Die 3 besten WLAN-Lautsprecher
die wir lieben

von Stefan Trunzik
aktualisiert am 14. Februar 2018

In vielen Haushalten stehen nach wie vor traditionelle Audioanlagen, doch auch WLAN Lautsprecher sind im Kommen. Wir haben uns eine Menge dieser Lautsprecher genauer angesehen und wollen dir hier auf einen Blick erklären, was bei der Auswahl eines passenden Produktes besonders wichtig ist. Drei Favoriten haben wir gefunden.

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  2. Einfache Einrichtung und Bedienung per App
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Amazon EchoSmarter Alexa-Assistent

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Sonos Play:1Kompakter Einsteiger

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Anforderungen & Erwartungen
Wer billig kauft, kauft zwei Mal!

Ein Slogan den man zugegebener Maßen nicht auf 100 Prozent der Fälle anwenden kann. Er ist aber dennoch gültig. Gerade in der heutigen Zeit findet man selten Produkte, die preiswert sind aber dennoch mit den Merkmalen und Ausstattungsdetails der höherpreisigen Konkurrenz mithalten können.

  1. Anforderungen & Erwartungen
  2. Neuigkeiten & Updates

Wir wollten herausfinden, ob das auch im Marktsegment der WLAN-Lautsprecher der Fall ist und haben uns auf dieser Basis verschiedene Kriterien auferlegt, die wir bei der Benennung unserer Favoriten angewandt haben. Was erwarten wir also von einem guten WLAN-Lautsprecher? Ab wann sprechen wir überhaupt von einem solchen und was sollte er im Idealfall alles dabei haben?

Weg mit dem Audiokabel, her mit dem WLAN
WLAN-Lautsprecher und Multiroom-Systeme sprengen die Ketten, die man Audioprodukten jahrzehntelang angelegt hat. Früher brauchte man viele Meter Kabel, um Lautsprecher an bestimmten Stellen in der Wohnung oder im Raum positionieren zu können. Dazu kam die Tatsache, dass man sich gleichzeitig Gedanken um das Verstecken der Lautsprecherkabel machen musste. Man brauchte wieder eine Zierleiste oder einen Kabelkanal. Viele schreckte dieser Arbeitsaufwand ab mit dem Ergebnis, dass viele davon abließen, Lautsprecher direkt an die gewünschte Position zu stellen.

Heutzutage brauch man nur noch eine Steckdose und ein vorhandenes WLAN, wenn man sich ein sehr gutes und skalierbares Audiosystem aufbauen möchte. Mit WLAN-Lautsprechern ist man außerdem in der Lage Heimkino-Anlage, Bad- und/oder Küchenradio etc. zu vernetzen. Wenn du Musik irgendwo hinbringen willst, kannst du das mit der heutigen Technik sehr einfach umsetzen. Alle können jetzt alles, kontrolliert und gesteuert durch Smartphone, Tablet, PC, Notebook oder bald auch immer mehr Sprachassistenten. Es sind nicht mehr verschiedene Anlagen und Systeme, sondern nur noch eins und das ist ziemlich bequem. Zu den führenden Marken in diesem Bereich gehören Sonos, Raumfeld (eine Untermarke von Teufel), Bose, Denon und Sony. Und wenn eine traditionelle Marke ein solches System noch nicht im Angebot hat, ist es nur eine Frage der Zeit.

Strom und WLAN - mehr braucht man nicht
Wie eben schön erwähnt: Ganz ohne Kabel geht es nicht, es braucht immer noch Strom und das vorhandene WLAN. Dort, wo es diesen Nährboden gibt, kann ein WLAN-Lautsprecher gedeihen und freudig bedient werden von Spotify, iTunes, Google Music, Deezer, Audible oder auch dem Plattenspieler drei Zimmer weiter. Ja, bei vielen Systemen kannst du über „Brigdes“ oder „Bases“ bestehende HiFi-Zuspieler und Lautsprecher mit einbinden. Eine Weiterbildung für deine Soundanlage, um auch sie smart zu machen.

Dein Sound kann dich morgens vorprogrammiert wecken, per Wisch nimmst du die Playlist mit ins Bad und mit einem weiteren in die Küche zum Frühstück. Falls deine bessere Hälfte unter der Dusche etwas Anderes hören will als deinen unsensiblen Krach in der Küche, ist das kein Problem. Die fraglichen WLAN-Lautsprecher können entweder synchron oder separat gespeist werden.

Dabei sind WLAN-Lautsprecher und Multiroom-Systeme ein wenig wie Apple, sie bauen ein relativ geschlossenes Ökosystem auf. Sonos wird den Teufel nicht tun, sprich die Tochtermarke des Berliner Unternehmens Raumfeld irgendwo integrieren. Jedes Unternehmen hat seine eigenen Apps und eigene Software, gegenüber Konkurrenten sind sie dann doch sehr fremdenfeindlich.

Daher muss man sich vor dem Kauf überlegen, wohin man sein System überall ausdehnen könnte, welche Features jetzt geboten werden und was vom WLAN-Boxen-System in Zukunft zu erwarten ist. Die meisten Systeme sind in sich abwärtskompatibel. Das bedeutet, man kann jetzt mit einem Speaker für die Küche anfangen, die Möglichkeiten sowie Bedienung kennenlernen und dann in einem Jahr oder zweien die Heimkino-Anlage dazu kaufen.

Der erste Schritt sollte vielleicht noch nicht gleich das „All-in“ bedeuten, so ein System kann über die Zeit wachsen. Vor allem Heimkino-Fans sollten vielleicht noch ein wenig warten, da WLAN-Lautsprecher bisher sehr auf Musik und Streaming fokussieren. Features wie 4K, Dolby Atmos oder THX sind da teilweise noch Fremdwörter.

Auf diese Kriterien legen wir bei der Favoriten-Wahl großen wert:

Die Qualität muss überzeugen
Wir erwarten in erster Linie ein hervorragend verarbeitetes Produkt, welches sich nahtlos in das herstellereigene System oder besser noch in andere Systeme eingliedern lässt. Im besten Fall haben wir es hier nicht nur mit besonders guter Verarbeitung zu tun. Auch die eingesetzten Materialien sollen überzeugen. Hierbei ist es wichtig, dass die Balance zwischen Verarbeitung, Materialien und Sinnhaftigkeit des Materialeinsatzes passt. Niemandem nützen unnötige Zierrahmen etwas, wo sie total überflüssig erscheinen.

Der Ton macht die Musik
Das zweite Kriterium und bei Lautsprechern sicherlich das Wichtigste ist der Klang. Wir möchten euch Produkte empfehlen, die wir lieben. Das kann bei Lautsprechern nur gegeben sein, wenn ihr beim Anschalten derselben entspannen, abschalten, mitwippen, tanzen oder einfach richtig abrocken könnt. Spitzenklang ist also die Messlatte, die wir hier anlegen. Ihr wollt ohne Wohnung in Musik tauchen, dazu braucht ihr auch einen entsprechend guten Lautsprecher.

Die Qual der Wahl
Guter Klang nützt aber niemandem etwas, wenn ihr keine Möglichkeit habt die Musik in den Lautsprecher oder das Multiroom-System einzuspeisen. Möglichst viele Audio-Eingänge und unterstützte Streamingdienste sollen also vorhanden sein, damit euch die Wahl bleibt und ihr euren Lieblings-Service weiterhin nutzen könnt.

Gefangen im System?
Das letzte Kriterium ist die Skalierbarkeit, also die Möglichkeit das System anzupassen und zu erweitern. Sperrt ihr euch in einen goldenen Käfig, wenn ihr einen Lautsprecher einer bestimmten Marke kauft oder habt ihr die Möglichkeit ein plattformübergreifendes System zu bauen?

Neuigkeiten und Updates
Ein interessantes Jahr für WiFi-Speaker

Im Bereich der WLAN- und Multiroom-Lautsprecher trudelt nicht ganz so oft etwas rein, wenn es um Neuigkeiten oder Gerüchte geht. Der Smartphone- und Tablet-Bereich ist da deutlich frequentierter. Dennoch gibt es bereits feststehende News und Geräte, die uns in diesem Jahr noch begleiten werden. Vielleicht ist sogar der eine oder andere Favorit mit dabei.

Sonos arbeitet an Alexa-Integration
Etwas weiter oben hatten wir erwähnt, dass der Amazon Echo (noch) kein Multiroom-Lautsprecher ist. Das wird sich demnächst ändern, denn Sonos arbeitet bereits an einer Integration von Alexa und damit auch der Echo-Geräte. Bald könnte euer Echo als Sonos Play:1 Pendant fungieren. Weiterhin wird Sonos in Zukunft alle verfügbaren Sprachsteuerungen unterstützen. Dazu gehört neben Alexa auch der Google Assistant, Cortana und Siri.

Google Home ist in Deutschland angekommen
Amazons Alexa bekommt große, namhafte Konkurrenz. Der Google Assistant steht in Form des Google Home auch in Deutschland zur Verfügung. Das Gerät kann vor allem mit der Unterstützung vieler Google-Services punkten und wird ebenfalls durch Dienste von Drittanbietern erweiterbar sein. Inwiefern die deutsche Umsetzung erfolgreich sein wird , bleibt noch abzuwarten.

Apple HomePod kommt im Dezember
Auch Apple hat einen Lautsprecher mit Sprachsteuerung in Planung. Auf der WWDC 2017 Keynote vorgestellt, wird der HomePod die bisherigen Produkte aufmischen. So zumindest die Absicht von Apple. Das Gerät hat die verbesserte Siri und ordentlich Rechenleistung an Bord. Für den besonders guten Klang soll Beats-Technik im Zusammenspiel mit intelligenter Klanganpassung sorgen. Weiterhin wird das Gerät den neuen AirPlay 2 Standard verwenden, mit dem sich in Zukunft Multiroom-Systeme aufbauen lassen. Wir können gespannt sein.

Harman Kardon Invoke Cortana Lautsprecher kommt im Herbst
Auch Harman Kardon und Microsoft möchten in der Riege der WLAN Lautsprecher mitmischen. Dem Gerät ist deutlich anzusehen, nach welchem Vorbild man beim Design gearbeitet hat. Es sieht aus wie ein leicht veränderter Amazon Echo und bringt auch dieselben Funktionalitäten mit. Nur ist dort eben nicht Alexa die Sprachsteuerung der Wahl, sondern Cortana. Wir werden beobachten, ob man mit diesem Produkt erfolgreich sein kann.

  1. Nur mit iOS
    Apple HomePod streamt nur über AirPlay

    Im Frühjahr kommt Apples smarter Speaker HomePod nach Deutschland, "rockt das Haus" allerdings nur über AirPlay. Die Quellenliste umfasst Apple Music, iTunes, iCloud, Beats 1 live radio, podcasts und eben AirPlay-Inhalte von iPhones, iPads, iPods, Apple TV oder Macs. Direktes Streaming über das vorhandene Bluetooth 5.0 ist nicht vorgesehen.

  2. Smart Speaker
    Apple HomePod startet ab 9. Februar in den USA & UK

    Mit dem Siegel der US-Behörde FCC kündigte sich ein baldiger Start des Apple HomePod Lautsprechers an. In den USA sollte er schon zu Weihnachten erhältlich sein. Apple bestätigt nun den 5. Februar als Termin für Amerika, Großbritannien und Australien. Im Frühjahr kommt der HomePod auch nach Deutschland.

Das Mopolis-Prinzip

  1. Produkte die wir lieben
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  4. Über 15 Jahre Erfahrung
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