Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test:
Mehr als ein Tablet, aber kein Computer

von Stefan Trunzik
aktualisiert am 29. April 2019

Das Apple iPad Pro 12.9 (2018) bringt ein neues Design, extreme Leistung, den verbesserten Apple Pencil 2 und endlich USB-C. Aus dem einstigen Tablet-Riesen wird ein kompakter Daily Driver für Produktive und Kreative, der in vielen Situationen einen vollwertigen Computer ersetzen kann. Das Einzige was ihn dabei noch ausbremst, ist das iOS-Betriebssystem.

Warum ein iPad Pro kaufen?
Das Beste hat leider einen hohen Preis

Wir werden oft gefragt, warum man sich ein iPad Pro zulegen sollte. Vor allem bei einem Preis, der je nach Speicherausstattung und Zubehör schnell bei 1500 bis 2000 Euro liegen kann. Lange Akkulaufzeiten, der kompakte Formfaktor, der prall gefüllte App Store und die durch stetige Updates geprägte Zukunftstauglichkeit wären das eine.

  1. Warum ein iPad Pro kaufen?
  2. Neues Design & Face ID
  3. Display & Apple Pencil 2
  4. Technische Daten
  5. Leistung & Möglichkeiten
  6. Akkulaufzeit & Laden
  7. Unser Fazit
  8. Preisvergleich
  9. Verschiedene Varianten

Das andere ist der Kreativ-Faktor. Für Zeichner, Foto- und Videobearbeiter schlummert im iPad Pro viel Potenzial, vor allem in Kombination mit dem Apple Pencil. Zudem verbindet das Gerät den Arbeitstag und den Feierabend. Tagsüber beackern wir Mails und Dokumente, Abends sitzen wir mit dem iPad Pro auf der Couch oder liegen im Bett.

Am Ende aber entscheidest du dich für das iPad Pro, weil du das Beste aus allen Welten willst. Du willst das beste Display, die maximale Leistung, den voluminösen Sound, das schnellste 4G LTE und eine intuitive Bedienung. Eben die besten und modernsten Technologien, verpackt in einem hochwertigen, leichten und lüfterlosen Gehäuse. Und das Beste ist in diesem Fall leider auch sehr teuer.

Youtube-Video: Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test:

Du kaufst dir kein iPad Pro, um deinen Computer oder dein Notebook komplett zu ersetzen. Noch nicht! Du kannst viele Dinge mit dem iOS-Tablet bewältigen, aber eben nicht alles. Noch fehlen dafür ein paar mehr vollwertige Desktop-Apps, die Möglichkeit sämtliches Zubehör anzuschließen und alle Dateiformate öffnen und nutzen zu können. Das iPad Pro wird erst zum Computer, wenn wir uns nicht mehr die Frage stellen müssen - "Funktioniert das auch mit meinem iPad?".

Neues Design, mehr Display
12,9 Zoll sind nun endlich kompakt

Glichen die bisherigen iPads ihren Vorgängern wie ein Ei dem anderen, läutet das Apple iPad Pro 12.9 (2018) eine Designwende ein. Die gleichmäßigen, schmalen Display-Rahmen und das geradlinige, teilweise kantige Aluminium-Gehäuse erinnern uns an eine tolle Symbiose aus MacBook Pro und iPhone Xs Max. Das Redesign des iPad Pro bringt so eine Front, die nahezu komplett aus Bildschirm besteht.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 14)© Mopolis

Vor allem die große 12,9-Zoll-Variante des iPad Pro profitiert vom so genannten "All-Screen-Design". Die Abmessungen sind deutlich geschrumpft und das Gewicht hat sich verringert. Für uns genau die richtige Kombination aus großem Bildschirm und hoher Mobilität, die uns nun täglich unterwegs begleitet und das iPad Pro 10.5 (2017) als unseren bisherigen Favoriten unter den besten Tablets verdrängt.

Nicht nur mit dem Design, auch mit der Verarbeitung des iPad Pro 2018 sind wir mehr als zufrieden. Zwar finden sich im Internet bereits Meldungen von gekrümmten Displays, unser Testgerät beweist sich im Alltag jedoch als sehr stabil und hochwertig. Fehlt nur noch ein Schutz gegen das Eindringen von Wasser und Staub, so wie wir es vom iPhone kennen.

Face ID ist komfortabler als der Home Button

Das iPhone X hat es vorgemacht, nun verschwindet der Home Button samt Fingerabdruckscanner (Touch ID) auch bei den iPad-Pro-Modellen. Ihn ersetzt die TrueDepth-Kamera, die notchfrei im Display-Rahmen unterkommt und die Entsperrung per Gesichtserkennung ermöglicht. Mit Face ID kannst du zudem Apps kaufen, mit Apple Pay in Online-Shops bezahlen und dir nahezu sämtliche Passworteingaben sparen.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 8)© Mopolis

All das funktioniert im Test schnell und zuverlässig, egal ob wir das Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Hoch- oder Querformat halten. Bereits seit der Einführung des iPhone X bevorzugen wir dieses neue Sicherheitsfeature, da es komfortabler ist und den Griff zum Fingerabdruckscanner erspart. Touch ID hatte zudem Erkennungs-Probleme bei leicht feuchten Fingern. Nun ist es auch bei iPad Pro einfach: Draufgucken, fertig.

Ohne Home Button ändert sich auch die grundlegende Steuerung des iPad Pro und des iOS 12 Betriebssystems. Mit vom iPhone bekannten Wischgesten gelangen wir nun zurück zum Homescreen, in die Multitasking-Ansicht oder wechseln zwischen verschiedenen Apps. Die intuitiven Gesten gehen schnell in Fleisch und Blut über und stellen auch für Einsteiger kein Hindernis dar. Als iPhone-Xs-Nutzer sind wir sogar froh darüber, dass wir uns beim Griff zum iPad nun endlich nicht mehr auf die alte Home-Button-Steuerung einschießen müssen.

Liquid Retina Display & Apple Pencil 2
Der beste Tablet-Touchscreen

Neuer Name, neues Display? Fast. Eigentlich beschreibt das Wort "Liquid" vor dem Retina Display nur die abgerundeten Ecken des IPS-Touchscreens. Vielmehr hat sich gegenüber der letzten iPad-Pro-Generation nicht verändert. Und das ist auch gar nicht nötig. Auch im iPad Pro 12.9 (2018) liefert Apple das beste Tablet-Displays am Markt.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 3)© Mopolis

Dafür sorgt nicht nur die hohe Auflösung von 2732 x 2048 Pixel, sondern auch die hohe 120 Hz Bildwiederholrate (ProMotion), der große P3-Farbraum, die True Tone Technik und die hohe Display-Helligkeit von bis zu 600 Nits. Letztere ist vor allem in Kombination mit der Antireflex-Beschichtung hervorzuheben, die so gut funktioniert, dass wir das iPad Pro auch bei Sonne problemlos verwenden können.

In Filmen und Serien liefert das 2018er iPad Pro knackige Kontraste mit einem Hauch von HDR, bei Bildern und deren Bearbeitung kommen die Farben extrem gut zur Geltung und im Office-Bereich scrollen wir dank ProMotion flüssig durch Webseiten und Dokumente. Nur ein iPad mit OLED-Display würde dem erstklassigen IPS-Touchscreen den Rang ablaufen können.

Apple Pencil 2: Das beste Werkzeug, nicht nur für Kreative

Wer die Vorteile des Apple iPad Pro 12.9 (2018) in vollen Zügen genießen möchte, der greift für zusätzliche 135 Euro zum neuen Apple Pencil 2. Im Vergleich zur ersten Generation ist dieser matt angeraut, an einer Seite eingekerbt und etwas kürzer sowie leichter. Zudem verfügt er über eine sensitive Touchfläche, die mit Doppeltippen zwischen verschiedenen Tools hin und her wechselt, zum Beispiel zwischen Bleistift und Radierer.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 13)© Mopolis

Der ältere Pencil 1 ist mit den neuen iPad-Pro-Modellen nicht kompatibel. Ein Nachteil, bei dem vor allem Besitzer des Vorgängers die Nase rümpfen. Grund dafür ist der Wechsel vom Lightning-Anschluss auf USB-C. Der Apple Pencil 2 wird nicht mehr über einen Port mit dem iPad Pro verbunden, er findet magnetisch am Rand Platz, wird darüber gekoppelt und kabellos aufgeladen. So kannst du ihn kaum noch verlieren und er ist stetig geladen.

Obwohl wir keine Künstler sind, sehen wir den Apple Pencil als essentielles Zubehör für das iPad Pro. Die Einkaufsliste in der Notizen-App hinterlegen, Screenshots beschriften oder Dokumente unterschreiben geht mit dem Digitizer einfach schneller von der Hand als mit dem Finger. Die geringe Latenz sorgt dafür, dass wir auf dem Tablet so natürlich, präzise und schnell schreiben können wie auf einem Blatt Papier. Nur solltest du immer ein Putztuch zur Hand haben. Liegt ein leichter Fettfilm von Fingerabdrücken auf dem Display, kann es zu leichten Aussetzern kommen.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 9)© Mopolis
Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 9) (Bild 11)© Mopolis

Für Kreative ergeben sich natürlich noch mehr Möglichkeiten. Was Illustratoren mit Apps wie Procreate, Sketch oder Lightroom in Kombination mit dem Apple Pencil anstellen, ist beeindruckend. Im Laufe des Jahres wird Adobe zudem mit einem vollwertigen Photoshop CC für das Apple iPad Pro 12.9 (2018) starten, was noch mehr Features der Bildbearbeitung zulassen wird. Praktischer wäre es natürlich gewesen, die App schon zum Start der neuen iPad-Pro-ModelleAndere Entwickler werden sich sicher ein Beispiel an Adobe nehmen und dem Kurs folgen, ihren vollen Funktionsumfang auch auf das iPad Pro zu bringen.

Technische Daten
des Apple iPad Pro 12.9 (2018)

  1. Prozessor:Apple A12X + M12 Co-Prozessor
  2. Speicher:256 GB
  3. Display:12,9 Zoll (2732 x 2048 Pixel, Liquid Retina)
  4. Wireless:WLAN-ac, Bluetooth 5.0, 4G LTE, A-GPS
  5. Anschlüsse:USB-C, SIM-Karten Einschub, Smart Connector, Magnetic Connector
  6. Kamera:12 Megapixel (f/1.8) + 7 Megapixel (f/2.2) TrueDepth
  7. Akkulaufzeit:10 Stunden
  1. Besonderheiten:Face ID, True Tone Display, Support für Apple Pen 2 & Smart Cover
  2. Betriebssystem:Apple iOS 12
  3. Material & Farbe:Aluminium, Space Grau
  4. Abmessung (BxTxH):28,06 x 21,49 x 0,59
  5. Gewicht:633 Gramm
  6. Service & Support:1 Jahr Garantie

Leistung & Möglichkeiten
Apple A12X Bionic Chip, USB-C & Zubehör

Der neue Apple A12X Bionic Chip katapultiert die Leistung des iPad Pro 12.9 (2018) im Vergleich zu seinen Vorgängern und der Konkurrenz in neue Höhen. In bekannten Benchmarks wie Geekbench schneidet der 8-Kern-Prozessor sogar besser ab als so manche Notebook-CPU. Ähnlich beeindruckend zeigt sich die Grafik-Performance, die laut Apple auf dem Niveau einer Xbox One S Spielekonsole spielen soll. Hinzu kommt ein genialer Sound der vier verbauten Stereo-Lautsprecher und eine gute Kamera-Lösung mit 4K Video, Smart HDR und einem ordentlichen Ergebnis im Bereich Augmented Reality.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 7)© Mopolis

Doch braucht es eine so hohe Leistungsfähigkeit? Bisher nutzen nur wenige Apps und Spiele in Apples App Store die Reserven des A12X-Chips. Das könnte sich aber im Laufe des Jahres ändern. Immer mehr Entwickler planen die Einführung von vollwertigen “desktop-class-apps” und aufwändigen AR-Anwendungen. Das könnte den Chip schon etwas mehr ins Schwitzen bringen.

Heute spart er uns vorrangig Zeit: Das Rendern von 4K UHD Videos in der Adobe Rush App, das Konvertieren von Fotos in Lightroom oder auch das einfache Öffnen von Apps geht noch einmal deutliche schneller als beim iPad Pro aus dem Jahr 2017. Schneller sogar als auf unserem Apple MacBook Pro 13. Wer also die Bild- und Videobearbeitung in iOS-Apps auslagern und bewältigen kann, profitiert enorm von der hohen Leistung des A12X-Chips.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 18)© Mopolis
Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 18) (Bild 19)© Mopolis

Wir lieben USB-C! Das iPad Pro nutzt aber nicht all seine Vorteile.

Mit dem iPad Pro 12.9 (2018) verabschiedet sich Apple nicht nur vom Home Button, sondern auch von der Lightning-Schnittstelle. Und leider auch vom 3,5mm Klinken-Anschluss. Netzteil und Zubehör werden nun über den modernen USB-C 3.1 Port angeschlossen. Für Apple-Nutzer ist er Fluch und Segen zugleich. Zum einen kannst du deutlich mehr Zubehör, Docks und Ladegeräte mit dem iPad Pro verbinden, zum anderen sind sämtliche Lightning-Adapter in deinem Besitz nun nutzlos.

Die erste Euphorie über USB-C am iPad Pro hat sich bei uns auch recht schnell gelegt. Ein Vorteil: Durch den universellen Anschluss kommst du deutlich günstiger an Adapter und Hubs. Blicken wir aber zurück, haben wir am iPad Pro nur eines wirklich vermisst - den Anschluss von externen Festplatten und USB-Sticks. Diese Funktion bleibt uns aber weiterhin verwehrt, außer auf den Speichermedien liegen ausschließlich Bilder und Videos, die dank USB-C nun deutlich flotter in die Fotos-App importiert werden können. Alle anderen Dateien erkennt das iPad nicht und wir müssen einen Umweg über Cloud-Dienste, AirDrop oder Mails nehmen.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 20)© Mopolis

Klar, nun dürfen wir auch 4K-Bildschirme per HDMI, Ethernet-Kabel fürs Internet, USB-Tastaturen und -Drucker anschließen. Aber all das sind Dinge, die wir in unserem Alltag bereits kabellos über Bluetooth, WLAN und den Apple TV 4K (Display-Mirroring) regeln. Die letzten Meter, um aus dem iPad Pro 12.9 (2018) einen wirklich Laptop-Ersatz zu machen, muss Apple also noch gehen. Und das geht einher mit signifikanten Änderungen am iOS-Betriebssystem.

Die Hoffnung wird jedoch leicht gedämpft, da Apple zum jetzigen Zeitpunkt sicher nicht die Absicht hat, dem auf MacBooks laufenden macOS Konkurrenz zu machen. Vielleicht wäre es aber auch denkbar die iPad Pros in Zukunft direkt mit macOS auszustatten. Die Leistung dafür hätten sie und könnten so auch in das Produktivitäts-Duell mit Windows-10-Convertibles wie dem Microsoft Surface Pro 6 einsteigen.

Immerhin können wir mit dem iPad Pro nun auch unser iPhone aufladen. Entweder mit einem USB-C-auf-Lightning-Kabel oder mit einem klassischen USB-A-Adapter. Die Ladezeit liegt je nach iPhone bei 2-3 Stunden. Ob sich der Wechsel auf USB-C wirklich als Meilenstein erweist, kommt auf die zukünftigen iOS-Updates und die damit verbundenen Einschränkungen an.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 12)© Mopolis

Das Tastatur-Cover ist für uns essentiell

Wirklich "Pro" wird das iPad für uns nur mit dem neuen Smart Keyboard Folio. Das Tastatur-Cover ist für uns ebenso essentiell wie der Apple Pencil 2. Im Vergleich zur letzten iPad-Pro-Generation schützt das Folio nun auch die Rückseite des Tablets, bietet zwei Aufstellwinkel und liefert nach einer gewissen Eingewöhnung ein vergleichsweise angenehmes Tippgefühl.

Vor allem die möglichen Tastaturkurzbefehle (Shortcuts) des Smart Keyboard Folio haben wir kennen und schätzen gelernt. Zwischen Apps wechseln, das Aufrufen der Spotlight Suche, Formatierungen in Dokumenten, neue Browser-Tabs öffnen oder das einfache Copy-Paste-Feature vereinfachen hier unseren Workflow. Jede App bietet spezifische Shortcuts, die in den meisten Fällen identisch mit denen aus macOS sind. Egal ob Mail, iMovie, Safari oder Drittanbieter-Anwendungen: Drücken wir die Command-Taste, erhalten wir einen Überblick über die populärsten Shortcuts.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 21)© Mopolis

Die Konkurrenz kann das aber auch, und sogar besser. Mit dem knackigen Tastenanschlag eines Surface Pro 6 Tastatur-Covers und den unendlichen Aufstellwinkeln von Microsofts Kickstand kann das Smart Keyboard Folio nicht mithalten. Auch der Preis von bis zu 219 Euro ist hier vielleicht etwas zu hoch gegriffen. Vor allem da wir auf eine schnell eindreckende Art von Plastik-Oberfläche treffen, wie man sie von den iPhone Silikon Cases kennt. Leder oder Microsofts Alcantara hätten dem Cover besser gestanden. Wirklich wertige Alternativen zum Original Apple-Zubehör gibt es jedoch noch nicht.

Akkulaufzeiten & Aufladen
Trotz Mega-Leistung: Strom für über 10 Stunden

Apple steigert mit dem iPad Pro 12.9 (2018) nicht nur die Leistung, sondern auch die Energieeffizienz seiner Hardware und Software. Durch die Bank weg liefern die neuen iPads so eine Akkulaufzeit von 10 Stunden, oftmals sogar noch mehr. Surfen wir mit dem Safari-Browser im Internet oder schauen Filme und Serien über iTunes, erreichen wir im WLAN-Test Akkulaufzeiten zwischen 11 bis 12 Stunden. Beim Netflix-Streaming liegen die Werte mit 9-10 Stunden nur unwesentlich darunter. Über das 4G-LTE-Netz per Nano-SIM-Karte oder eSIM büßen wir eine weitere, annehmbare Stunde ein.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 16)© Mopolis

Die Ladezeiten des 36,71-Wh-Akkus sind abhängig vom verwendeten Netzteil. Der mitgelieferte 18-Watt-Charger schafft es unser Apple iPad Pro 12.9 (2018) innerhalb von etwas mehr als 3 Stunden komplett aufzuladen. In den ersten 30 Minuten erreichen wir zwischen 20-25 Prozent. Mit diversen USB-C-Netzteilen unserer Apple MacBook Pro Modelle (30-87 Watt) verkürzt sich die komplette Ladezeit um 30-40 Minuten und nach den ersten 30 Minuten erhalten wir knapp 10% mehr als über den mitgelieferten Standard-Charger. Die Schnellladefunktion ist also wie bei den iPhones mit einem Aufpreis verbunden.

Unser Fazit zum Apple iPad Pro 12.9 (2018)
Tolles Design, extreme Leistung, aber noch kein Computer

Mit dem iPad Pro 12.9 (2018) ist Apple aus Tablet-Sicht ein sehr guter Wurf gelungen. Ein erstklassiges, großes Display trifft auf schmale Rahmen, kompakte Abmessungen und hochwertige Materialien. Die Leistung des neuen Apple A12X Bionic Chips ist enorm und wird uns auch in den nächsten Jahren noch genug Leistungsreserven für den produktiven Alltag bieten. Ebenso überzeugen uns die Akkulaufzeiten, der neue Apple Pencil 2 und die Kombination mit dem neuen Tastatur-Cover.

Apple iPad Pro 12.9 (2018) im Test: (Bild 2)© Mopolis

Der wegweisende Wechsel von Lightning auf einen USB-C-Anschluss unterstreicht die Pro-Fähigkeiten des 2018er iPads. So könnte das 12,9 Zoll Tablet vielen 2-in-1 Convertible Notebooks und sogar den hauseigenen MacBooks Konkurrenz machen. Die Restriktionen von iOS 12 bremsen jedoch dieses Duell, weshalb der Vergleich mit einem vollwertigen PC oder Mac unserer Meinung nach (noch) nicht sinnvoll ist.

So holt sich das Apple iPad Pro 12.9 (2018) in unserem Test die bedingungslose Kaufempfehlung als bestes Tablet für den produktiven und kreativen Alltag ab, hat aber noch ein paar Schritte zu gehen, um uns als vollwertiger Computer zu überzeugen.

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