Abgesehen von Power-Workouts ist auch Sport mit drin.

Mit denEarPlugs verleihst du deinen Apple AirPods einen festeren Halt und kannst mit den beliebten, kabellosen In-Ears etwas beruhigter Joggen gehen. Sie sind damit ein bisschen besser gegen Schweiß und Herausfallen geschützt und du kannst die leichten Allround-Kopfhörer prima für den Sport nutzen. Das geht mit einer Apple Watch, iPhones aber auch mit Android-Geräten.

Wir haben uns für weiches Silikon als Hülle entschieden. Damit haben die AirPods mehr Grip und isolieren besser. Einziger Nachteil: Sie passen damit nicht mehr perfekt in das Ladecase. Du musst sie vor jedem Run neu einkleiden. Wenn man den Dreh raus hat, geht das in wenigen Sekunden. Trackst du dich mit einer Apple Watch und streamst du gleichzeitig auf die Airpods, bist du quasi mit einem extrem leichten, minimal-invasiven Setup unterwegs.

Warum du uns vertrauen kannst

Sportkopfhörer (Bild 8)© Mopolis

Als Redakteur sitze ich 8 Stunden pro Tag vor PCs, Laptops, Lautsprechern, manchmal im Flugzeug oder bei Präsentationen. Um die besten Sportkopfhörer für dich zu finden, quäle ich mich aber nicht nur durch die Fachforen, Nutzerberichte, Youtube-Videos und Vergleiche - ich quäle mich auch aus der Komfortzone.

Normalerweise gehe ich mit großer Überwindung ein- bis zweimal pro Woche joggen. Lässige 3 Kilometer, 30 Liegestütze auf kurze Pausen verteilt, 20 Crunches. Ich schaffe mit Mühe fünf Klimmzüge. Für die Kategorie hab ich das Programm ganz schön gesteigert und war wochenlang im Schnitt dreimal mit den Kopfhörern unterwegs. Das will ich jetzt nicht wieder einreißen lassen. Aber zur Vertrauensfrage: Unter Anstrengung merkt man am ehesten, ob ein Produkt taugt.

Kabellose Sportkopfhörer, deren Verbindung während eines Runs einmal abgerissen ist, kommen direkt auf die Abschussliste. Beim zweiten Mal werden sie dann auch verworfen. Wenn man sich so schon zu den Beats schleppt und die dich dann auch noch aus dem Takt werfen, dann ist das meist der Gnadenschuss, obwohl du die letzten Meter vielleicht noch geschafft hättest.

Das ist der Grund, warum du hier keine Samsung Icon X, Bragi The Dash (Pro), Jaybird Run oder Bose SoundSport Free empfohlen bekommst. An irgendeiner Stelle waren wir überfordert, mussten nervig neu pairen, hatten Aussetzer, Einstellungen - einfach Stress mit dem Produkt. Du kannst sie trotzdem gern kaufen und eigene Erfahrungen machen. Unsere Auswahl ist subjektiv. Die Empfehlungen sind auch nicht komplett stressfrei, aber sie lassen dich eher in Ruhe als andere. Wir wollen motivierende Musik und inspirierende Podcasts - keine Sportkopfhörer, für die man selber noch etwas leisten muss.

Was uns bei Sport Kopfhörern wichtig ist

Sportkopfhörer (Bild 15)© Mopolis

Dass Sportkopfhörer Inspiration liefern statt zum Motivationskiller zu werden, gilt für alle möglichen Ausprägungen von Sport, bei dem man nebenbei was hören kann. Gut klingen muss ein Kopfhörer auch. Darüber hinaus gibt es dann aber die unterschiedlichsten Anforderungen, die wir mit der Auswahl ebenfalls abdecken wollen.

Wenn du nur Sonntagabends zu einer kurzen Jogging-Runde kommst, ist es vielleicht sinnvoll, dass du einen Allrounder wie die Apple AirPods mit Earwings aufrüstest oder aber zum Libratone Track+ greifst. Beide kannst du sonst auf dem Weg zur Arbeit, im Büro oder in der Freizeit nutzen.

Bei ambitionierteren Aktivitäten treten Funktionen wie die Eignung als Headset oder das Noise-Cancelling in den Hintergrund und der Schutz vor Spritzwasser, der festere Halt, das Lade-Regime und der Langzeit-Komfort erwachsen zu den wichtigsten Aspekten. Und dass die Kopfhörer so lange halten wie dein Abo im Fitness-Studio. Falls bei der robusten Beanspruchung doch Probleme auftauchen, ist der Support des Herstellers gefragt. Wir suchen gezielt nach Nutzerberichten einer Reklamation und versuchen herauszufinden, wie kulant Ersatzgeräte verschickt werden.

Wir achten auch ein wenig auf den Preis, im Sinne von, dass wir nicht die allergünstigsten Produkte kaufen. Der Youtuber “JerryRigEverything” nimmt regelmäßig Smartphones und Kopfhörer auseinander, um die Fertigungsqualität zu beurteilen. Er verglich die Jaybird X3 mit den PowerBeats 3 und letztere wurden bei der Sorgfalt zum Schutz des Innenlebens vernichtend geschlagen. Für ihren Sound, die Akkulaufzeit und das Handling bekommen die PowerBeats trotzdem eine Empfehlung - auch wenn wir sie bei Platzregen im Gegensatz zu den Jaybird X3 abnehmen müssen.

Was uns nicht so wichtig ist: Erweiterte Fitness-Funktionen wie ein Pulsmesser, Lauftrainer, Apps für Ernährungsplanung, Touch-Controls und Sprachsteuerung. Vielleicht wird das alles noch präziser und bequemer mit Folgegenerationen, aktuell sehen wir darin aber mehr Ablenkung als Vorteile. Somit fallen Sportkopfhörer wie der Bose SoundSport Pulse Wireless oder der Jabra Elite Sport erst einmal durchs Raster.

Zolo Liberty Plus im Test

Sportkopfhörer (Bild 1)© Mopolis

Nach unserem Testbericht der Zolos Liberty+ steht fest: Sie sind für uns die besten Sportkopfhörer, die gänzlich ohne Kabel auskommen. Wir haben viele Truly-Wireless-Kopfhörer ausprobiert und bei vielen zerstörten ein paar Liegestütze, der Wechsel der Armbinde fürs Smartphone und manchmal schon Crunches die Verbindung. Nichts bringt einen mehr aus dem Takt als Aussetzer. Weil eine Rocksolid-Verbindung so wichtig ist, fallen die meisten Truly-Wireless-Earbuds durch unseren Test.

Bei Zolo kommt eine Lasergravur-Technik für die Antennen zum Einsatz, die für Zuverlässigkeit bei der Bluetooth-5-Verbindung sorgt. Bei gleichzeitiger WLAN- oder LTE-Verbindung sind die Liberty+ so weniger störanfällig. Ähnlich zuverlässig erlebten wir nur Apples W1-Chip in den AirPods und den Powerbeats 3 Wireless.

Vom Klang her können die 6mm-Graphentreiber in den Zolo Liberty Plus vollends überzeugen. Es kommt bei In-Ears immer auf die genaue Passform an. Sitzen die Ohrstecker korrekt, hast du satten und dynamischen Sound. Damit dir die Liberty+ passen, findest du im Lieferumfang mehrere Silikonhüllen mit unterschiedlich großen Flügeln.

Sportkopfhörer (Bild 2)© Mopolis
Sportkopfhörer (Bild 2) (Bild 3)© Mopolis

Pulsmesser, Schrittzähler, Distanztracking, Flashspeicher, AptX - haben die Zolo Liberty+ alles nicht. Du bekommst schlichte, robuste Truly-Wireless-Ohrstecker, die sich verbinden, sobald du sie aus dem Ladecase nimmst und die auch verbunden bleiben.

Das Handling für die Musiksteuerung ist gewöhnungsbedürftig, weil du auf die Stecker drücken musst und sie so tiefer ins Ohr schiebst. Ein langer Druck schaltet das Transparency-Feature für verstärkte Umgebungsgeräusche an. Telefonate führst du leider nur auf einem Stecker und das Case wird altmodisch per microUSB geladen. Das war es an Kritik für diese kleinen sportlichen Soundmonster.

  • Klangstark, satter Bass und hohe Lautstärke
  • Komfortabler Sitz, leicht einzustöpseln
  • Spritzwassergeschützt
  • Ausdauernde Akkuleistung
  • Zuverlässige Verbindung, einfaches Pairing
  • Bedienung drückt leicht im Ohr
  • Keine HD-Audio-Codecs
  • Anrufe nur Mono
  • MicroUSB-Ladeanschluss


Jaybird X3 im Test

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Bequem, handlich, robust, ausdauernd und anpassbar - Die Jaybird X3 bekommen für alle wesentlichen Aspekte eines guten Sportkopfhörers ihr Häkchen. Ein Aspekt kann uns besonders begeistern, das ist die Vielseitigkeit. Du bekommst nicht nur drei Silikon-Tips, sondern auch drei Comply-Foam-Passformen, um zusammen mit ebenso vielen verschieden großen Earwings den perfekten Sitz für dich zu finden. Wie bei allen In-Ears und besonders bei Sportkopfhörern sind sicherer Halt und eine optimale Passform sehr wichtig. Es gibt kleine Clips und Kabel-Management.

Auch der Sound ist anpassbar und du kannst das neutrale Klangprofil entweder selber detailliert bearbeiten oder du nimmst eines der vielen Presets in der MySound-App. Die Soundsignatur wird in den Jaybird X3 gespeichert und bei jedem neuen Pairing angewandt.

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Wir haben im Test in der Regel Premium-Smartphones wie das Huawei P20 Pro oder das iPhone X genutzt. Mit diesen zeigte sich eine sehr stabile Bluetooth-Verbindung, die Musik brach auch nach 30 Metern und zwei Wänden nicht ab. Mit einer Batterielaufzeit von 8 Stunden verspricht Jaybird nicht zu viel, im Test erreichten wir diese Ausdauer auch mit hoher Lautstärke.

Unterwegs solltest du das kleine Ladepad mit USB-Anschluss nicht vergessen. Auf der einen Seite hast du damit eine Ladeschale, die nur für die Jaybird X3 funktioniert, auf der anderen Seite mit USB aber die totale Freiheit. Falls du vor einer morgendlichen Joggingrunde das Aufladen vergessen hast, kannst du dir mit der Schnellladetechnik in wenigen Minuten genug Energie tanken.

In Sachen Robustheit suchst du vergeblich nach einem IP-Rating, du kannst aber von hoher Dichtigkeit gegenüber Wasser ausgehen. Joggen im Platzregen wird kein Problem sein, kurzes Abspülen unter laufendem Wasserhahn auch.

  • Individualisierbare Ohrhörer
  • Soundprofil in der Firmware gespeichert
  • Lange Akkulaufzeit
  • Leicht und robust
  • Sparsamere Bluetooth 4.1 Verbindung
  • Wasserdicht
  • Laden nur mit passender Schale


Beats PowerBeats3 Wireless im Test

Sportkopfhörer (Bild 4)© Mopolis

Die Beats PowerBeats 3 sind lehrbuchmäßige Sportkopfhörer und aufgrund ihres Alters nun auch etwas erschwinglicher. An der satten Ausstattung ändert sich dadurch allerdings nichts. Dank flexibler Ohrbügel sitzen sie bequem und sicher, sie schmiegen sich ums Ohr - kein Workout wirft sie runter. Das Neckband lässt sich anpassen und am T-Shirt festclippen. Sie isolieren dich nicht ganz von der Außenwelt, du bekommst immer noch etwas mit von deiner Umgebung, was beim Überqueren von Straßen während eines Runs hilfreich ist. Dafür lassen sie auf dem Fahrrad wiederum Windgeräusche entstehen.

Uns gefällt der Sound der PowerBeats 3: Für Workouts bringt der basslastige Klang einen Extrakick Motivation. Die Verbindung erwies sich im Test als extrem stabil, sie reicht durch Wände ins Nebenzimmer und wir hatten zu keiner Zeit eine Unterbrechung. Apples W1-Chip ermöglicht super einfaches Pairing mit iPhones oder der Apple Watch - hier sind die PowerBeats 3 prädestiniert.

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Sportkopfhörer (Bild 5) (Bild 6)© Mopolis

Auch die Akkulaufzeit konnte uns beeindrucken: Mit hoher Lautstärke kommst du locker auf die 12 Stunden, die der Hersteller verspricht. Auf maximaler Stufe sind es immer noch 10 Stunden und mit der Schnellladetechnik sitzt man fast nie auf dem Trockenen. Einfach 5 Minuten über microUSB anstecken und du hast für 1 Stunde Musik in den Ohren.

Für die PowerBeats 3 gibt es kein IP-Rating. Sie sollen zwar vor Wasser und Schweiß geschützt sein, der Youtuber JerryRigEverything hat den Jaybird X3 in einem Teardown der beiden Headsets allerdings die wesentlich bessere Verarbeitung bescheinigt. Trotzdem wirst du die PowerBeats nicht so leicht kaputtschwitzen. Die Empfehlung bekommen sie von uns für den guten Halt, satten Sound, die lange Laufzeit und das einfach Pairing.

  • Extrem guter Halt der Ohrbügel
  • Guter Sound: Klare Höhen, satte Bässe
  • Stabile Verbindung ohne Abbrüche
  • 12 Stunden Akkulaufzeit und Quick Charge
  • Schutz gegen Schweiß und Wasser
  • Keine perfekte Isolierung von der Außenwelt
  • Gelegentliche Windgeräusche


Libratone Track+ im Test

Sportkopfhörer (Bild 16)© Mopolis

Nicht jeder ist so leidenschaftlich und kauft sich für jeden Anlass einen spezialisierten Kopfhörer. Mit den Libratone Track+ als Alleskönner hast du ein zuverlässiges Paar, das sportliche Ausflüge nicht scheut - solange du dich aufs Joggen und Planken beschränkst. Für Crunches oder Parkour sind die Neckbuds nicht entsprechend fest im Halt und ungenügend ausbalanciert. Die Earwings im Lieferumfang sorgen für genügend Grip auch bei Sprints. Krafttraining im Fitnessstudio ist auch drin, solange du nicht auf der Bank drückst.

Klanglich können uns die Libratone Track+ begeistern. Kräftig aber ausgewogen, warm und geschmeidig mit betontem Bass beschreibt die Signatur am besten. Instrumente werden detailreich separiert, untenrum bleiben die Track+ überraschend knackig und die Musik macht einfach Spaß. Gesprächspartner lobten auch den Klang bei Telefonaten und Skype-Sessions.

Das automatisch angepasste Noise-Cancelling namens "City Mix II" greift nicht in die Musik ein, es ist überraschend effektiv bei Lärm und Verkehr. Die aktive Geräuschunterdrückung bei Over-Ears wie dem Sony WH-1000MX2 ist aber deutlich stärker. Für In-Ears machen die Libratone Track+ aber einen guten Job.

Sportkopfhörer (Bild 7)© Mopolis
Sportkopfhörer (Bild 7) (Bild 9)© Mopolis

Schick und Komfortabel: Der Mix aus weichem Silikon, kaltem eloxiertem Aluminium und glänzendem Kunststoff verleiht den 28 Gramm leichten Libratone Track+ eine edle Anmutung. Die dänische Audioschmiede heimst für ihre Produkte regelmäßig renommierte Design-Awards ein, diese Kopfhörer werden hier keine Ausnahme machen. Über die elegante Optik wurden der Komfort und die Robustheit nicht vergessen.

Die Verarbeitung der Libratone Track+ lassen eine lange Lebensdauer erwarten. Passgenaue Materialübergänge, verstärkte Gummierung an den typischen Sollbruchstellen, geschmeidige Kabel und ein IPX4-Rating als Siegel für den Spritzwasserschutz versprechen, dass du lange Freude mit den Track+ haben wirst. Zudem lassen auch lange Hörsessions die Ohren nicht ermüden.

In unserem Test mit überwiegend hohen Lautstärken und voll ausgefahrenem Noise-Cancelling kamen wir nicht ganz auf 8 Stunden, nach 6 Stunden war meist Schluss. In einer Stunde sind die zwei Akkus wieder vollständig geladen, nach 10-15 Minuten hast du schon genug Saft für eine Jogging-Runde. Leider geht Libratone noch nicht den Schritt zum USB-C-Port. In ein bis zwei Jahren nutzt die Mehrzahl der Smartphones so ein Ladekabel und die Libratone Track+ beanspruchen dann ihr eigenes.

Da sie ihren fantastischen Klang in allen Lebenslagen zeigen, mit City Mix II, AptX, IPX4, der App und automatischem Standby sehr gute Ausstattung mitbringen und das Design nicht nur elegant, sondern auch robust ist, zählen sie zu unseren Favoriten.

  • Elegantes und robustes Design
  • Kraftvoller, detaillierter Sound
  • Intelligentes Noise-Cancelling
  • Spritzwassergeeschützt
  • 8 Stunden Akkulaufzeit
  • Nur zum Laufen geeignet
  • microUSB-Ladeanschluss


Apple AirPods mit EarPlugs im Test

Sportkopfhörer (Bild 10)© Mopolis

Die EarPlugs von innoGadgets sind keine Kopfhörer, sondern ein Quick & Easy Fix, falls du schon ein paar Apple AirPods hast oder überlegst sie dir zuzulegen. Die AirPods gehören zu den populärsten und besten Truly Wireless Kopfhörern. Sie klingen gut, haben eine felsenfeste Bluetooth-Verbindung und lassen sich im stylischen Ladecase verstauen. Nur für Sport sind sie bedingt geeignet, weil sie leicht aus dem Ohr fallen und nicht wasserdicht sind.

Mit sogenannten Earwings verleihst du deinen AirPods einen deutlich festeren Halt. Kein Sportler in unserem Umfeld hat es geschafft, die AirPods aus den Ohren zu schütteln. Für Klang- und Mikrofonöffnungen gibt es Aussparungen - ganz wasserfest ist auch diese Methode nicht. Wenn du vom Workout nicht gerade triefst oder im Platzregen rennst, ist das aber kein Problem.

Sportkopfhörer (Bild 11)© Mopolis
Sportkopfhörer (Bild 11) (Bild 12)© Mopolis

Wir haben uns für das 2er-Set von EarPlugs aufgrund der vielen positiven Rezensionen entschieden. Im Zeitraum von ein paar Wochen und über 5-6 Jogging-Runden sind sie nicht ausgeleiert oder anderweitig verschlissen. Der Bestseller von Amazon kann also überzeugen und sorgt dafür, dass auch Sportler in Kombination mit den EarPlugs zu den Apple AirPods greifen können.

  • Einfaches Pairing, stabile Verbindung
  • Guter, ausgewogener Klang
  • Besserer Halt dank EarWings
  • 4-5h Akklaufzeit, 20h im Ladecase
  • Nahtlose Integration, Gerätewechsel
  • Gewöhnungsbedürftige Optik des Trägers
  • Nur geringer Schutz gegen Wasser


Das Mopolis-Prinzip

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