HTC Vive
4 mal 4 Meter pures VR-Vergüngen

von Mika Baumeister

Die HTC Vive ist die einzige VR-Brille, die in einem ganzen Raum genutzt werden kann. Und das mit Bravour: Kein Wunder, dass die Vive die am meisten verkaufte Virtual Reality Brille ist und schon hunderttausende Exemplare über die Ladentheke gingen. Mit unzähligen verfügbaren VR-Titeln auf der Spieleplattform Steam ist das Gesamtpaket sehr ansprechend.

  • Bewegungen im ganzen Raum möglich
  • Große Spieleauswahl
  • Kooperation mit Valve / Steam
  • Super Integration der Hand-Controller
  • Klobig und schwer
  • Könnte schöner sein
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Jacob.de, stand 21.08.2017

Es macht einen riesigen Unterschied aus, ob man sich in Virtual Reality nicht vom Fleck rührt oder sich im Raum bewegen kann. Letztere Möglichkeit bietet eine viel höhere Immersion - und wenn dann noch die Hände im virtuellen Raum verfolgt werden, ist die Verschmelzung von digitalen Inhalten mit echter Interaktion vollendet. Die HTC Vive macht genau das und überzeugt beim sogenannten Roomscale-Tracking auf voller Linie.

Die Königsklasse der virtuellen Realität

Als völliger Underdog gestartet, hat sich die HTC Vive in den letzten Monaten zum Sternchen der VR-Brillen gemausert. Direkt von Start an bot die Vive zwei Handcontroller und leistungsstarke Sensoren mit dem Namen Lighthouse, die die genaue Position des Kopfes und der Hände bestimmen konnten. HTC und Valve (die Firma hinter Steam) investierten viele Ressourcen in die HTC Vive, um die Vorherrschaft des VR-Marktes an sich zu reißen.

Die Virtual Reality Brille selbst punktet mit zwei OLED-Displays, die jeweils eine Auflösung von 1080 x 1200 Pixel bieten. Das Sichtfeld der HTC Vive liegt gefühlt etwas über dem der Oculus Rift. Das lange Kabel ermöglicht die Nutzung eines großen Spielbereiches. Bewegungen werden direkt in die virtuelle Realität übertragen, Ruckler gibt es - zumindest bei einem ausreichend starken PC - nicht.

Zwar ist die Brille nicht so schön anzusehen wie die Konkurrenz. Bei HTC galt jedoch: Design follows Usability. Und ganz ehrlich: Solange das Endergebnis, also die VR-Erfahrung, stimmt, ist doch alles okay? Das etwas höhere Gewicht in der Front kann bei Spielen mit viel Bewegung als störend empfunden werden. Neuere Vive-Brillen wurden etwas abgespeckt und sind nicht mehr so schwer.

Die riesige Spiele-Liste

Wenn du privat ab und zu zockst, wird dir Steam mit Sicherheit ein Begriff sein. Diese Spieleplattform hat tausende Games im eigenen Store. Rund 600 von ihnen bieten Virtual Reality Unterstützung und können auf der HTC Vive gespielt werden. Zu einigen der besten Spiele zählen Job Simulator, bei welchem du verschiedene Arbeitsplätze verunstalten kannst. Als Horror-Fan solltest du Brookhaven Experiment oder Resident Evil 7 ausprobieren. Aber Vorsicht: VR-Horror ist deutlich härter zu ertragen als 2D-Spiele oder Filme.

Youtube-Video: 4 mal 4 Meter pures VR-Vergüngen

Dann doch lieber Zombies? Arizona Sunshine hilft aus. Oder eher mit Freunden spielen? Keep Talking and Nobody Explodes bindet deine Kumpels mit ein, die etwa Codes dechiffrieren müssen, um eine Bombe in Virtual Reality zu entschärfen.

Aber auch für Nicht-Spieler ist die Auswahl enorm. In Google Street View VR kannst du dich über den gesamten Planeten bewegen und auch durch Straßen laufen, als wärst du wirklich vor Ort. Mit dem Titel Edmersiv kannst du das Colosseum in Rom inspizieren, chemische Experimente durchführen oder kleine Physik-Spielereien erleben. The Body VR bietet hingegen eine Exkursion in den menschlichen Körper, um biochemische Prozesse zu verstehen. Die HTC Vive bietet also viel Spaß für Gamer, Erforscher und Lernende.

Quellen: PC Magazin, GIGA, 4Players, PCGH

Technische Daten
Für das HTC Vive

  1. Auflösung (pro Auge):1080 x 1200 Pixel
  2. Display-Art:OLED
  3. Bilder pro Sekunde:90
  4. Sichtfeld:100 Grad
  5. Tracking-Bereich:4x4 Meter
  1. Gewicht:555 Gramm
  2. Sensoren:Gyroskop, Beschleunigungssensor, Magnetometer, 2 Laser-Emitter
  3. Lieferumfang:HTC Vive, 2 Lighthouse-Sensoren, 2 Handcontroller, Kopfhörer, Link-Box, USB-Ladegerät, Micro-USB-Kabel
  4. Mindestanforderungen Hardware:Nvidia GTX 960 oder besser, Intel Core i3-6100 oder besser, 8 GByte RAM oder mehr, 2x USB 3.0, HDMI 1.3 oder neuer, Windows 7 oder neuer
  5. Empfohlene Hardware:Nvidia GTX 1070, Intel Core i7-6700K, 16 GByte RAM, 2x USB 3.0, HDMI 1.4, Windows 10

Die Alternativen
Zu dem HTC Vive

  1. Oculus Rift

    Oculus Rift

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    1. Super Design und guter Halt
    2. Sehr handliche Controller
    3. Große Spieleauswahl
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  2. Samsung Gear VR

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    1. Gute Abstimmung von Hard- und Software
    2. Seitliches Touchpad zur Bedienung
    3. Handcontroller
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  3. Google Daydream View

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    1. Sehr bequem
    2. Deutlich leichter als die Konkurrenz
    3. Controllersteuerung möglich
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  4. Sony PlayStation VR

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    1. Kein teurer PC notwendig
    2. Guter Tragekomfort
    3. Auch mit normaler PS4 nutzbar
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