Die 3 besten Tablets
die wir lieben

von Mika Baumeister
aktualisiert am 24.August.2017

Es gibt Tablets, Tablet-PCs, 2-in-1s, Convertibles - was soll es sein? Multimedia und wasserdicht, produktiv und kompatibel mit Windows oder einfach nur das handliche Pendant zum Apple iMac? Der Begriff Tablet ist so weit gefasst, dass es schwer fällt einen Testsieger in Vergleichen auszumachen. Mit iPads von Apple macht man nichts falsch, aber selbst hier ist die Auswahl groß. Nach langer Recherche haben wir drei Favoriten gefunden, die unseren hohen Anforderungen gerecht werden.

Unsere Anforderungen und Erwartungen
Die Multimedia-Fraktionen von iPad über Samsung bis Xperia

Noch 2012 meinte man mit dem Begriff Tablet im Grunde ein iPad von Apple. Steve Jobs hat den Formfaktor eines handlichen Bildschirms zum Massenphänomen gemacht. Heute wird damit gesurft, geshoppt, gespielt und gelernt. Tablets sind Familienmittelpunkte oder werden manchmal auch als der einzige PC im Haushalt gekauft und ersetzen somit den klobigen Heimrechner.

  1. Anforderungen & Erwartungen
  2. Recherche & Quellen
  3. Neuveröffentlichungen

Bei den Multimedia-Tablets steht dem Marktführer Apple iPad eine Armada an Android-Geräten gegenüber. Die meisten Nutzer vereint dort das Samsung Galaxy Tab in der jeweiligen Generation hinter sich. Selten sind das tatsächlich die besten Tablets, sie werden eher als Preis-Leistungs-Sieger gekauft. Die Samsung Tablets stehen stark unter Druck durch den chinesischen Emporkömmling Huawei, der wie bei den Smartphones auch den Markt mit seinen Huawei MediaTabs aufrollt. Daneben sorgen Lenovo und Sony immer wieder für spannende und innovative Produkte. Die Xperia Z Tablets sind seit jeher wasserdicht wie auch die Smartphones von Sony. Lenovo bringt gerne mal einen Beamer unter und liefert Innovationen wie ein „Kreativpad“.

Das Tablet ist der neue Laptop. Hallo, 2-in-1!
Sehr lange war die Rede von „Tablet-PCs“, Marktbeobachter und Analysten verstiegen sich zu Aussagen wie „erstmals mehr Tablets als PCs verkauft“ und malten Untergangsszenarien für die PC-Hersteller an die Wand. Jetzt darfst du gerne wieder begrifflich trennen, denn es gibt Tablets und es gibt PCs. Manche PCs können auch Tablet und nennen sich schick „2-in-1“ oder „Hybrid“. Am ehesten hilft, die Geräte nach ihrer Nutzung einzusortieren. Tablets sind handliche Screens für alles, was man am besten in Apps erledigen kann und beschäftigen sich primär mit Multimedia.

Die PCs unter den Tablets haben mehr den Charakter eines ultramobilen Notebooks, sie werden mit Zubehör verbunden und mit ihnen wird produktiv gearbeitet. Mäuse, Tastaturen, externe Bildschirme, Festplatten, Drucker, Beamer – In der Unternehmenswelt findet man auch schon per iPad gehaltene Präsentationen über AirDrop. Aber nicht wenige große Konzerne setzen flächendeckend noch auf Windows 7. „Bring your own device“ heißt dort automatisch auch maximal ein hippes 2-in-1 mit Windows.

Und das muss ein gutes Tablet können:

Anwendungen sind der Schlüssel
Was bringt dir das Tablet mit den besten Komponenten, wenn du sie nur zum Teil ausreizen kannst, weil die Software nur schlecht angepasst ist? Immer noch sind viele Android- und iOS-Apps nicht ausreichend an die großen Displays mit höheren Auflösungen angepasst. Dann wechselt das Tablet automatisch in den Hochkantmodus und zeigt unscharfe Grafiken, die irgendwann einmal für 720p-Displays erstellt wurden. Das Problem ist bei Windows nicht das gleiche, weil Dank der Entwicklungsumgebung Apps ohne Aufwand in Tablet-Anwendungen umgeschrieben werden können. Windows hat in Sachen Apps aber ganz andere, große Herausforderungen.

Noch immer gibt es im App Store von Microsofts Betriebssystem Windows 10 nur vergleichsweise wenige Anwendungen, verglichen mit iOS und Android. Zwar sind die normalen Windows-Programme alle verfügbar. Doch Touch-optimiert sind die wenigsten, was die Freude beim Betrieb mit den Fingern per Touchscreen mindert. Speziell für Profis wird hier die Entscheidungsfindung schwer: Sowohl Android-Tablets wie das Samsung Galaxy Tab S3, als auch das iPad Pro bringen einen Stylus mit. Als Beispiel nehmen wir exemplarisch Foto-Apps wie Lightroom. Sie ist unter iOS sehr gut für die Stifteingabe optimiert und der Workflow ist per Handbedienung gut. Dafür fehlen durch Apples restriktive Dateistruktur wichtige Optionen. Das Galaxy Tab S3 hat jenen Funktionsumfang - dafür ist die App für manche Fälle nicht ideal optimiert.

Produktiv heißt oft einfach nur kompatibel
Also was bringst du mit? Ein Surface Pro? Diese Notebooks hat Microsoft in ein Tablet gepresst und diese kleinen Helfer finden sich auch als Huawei MateBook, Lenovo Miix oder ASUS Transformer auf dem Markt. Wichtig ist bei Windows-Systemen, dass sie einen Intel-Chip tragen und mit einem vollwertigen Windows-Betriebssystem ausgestattet sind - nicht Windows 10S, welches normale .exe-Programme aussperrt. Damit eckt man im Berufsleben deutlich weniger an. Ganz so „cloud“ und „2.0“ sind viele Szenarien einfach noch nicht, meist eher „Kabelsalat“ und „letzte Woche ging das noch“. Auf einem Windows-Tablet kannst du auch einfach mal eine 8 Jahre alte Software installieren oder einen VPN-Client einrichten, dort sind Zertifikate kein Problem und das Dateimanagement muss man sich nicht erst erkämpfen. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Mit der umfassenden Kompatibilität im kompakten Formfaktor hat sich diese produktive Tablet-Fraktion einfach auch ihren Anteil am Kuchen gesichert.

Unsere Recherchen und Quellen
Wir haben für dich Testberichte, Vergleiche und Meinungen analysiert

Wie auch bei Smartphones und Laptops scheiden sich die Geister, welches Betriebssystem das Beste ist, welche Displaydiagonale für Freizeit und leichtes Business optimal ist, wie lang der Akku halten muss und welche speziellen Funktionen an Bord sein dürfen. Wir wollen nicht nur unsere Meinung präsentieren, sondern auch das Feedback anderer Portale nennen, um dir einen möglichst weit gefächerten Gesamteindruck über unsere favorisierten Geräte bieten zu können.

inside-handy.de: Multitalent, ohne Wenn und Aber
Das Samsung Galaxy Tab S3 ist das derzeit stärkste Tablet der Koreaner. Mit einem Qualcomm Snapdragon 820 aus dem letzten Jahr hat das Gerät immer noch genügend Dampf unter der Haube, um selbst anspruchsvollste Android-Anwendungen flüssig laufen zu lassen. Das Display wird als hervorragend bewertet und besonders für den Support des S Pens, einem Stylus mit 4000 Druckstufen, gibt es Pluspunkte. Der hohe Preis verschreckt jedoch ein wenig. Für die 9,7 Zoll des Galaxy Tab S3 werden ein Jahr nach dem Launch immer noch 600 Euro fällig.

Notebookinfo.de: Mit iOS 11 wird das Tablet zum Business-Begleiter
Das iPad Pro mit einer Displaydiagonale von 12,9 Zoll bekommt viel Lob: Das Hardwareupdate aus diesem Jahr bringt neben längerer Akkulaufzeit auch einen brillanteren 120 Hz IPS-Screen. Der A10X-Prozessor bringt das iPad auf Touren und lässt das Tablet 4K-Videos flüssig abspielen, ja sogar bearbeiten. Auch wenn die Abstimmung von Hard- und Software schon jetzt gefällt, wird vor allem das kommende Betriebssystem-Update iOS 11 dafür sorgen, dass die von Apple anvisierten Profi-Nutzer deutlich mehr Möglichkeiten erhalten. Ein besseres Multitasking und die lang erwartete Dateiverwaltung sind nur einige der neuen Funktionen.

CHIP: Platz eins für das iPad Pro 10.5
Die neueste Version des iPads setzt auf einen 0,7 Zoll größeren Screen als das iPad aus dem Jahr 2016. Das Gehäuse ist aufgrund eines schmaleren Rahmens aber im Vergleich zum Vorgänger nicht gewachsen. Der A10X, der auch im 12,9 Zoll großen iPad verbaut ist, treibt das iOS Tablet zu Spitzenleistungen. Das Galaxy Tab S3 erreicht in Grafikbenchmarks zum Teil nur halb so viele Punkte wie der Konkurrent von Apple. Lob gibt es für das gute Display, Abzüge jedoch kassiert das iPad Pro 10.5 für die lange Ladezeit: Mehr als vier Stunden benötigt der Akku, um wieder 100 Prozent zu erreichen.

Neuveröffentlichungen
Was wir demnächst von Tablets erwarten können

Dank Moores Gesetz gibt es nicht ein Jahr ohne technologischen Fortschritt. Das wirkt sich natürlich nicht nur auf Laptops oder Smartphones aus, sondern auch auf Tablets. Und auch wenn die Ideen der Hersteller in den letzten Jahren ein wenig stagnierten - fertig entwickelt sind Tablets mit Sicherheit noch nicht. Uns erwarten noch viele neue spannende Features.

OLED-Screens: Edge Displays werden kommen
Wir kennen abgerundete Bildschirme zum Beispiel schon vom Samsung Galaxy S8. Hier setzt die koreanische Firma auf die spezielle Technologie OLED, was für Organische Licht-Emittierende Dioden steht. Solche Bildschirme benötigen weniger Strom als gewöhnliche LCD-Panels, gleichzeitig sind Farben bunter und schwarze Pixel sind wirklich ganz schwarz. Erstmals sind die Screens auch flexibel: Das erlaubt, nicht nur flache, sondern auch gebogene Displays zu fertigen. Längere Akkulaufzeiten bei randfüllenden OLED-Bildschirmen sind schon bald Usus, auch wenn die Fertigungskosten ansteigen. Dank dieser enormen Flexibilität dürften wir vielleicht in naher Zukunft auch Tablets sehen, die gefaltet werden können. Der geringere Platzbedarf würde die mobilen Alleskönner noch portabler machen als normale Laptops.

Renaissance der 3D-Bildschirme?
Mit Project Tango zeigte Google, wie der Konzern in Zukunft maschinelles Sehen in den Alltag implementieren möchte. So sind Augmented Reality Anwendungen bald einfacher realisierbar. Auch Apple forscht schon eine ganze Weile an ARKit: Diese Entwicklungsplattform ermöglicht Developern, mit einem Overlay über das Kamerabild weitere Infos anzuzeigen. Um diese interaktiven Umgebungen noch realistischer darzustellen, wären 3D-Displays gut geeignet. Der Nutzer könnte Dank der Tiefeninformationen besser mit dem Gezeigten umgehen.

Auch die Firma RED forscht an solchen Displays. RED ist eigentlich bekannt als Kamerahersteller für Profi-Filmer. Mit dem RED Hydrogen One soll ein Hologramm-Display Einzug in die mobile Gerätewelt erhalten. Wie genau diese spezielle Anzeigetechnologie funktioniert, weiß bisher noch niemand so genau. Reaktionen auf das Hologramm-Display sehen jedoch vielversprechend aus.

Digitizer / Stylus bald als Standard
All unsere Tablet-Favoriten unterstützen bereits die Eingabe mit einem Stylus. Diese bieten den Vorteil, besonders genau auf dem Display zu zeichnen. Mit bis zu 4000 Druckstufen sind die Tablets inzwischen auf dem gleichen Level wie spezielle Grafiktablets, die ohne Display daher kommen. Durch neue Technologien wird der Einsatz eines Digitizers, der unter dem Touchscreen montiert die genaue Position des Stiftes feststellt, sehr erschwinglich. Für kleine Skizzen, Mitschriften und Spielereien in Apps lohnt sich eine Stifteingabe ungemein.

Das Mopolis-Prinzip

  1. Produkte die wir lieben
    Nicht allein der Preis ist entscheident. Ebenso Nutzen, Qualität, Zuverlässigkeit und einiges mehr, können für Dich wichtig sein.
  2. Transparente Empfehlungen
    Wir legen alle Quellen offen. So kannst Du den Spuren unserer Erkenntnisse bis hin zur Empfehlung klar folgen.
  3. Preise vergleichen und sparen
    Wir vergleichen für Dich die Preise aus 44 Onlineshops. Für getätigte Käufe oder Klicks erhalten wir eine Provision.
  4. Über 14 Jahre Erfahrung
    Das gründliche und ausführliche Beraten, konnten wir schon seit 2003 mit Notebookinfo.de und unseren erfahrenen Redakteuren üben.