Die 3 besten WLAN-Lautsprecher
die wir lieben

von Oliver Posselt, 24.August.2017 aktualisiert

In vielen Haushalten stehen nach wie vor traditionelle Audioanlagen, doch auch WLAN Lautsprecher sind im Kommen. Wir haben uns eine Menge dieser Lautsprecher genauer angesehen und wollen dir hier auf einen Blick erklären, was bei der Auswahl eines passenden Produktes besonders wichtig ist. Drei Favoriten haben wir gefunden.

Inhalt im Überblick

  1. 1. Anforderungen & Erwartungen
  2. 2. Recherche & Quellen
  3. 3. Neuveröffentlichungen

Anforderungen & Erwartungen
Wer billig kauft, kauft zwei Mal!

Ein Slogan den man zugegebener Maßen nicht auf 100 Prozent der Fälle anwenden kann. Er ist aber dennoch gültig. Gerade in der heutigen Zeit findet man selten Produkte, die preiswert sind aber dennoch mit den Merkmalen und Ausstattungsdetails der höherpreisigen Konkurrenz mithalten können. Wir wollten herausfinden, ob das auch im Marktsegment der WLAN-Lautsprecher der Fall ist und haben uns auf dieser Basis verschiedene Kriterien auferlegt, die wir bei der Benennung unserer Favoriten angewandt haben. Was erwarten wir also von einem guten WLAN-Lautsprecher? Ab wann sprechen wir überhaupt von einem WLAN-Lautsprecher und was sollte er im Idealfall alles dabei haben?

Weg mit dem Audiokabel, her mit dem WLAN
WLAN-Lautsprecher und Multiroom-Systeme sprengen die Ketten, die man Audioprodukten jahrzehntelang angelegt hat. Früher brauchte man viele Meter Kabel, um Lautsprecher an bestimmten Stellen in der Wohnung oder im Raum positionieren zu können. Dazu kam die Tatsache, dass man sich gleichzeitig Gedanken um das Verstecken der Lautsprecherkabel machen musste. Man brauchte wieder eine Zierleiste oder einen Kabelkanal. Viele schreckte dieser Arbeitsaufwand ab mit dem Ergebnis, dass viele davon abließen, Lautsprecher direkt an die gewünschte Position zu stellen.

Heutzutage brauch man nur noch eine Steckdose und ein vorhandenes WLAN, wenn man sich ein sehr gutes und skalierbares Audiosystem aufbauen möchte. Mit WLAN-Lautsprechern ist man außerdem in der Lage Heimkino-Anlage, Bad- und/oder Küchenradio etc. zu vernetzen. Wenn du Musik irgendwo hinbringen willst, kannst du das mit der heutigen Technik sehr einfach umsetzen. Alle können jetzt alles, kontrolliert und gesteuert durch Smartphone, Tablet, PC, Notebook oder bald auch immer mehr Sprachassistenten. Es sind nicht mehr verschiedene Anlagen und Systeme, sondern nur noch eins und das ist ziemlich bequem. Zu den führenden Marken in diesem Bereich gehören Sonos, Raumfeld (eine Untermarke von Teufel), Bose, Denon und Sony. Und wenn eine traditionelle Marke ein solches System noch nicht im Angebot hat, ist es nur eine Frage der Zeit.

Strom und WLAN - mehr braucht man nicht
Wie eben schön erwähnt: Ganz ohne Kabel geht es nicht, es braucht immer noch Strom und das vorhandene WLAN. Dort, wo es diesen Nährboden gibt, kann ein WLAN-Lautsprecher gedeihen und freudig bedient werden von Spotify, iTunes, Google Music, Deezer, Audible oder auch dem Plattenspieler drei Zimmer weiter. Ja, bei vielen Systemen kannst du über „Brigdes“ oder „Bases“ bestehende HiFi-Zuspieler und Lautsprecher mit einbinden. Eine Weiterbildung für deine Soundanlage, um auch sie smart zu machen.

Dein Sound kann dich morgens vorprogrammiert wecken, per Wisch nimmst du die Playlist mit ins Bad und mit einem weiteren in die Küche zum Frühstück. Falls deine bessere Hälfte unter der Dusche etwas Anderes hören will als deinen unsensiblen Krach in der Küche, ist das kein Problem. Die fraglichen WLAN-Lautsprecher können entweder synchron oder separat gespeist werden.

Dabei sind WLAN-Lautsprecher und Multiroom-Systeme ein wenig wie Apple, sie bauen ein relativ geschlossenes Ökosystem auf. Sonos wird den Teufel nicht tun, sprich die Tochtermarke des Berliner Unternehmens Raumfeld irgendwo integrieren. Jedes Unternehmen hat seine eigenen Apps und eigene Software, gegenüber Konkurrenten sind sie dann doch sehr fremdenfeindlich.

Daher muss man sich vor dem Kauf überlegen, wohin man sein System überall ausdehnen könnte, welche Features jetzt geboten werden und was vom WLAN-Boxen-System in Zukunft zu erwarten ist. Die meisten Systeme sind in sich abwärtskompatibel. Das bedeutet, man kann jetzt mit einem Speaker für die Küche anfangen, die Möglichkeiten sowie Bedienung kennenlernen und dann in einem Jahr oder zweien die Heimkino-Anlage dazu kaufen.

Der erste Schritt sollte vielleicht noch nicht gleich das „All-in“ bedeuten, so ein System kann über die Zeit wachsen. Vor allem Heimkino-Fans sollten vielleicht noch ein wenig warten, da WLAN-Lautsprecher bisher sehr auf Musik und Streaming fokussieren. Features wie 4K, Dolby Atmos oder THX sind da teilweise noch Fremdwörter.

Auf diese Kriterien legen wir bei der Favoriten-Wahl großen wert:

Die Qualität muss überzeugen
Wir erwarten in erster Linie ein hervorragend verarbeitetes Produkt, welches sich nahtlos in das herstellereigene System oder besser noch in andere Systeme eingliedern lässt. Im besten Fall haben wir es hier nicht nur mit besonders guter Verarbeitung zu tun. Auch die eingesetzten Materialien sollen überzeugen. Hierbei ist es wichtig, dass die Balance zwischen Verarbeitung, Materialien und Sinnhaftigkeit des Materialeinsatzes passt. Niemandem nützen unnötige Zierrahmen etwas, wo sie total überflüssig erscheinen.

Der Ton macht die Musik
Das zweite Kriterium und bei Lautsprechern sicherlich das Wichtigste ist der Klang. Wir möchten euch Produkte empfehlen, die wir lieben. Das kann bei Lautsprechern nur gegeben sein, wenn ihr beim Anschalten derselben entspannen, abschalten, mitwippen, tanzen oder einfach richtig abrocken könnt. Spitzenklang ist also die Messlatte, die wir hier anlegen. Ihr wollt ohne Wohnung in Musik tauchen, dazu braucht ihr auch einen entsprechend guten Lautsprecher.

Die Qual der Wahl
Guter Klang nützt aber niemandem etwas, wenn ihr keine Möglichkeit habt die Musik in den Lautsprecher oder das Multiroom-System einzuspeisen. Möglichst viele Audio-Eingänge und unterstützte Streamingdienste sollen also vorhanden sein, damit euch die Wahl bleibt und ihr euren Lieblings-Service weiterhin nutzen könnt.

Gefangen im System?
Das letzte Kriterium ist die Skalierbarkeit, also die Möglichkeit das System anzupassen und zu erweitern. Sperrt ihr euch in einen goldenen Käfig, wenn ihr einen Lautsprecher einer bestimmten Marke kauft oder habt ihr die Möglichkeit ein plattformübergreifendes System zu bauen?

Recherche & Quellen
Der komplette Marktüberblick zusammengefasst

Der geneigte Leser verschiedener Blogs oder Magazine wird oft nur mit den großen Marken der Branche konfrontiert. Sonos und die Untermarke von Teufel - Raumfeld - beherrschen den Markt. Mit diesen Informationen im Gepäck möchte man die Recherche oft beiseite lassen und schnell bei diesen Produkten zugreifen. Doch das ist nicht für jeden das Richtige und passt bei vielen schon gar nicht in das Budget. Also haben wir uns aufgemacht und knapp 50 potentielle Kandidaten recherchiert und so genau wie nur möglich verglichen. Außerdem hatten wir selbst die Möglichkeiten unsere Kandidaten selbst anzufassen und auszuprobieren. Dabei haben wir uns für euch auch durch verschiedene Testberichte und Meinungen deutscher sowie internationaler Presse-Kollegen gearbeitet.

netzwelt.de: Intelligenter Lautsprecher mit einigen Verständnisschwierigkeiten
Die Kollegen von netzwelt haben den Amazon Echo WLAN Lautsprecher getestet und kommen zu einem guten Ergebnis. Alexa hat hier und da noch Verständnisschwierigkeiten, ist jedoch die beste Sprachsteuerung am Markt und sehr hilfreich. Gelobt wird außerdem die große und schnell wachsende Kompatibilität zu anderen Diensten (Skills) und das schöne Design. Aktuell ist der Echo noch kein Multiroom-Lautsprecher.

stereopoly.de: Sound den man nicht nur hört, sondern erlebt!
Stereopoly hat den großen Sonos Play:5 ausprobieren dürfen. Die Kollegen finden keine negativen Punkte und loben den überragenden Sound bei dennoch vorhandener Kompaktheit und dem Sonos-typischen Design. In seiner Klasse ist der Lautsprecher konkurrenzlos, wenn auch nicht ganz preiswert.

connect.de: Kleiner Lautsprecher ganz groß
Kommen wir zu unserem kleinsten Multiroom-Lautsprecher im Bunde - dem Sonos Play:1. Dieser wurde von den Kollegen bei connect.de unter die Lupe genommen. Dort zieht man ein positives Fazit und ist überrascht, was für ein Klang aus der kleinen Kiste herauskommen kann. Wenn man den Play:1 als Stereo-Paar installiert, kann er sein volles Potential ausschöpfen.

theguardian: Der smarte Lautsprecher, der alle eure Fragen beantwortet
Der Google Home Lautsprecher mit Google Assistant an Bord war bei theguardian zu Besuch und hat dort eine gute Figur gemacht. Die Kollegen loben das gute Verstehen der Sprache und die Tatsache, dass Home auf viele Fragen Antworten parat hat. Der gute Sound und die kompakte Form kommen ebenfalls gut weg. Weniger gut wurde hervorgehoben, dass Home den Nutzer nicht immer registriert bzw. versteht und das es Nicht-Google-Nutzern nicht wirklich weiterhilft. Die Datenschutzbedenken stehen ebenfalls im Raum. Dennoch ist das Gerät ein toller Helfer im Alltag.

Neuveröffentlichungen
Ein interessantes Jahr für WiFi-Speaker

Im Bereich der WLAN- und Multiroom-Lautsprecher trudelt nicht ganz so oft etwas rein, wenn es um Neuigkeiten oder Gerüchte geht. Der Smartphone- und Tablet-Bereich ist da deutlich frequentierter. Dennoch gibt es bereits feststehende News und Geräte, die uns in diesem Jahr noch begleiten werden. Vielleicht ist sogar der eine oder andere Favorit mit dabei.

Sonos arbeitet an Alexa-Integration
Etwas weiter oben hatten wir erwähnt, dass der Amazon Echo (noch) kein Multiroom-Lautsprecher ist. Das wird sich demnächst ändern, denn Sonos arbeitet bereits an einer Integration von Alexa und damit auch der Echo-Geräte. Bald könnte euer Echo als Sonos Play:1 Pendant fungieren. Weiterhin wird Sonos in Zukunft alle verfügbaren Sprachsteuerungen unterstützen. Dazu gehört neben Alexa auch der Google Assistant, Cortana und Siri.

Google Home ist in Deutschland angekommen
Amazons Alexa bekommt große, namhafte Konkurrenz. Der Google Assistant steht in Form des Google Home auch in Deutschland zur Verfügung. Das Gerät kann vor allem mit der Unterstützung vieler Google-Services punkten und wird ebenfalls durch Dienste von Drittanbietern erweiterbar sein. Inwiefern die deutsche Umsetzung erfolgreich sein wird , bleibt noch abzuwarten.

Apple HomePod kommt im Dezember
Auch Apple hat einen Lautsprecher mit Sprachsteuerung in Planung. Auf der WWDC 2017 Keynote vorgestellt, wird der HomePod die bisherigen Produkte aufmischen. So zumindest die Absicht von Apple. Das Gerät hat die verbesserte Siri und ordentlich Rechenleistung an Bord. Für den besonders guten Klang soll Beats-Technik im Zusammenspiel mit intelligenter Klanganpassung sorgen. Weiterhin wird das Gerät den neuen AirPlay 2 Standard verwenden, mit dem sich in Zukunft Multiroom-Systeme aufbauen lassen. Wir können gespannt sein.

Harman Kardon Invoke Cortana Lautsprecher kommt im Herbst
Auch Harman Kardon und Microsoft möchten in der Riege der WLAN Lautsprecher mitmischen. Dem Gerät ist deutlich anzusehen, nach welchem Vorbild man beim Design gearbeitet hat. Es sieht aus wie ein leicht veränderter Amazon Echo und bringt auch dieselben Funktionalitäten mit. Nur ist dort eben nicht Alexa die Sprachsteuerung der Wahl, sondern Cortana. Wir werden beobachten, ob man mit diesem Produkt erfolgreich sein kann.

Das Mopolis-Prinzip

  1. Produkte die wir lieben
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  2. Transparente Empfehlungen
    Wir legen alle Quellen offen. So kannst Du den Spuren unserer Erkenntnisse bis hin zur Empfehlung klar folgen.
  3. Preise vergleichen und sparen
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  4. Über 14 Jahre Erfahrung
    Das gründliche und ausführliche Beraten, konnten wir schon seit 2003 mit Notebookinfo.de und unseren erfahrenen Redakteuren üben.